D a s     E c h o
- Unabhängiges Magazin für Star Trek Alpha Command -


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Aktuelle Informationen Academy Forum Trek Background: Stand der Dinge: Zu diesem Echo



Abschied

"Das Leben ist Veränderung - das sang Falco bereits im Jahre 1985."

Dies ist der einleitende Satz aus der Echo-Ausgabe vom Februar 1999. Es ist der erste Satz aus meiner Feder, der offiziell im Echo-Archiv auf unserer Homepage nachzulesen steht. Er eignet sich gut dafür, an dieser Stelle zitiert zu werden, denn dies ist der letzte Artikel, den ich für das Echo schreiben werde. Nach nunmehr vier Jahren als Leiter des Echos werde ich den Staffelstab weiterreichen.

Ich habe lange darüber nachgedacht, was ich nun an dieser Stelle schreiben soll - denn einfach so klanglos davon stehlen möchte ich mich nicht. Aber es ist in diesen vier Jahren einfach so viel passiert, daß ich gar nichr recht weiß, wo ich loslegen soll... ich kann mich noch erinnern, wie wir als ganz kleines Echo angefangen haben. Es gab kein hübsches html-Layout wie heute, und auch keine große Redaktion. In den frühen Anfangstagen hat mein Vorgänger Sören Schmitz das Echo ganz allein gemacht, bis ich einige Ausgaben später hinzu kam. Ich spielte damals mit der Idee, einfach mal irgendwas journalistisches zu machen, und plötzlich ergab sich die Gelegenheit, beim Echo mitzumachen. Das ließ ich mir nicht zwei mal sagen - und war kurze Zeit später stolz wie Oskar, mich nun Echo-Redakteur nennen zu können :-) Ich könnte noch vieles mehr erzählen - darüber, wie trubelig es manchmal hinter den Echo-Kulissen zuging, oder warum es eigentich Dorit zu verdanken ist, daß es das Echo überhaupt noch gibt, oder über die Zeit, als es auf Verbandsebene ziemlich... lebhaft, um es mal positiv zu formulieren, zuging, was auch an der Redaktion nicht ganz spurlos vorbei gelaufen ist. Aber wenn ich das jetzt alles ausführen würde gäbe das eine verdammt lange Geschichte... viel wichtiger ist es mir eigentlich zu sagen, daß es mir, auch wenn es nicht immer so ganz einfach war, stets großen Spaß und viel Freude bereitet hat, für euch das Echo zu machen.

Ich möchte auch ein paar Worte dazu sagen, warum ich mich trotzdem nun entschieden habe, den Staffelstab weiter zu reichen. Zum einen hat sich meine Lebenssituation in den letzten Jahren sowohl beruflich als auch privat stark gewandelt, was auch einen gewissen Effekt auf meine RPG-Aktivitäten entfaltet. Zum anderen, und das ist für mich der weitaus bedeutendere Grund, sehe ich mich zur Zeit an einem Punkt, an dem ich dem Echo nicht mehr so gerecht werden kann, wie ich das selbst für gut und richtig halten würde. Ich habe im Echo vieles gemacht in den letzten Jahren, vieles eingeführt, ausprobiert, wieder eingestampft, und wieder neues probiert. Was nach dieser langen Zeit nun dazu führt, daß ich das Gefühl habe, mein Pulver sozusagen verschossen zu haben. Mir gehen im Moment einfach die Ideen aus, was man noch tun oder besser bzw. neu machen könnte, um das Echo weiter voran zu bringen und als den schönen Newsletter zu erhalten und weiter zu entwickeln, zu dem es mittlerweile herangereift ist. Deshalb, denke ich, ist es nun an der Zeit, den Staffelstab weiter zu reichen. Mit Bálint wird nun jemand das Ruder übernehmen, dem ich aufgrund seiner kontinuierlich engagierten Arbeit und seiner besonnenen, offenen und zuverlässigen Art das Echo guten Gewissens in die Hände legen kann. Ich bin überzeugt, daß es gute Hände sind, in die ich es lege, und ich wünsche Bálint alles Gute und allzeit ein glückliches Händchen auf seinem neuen Posten.

Und schließlich möchte ich auch Danke sagen. Danke an alle, die in den vergangenen vier Jahren etwas zum Echo beigetragen haben, sei es durch neue Ideen, Beiträge oder Artikel aller Art - da haben wir einiges gehabt, was aus den Reihen der Leserschaft kam und das Echo durchaus mit geprägt hat. Danken möchte ich auch für das viele Lob, das dem Echo im ganzen und manchmal auch mir persönlich ausgesprochen worden ist. Das hat mir viel gegeben und mich jedes mal auf´s neue sehr gefreut. Weiterhin möchte ich mich auch bei den Leitungen unserer Spiele für die stets gute Zusammenarbeit danken. Und natürlich möchte ich mich nicht zuletzt auch beim Redaktionsteam für eine lange und in jeder Hinsicht angenehme, zuverlässige und fruchtbare - und wenn nötig auch angemessen kritische - Zusammenarbeit bedanken. Dorit, Anarkin, Bálint - ihr seid ein hervorragendes Team, und es war mir eine Freude, mit euch zusammen das Echo zu machen.

Damit geht der Chefsessel des Echos nun also an Bálint. Und der Kreis schließt sich - denn das Leben ist Veränderung. Das sang Falco bereits im Jahre 1985.
jr



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Star Trek - Quo vadis?

Nemesis scheint für euch kein ernsthaftes Gesprächsthema zu sein und das deckt sich mit dem, was ich bei Gesprächen mit RPG-Kollegen oder anderen Star-Trek-Fans gehört habe. Zwar sagt nicht jeder unbedingt, dass der Film grottenschlecht war, aber es bleiben doch z. B. jede Menge Fragen zu den Hintergründen offen, und man hat den Eindruck, es hat niemand Lust, sich darüber im Nachhinein noch Gedanken zu machen. Wenn aber nicht mal das Bedürfnis besteht, sich darüber das Maul zu zerreißen, dann muss ein Film wohl wirklich schlecht sein. Selbst im Forum, sonst Ort heißer Diskussionen, verlief das Thema im Sande. Haken wir also Nemesis schnell ab und hoffen auf den 15.3. Für all die, die noch keine Folgen heruntergeladen haben und auch kein Geld in den Videotheken lassen wollten, fängt dann nämlich ENTERPRISE an (Pilotfilm Samstag, den 15.3., 20:15 Uhr, auf SAT1), und über diese Serie lässt sich wenigstens wieder trefflich streiten ;-)
dk



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Academy Forum: Alpha Academy

Allmählich meldet sich in der Natur der Frühling zurück, und mit ihm gibt es auch frischen Wind an der Alpha Academy. Fünf Absolventen haben im letzten Monat die Academy verlassen, außerdem leider auch zwei Spieler, die die Ausbildung abgebrochen haben, aber dafür wurden sieben neue Spieler aufgenommen. Die Gesamt-Kadettenzahl ist also gleichgeblieben, und ich hoffe, es ist niemand abergläubisch: Es sind nämlich nach wie vor 13 ;-) Wir haben im Moment aber nur zwei Akademie-Teams an der Akademie und kein Fortgeschrittenen-Team auf der 'Boagenhart'.

Eine Absolventin wurde an die ACA versetzt und spielt nun die Assistentin eines Ausbilders. Dadurch blieb uns eine Chronistin Erhalten. Da dieser Char aber eigentlich für ein anderes Spiel geplant war, hat sie sich dafür einen neuen Char ausgedacht.

Das Akademie-Team 1 ist aus den zwei alten Akademie-Teams hervorgegangen, in denen zuletzt kaum Züge geschrieben wurden. Es dürfte wohl nicht mehr lange dauern, bis die Kadetten tatsächlich zusammentreffen. Die Beiden, die die Mission der Anderen stören sollen, haben zuletzt eine Variante diskutiert, die auf Zusammenarbeit setzt und für beide Grüppchen einen Erfolg garantieren könnte. Es dürfte interessant werden, wie dieser Vorschlag aufgenommen wird - falls sie es sich nicht doch noch anders überlegen ;-)

Unser neues Team, das Akademie-Team 2, wurde zunächst von der Ausbilderassistentin in Empfang genommen und hat danach die erste Vorlesung zum allseits beliebten Thema "Direktiven" überstanden. Nun geht es auf zur ersten Mission, und auch hier darf man gespannt sein, wie sie sich schlagen werden.
dk



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Trek Background:

Die galaktische Archäologie - ein weites Betätigungsfeld im Star Trek Rollenspiel

Teil 1 (Einführung)


Die interplanetare Raumfahrt hat neue Betätigungsfelder für viele akademische Disziplinen eröffnet und eine davon ist ohne Zweifel die galaktische Archäologie. Sie hilft der Vereinten Föderation der Planeten, den Platz der Völker in diesem Bund und ihren eigenen Platz im Universum, etwas bessert zu verstehen. Allein die menschliche Spezies war schon immer fasziniert von ihrer eigenen Geschichte, wie wir an den verschiedensten epochalen Dokumenten unschwer nachweisen können.
Während der viktorianischen Ära auf der Erde entwickelte sich diese Wissenschaft, Archäologie - das Studium von Zeitaltern, für die keine geschriebenen Aufzeichnungen existieren - von einem Hobby zu einer ernsthaften akademischen Disziplin.
Im Verlauf der folgenden Jahrhunderte half das Studium ausgestorbenen Kulturen den Menschen ihren Platz in der Geschichte besser zu verstehen und aus diesem Grund überraschte es daher kaum, dass Archäologen des 23. und 24. Jahrhunderts sich auf Ausgrabungen in anderen Welten freuten.

Alte Überreste

In der Galaxis gab und gibt es noch immer viele Überreste ausgestorbener Völker und Zivilisationen. Durch das Studium ihrer Gesellschaftsstruktur, ihrer Kunst und ihrer Geschichte kann man viel lernen.
Die Mentharer, die Promellianer, die Minosianer und die Koinonianer sind nur vier Beispiele für Völker, die durch ihr eigenes Verschulden untergingen. Viele Völker sind durch Naturkatastrophen ausgestorben, wie z.B. das T'kon-Imperium und die Sarpeidoner, die vernichtet wurden, als ihre Sonnen explodierten.
Andere, wie die legendären Iconianer ließen mehr Mythen als Beweise für ihre Existenz zurück.
Im 24. Jahrhundert gilt die Archäologie als eine so wichtige Disziplin, dass gleich mehrere Behörden existieren, um Ausgrabungen zu kontrollieren und zu fördern bzw. um die gefundenen Artefakte zu verwahren.
Gelehrte der Föderation haben ausgedehnte archäologische Untersuchungen durchgeführt, wie beispielsweise jene auf dem Planeten M-113, wo die Archäologen Nancy und Robert Crater fünf Jahre lang die Megalith-Konstruktion studierten, die auf der Oberfläche des Planeten zurückgeblieben waren, bevor sie 2266 einen tragischen Tod fanden.
Die archäologischen Überreste auf Camus II, die Ende des 23. Jahrhunderts von der Forscherin Dr. Janice Lester studiert wurden, werden gut 100 Jahre später noch immer katalogisiert.

Professor Galen

Die Hauptbehörde für Archäologie ist im 24. Jahrhundert der Archäologische Rat der Föderation. Ihm gehören hochkarätige Experten wie Professor Richard Galen an, der ausgedehnte Studien an vielen Zivilisationen vornahm und zudem alle humanoiden Spezies der Galaxis auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückführen konnte (!)
Viele Jahre unterrichtet Prof. Galen unter anderem auch an der Starfleet-Akademie.
Die Archäologie ist so wichtig für die Sternenflotte, dass viele Schiffe neben anderen Wissenschaftlern auch einen Schiffsarchäologen unter den Besatzungsmitgliedern haben.
An Bord der USS Enterprise NCC-1701-D z.B. erfüllte Lt. Marla Aster diese Aufgabe bis zu ihrem Tod im Jahre 2366, während einer Ausgrabung der koinonianischen Zivilisation.
Die Archäologie wird als Teil der wissenschaftlichen Abteilung betrachtet, also tragen ihre Mannschaftsmitglieder auch die blaue Uniform, bzw. das blaue Untershirt.
Die Enterprise führte auf vielen Planeten archäologische Untersuchungen durch und 2367 fand auf dem Schiff das Symposium des Archäologischen Rates der Föderation statt, bei dem Captain Jean-Luc Picard die Eröffnungsrede hielt. Picard sprach dabei übrigens über die Ruinen von Tagus III.
Die Archäologen der Föderation suchen bei ihren Ausgrabungen nach neuen Erkenntnissen, aber auch viele Sammler begehren die alten Artefakte und heuern Söldner an, um diese zu stehlen.
Mit illegalen Geschäften kann man auf diesem Sektor ein Vermögen machen - und nicht überall wurde ein materielles Zahlungsmittel abgeschafft.
Der Ferengi Sovak und der Pirat Arctus Baran sind darum nur zwei Beispiele für diese zweifelhaften Glücksritter. Auch der Föderations-Archäologin Vash entzog Professor Wu vom Daystrom-Institut zweimal die Mitgliedschaft im Archäologischen Rat, weil sie Artefakte verkauft hatte.

Vergangenes

Die Lehren, die man aus der Archäologie zieht, könnten dabei helfen,die noch vorhandenen Spezies der Galaxis einander näher zu bringen, denn auch Jahrtausende nachdem die ursprünglichen Humanoiden die Galaxis befruchtet haben, zeigen viele Völker noch immer Spuren dieser gemeinsamen Vergangenheit.
So können z.B. verlorene Sprachen wie jene der Iconianer rekonstruiert werden. Lt. Commander Data übersetzte eine Schrift, die man auf einer iconianischen Kontrolltafel fand, indem er sie mit Symbolen von Iccobar, Dewan und Dinasian verglich - drei Sprachen, die auf das Iconianische zurückgehen.
Die bisher ausgegrabenen archäologischen Relikte stammen von den verschiedensten Völkern und Zivilisationen. Manche, wie die Kalandaner, entwickelten eine Hochtechnologie und den interstellaren Flug; andere blieben auf ihren Heimatwelten und ließen lediglich Steintöpfe als Beweis ihrer Existenz zurück. Die unglaubliche Technologie von Völker wie den Alten von Exo III funktioniert allerdings auch noch lange nach dem Tod ihrer Erfinder.
Welche Herkunft eine Spezies auch haben mag und was auch immer zum Fall ihrer Zivilisation führte, die Archäologen des 24. Jahrhunderts arbeiten hart, um sicherzustellen, dass kein Volk jemals wirklich vergessen wird.
anarkin


Antworten, Fragen, Briefe, Autogrammwünsche, Lob & Tadel zu dieser Rubrik bitte wie immer an: Technik@anarkin.de



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WebTip: Linda Park Fanpage

Linda... wer? Der Durchschnitts-Echo-Leser krazt sich am Kopf, hat der doch diesen Namen bisher noch nicht gehört. Der Redakteur der diese Zeilen schreibt, ist ebenfalls ein wenig ratlos... aber er schaut auf die Homepage und erkennt: Linda Park = Hoshi Sato. Langsam dämmert's... ja! Es dreht sich im heutigen WebTip alles um die "intelligente Linguistin aus der jüngsten Star Trek Serie" Enterprise.

Wer die Trailer auf SAT1 bereits gesehen hat, weiß: Enterprise kommt. Am 15. März ist es endlich soweit, daß auch diejenigen, die sich die DVDs nicht kaufen können und die Folgen nicht aus dem Internet herunterladen wollen (*hups!*) in den Genuß von Enterprise kommen. Linda Park ist wohl die vielversprechendste Schauspielerin, die in Enterprise mitspielt. Anders als 7of9-Klon T'Pol spielt sie einen sehr sympathischer Charakter.

Auf der Fanseite findet ihr viele Bilder von Linda, sowohl in Uniform als auch private Aufnahmen. Es gibt eine große Anzahl von Seiten in der Rubrik "Humor", die sich mit lustigen Zitaten, Parodien und ähnlichem beschäftigt. Unter den Links findet ihr weiterführende Informationen, bei "Etc..." sind die Synchronstimmen und Fanfiction zu finden.

Interviews und Episoden-Rewiews runden diese - zugegeben noch ausbaufähige - Seite über _unser_ Igelschnäuzchen ab. Vielleicht ein guter Anfang, wenn man die offiziellen Informationen zur neuen Serie schon kennt!


URL:http://www.hoshi-sato.de.vu/
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Sprache:Deutsch

bk




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Stand der Dinge - das wird gespielt!


U.S.S. Al Batani

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Nachdem Lt. Lloyd die Brücke verlassen hatte, übernahm Cmdr. Foresyde als ranghöchster Offizier das Kommando. Froh war man, als es schien, dass man einige Systeme "wiederbelebt" hatte. Doch das währte nicht lange, denn kurz darauf brach alles wieder zusammen.

Auf der Krankenstation hatte man die Verletzten versorgt.
Auch Cmdr. Kensington war wieder unter den Lebenden und machte sich nach kurzem Disput mit Dr. Sirak wieder auf den beschwerlichen Weg durch die Jeffreysröhren zur Brücke.

Auf dem klingonischen Bird of Prey waren die Captain und ihre Begleiter auf zwei Klingonen gestossen. Nach Plan gab Khorlass sie als seine Gefangene aus. Nach einem kleinen Zweikampf stellte sich jedoch heraus, dass es sich um kein imperiales sondern um ein abtrünniges Schiff handelte. Sheridan hatte sich zu erkennen gegeben und gemeinsam kam man überein, sich ersteinmal aus der Misere zu helfen im Austausch gegen die Gefangenen. Kurz darauf setzten alle ihren Heimflug zur Al Batani vor.

Zum Glück schaffte es Lloyd von der Captainsjacht, Kontakt mit dem Shuttle aufzunehmen, welches wohlbehalten auf der Shuttlerampe landete. Dort nahm Sheridan erstaunt zur Kenntnis, dass ein dysonianisches Schiff in der Nähe war und seine Hilfe angeboten hatte.

Auf der dysoninischen Station indess war ein neues Crewmitglied für die batani eingetroffen, dass sich mit einem Bruder des Herrschers Tirion angefreundet hat.


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U.S.S. Lexington

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Logbucheintrag Captain Ryan - SD 200303.08

Das auf dem Planeten Furvorks als Abendmal zubereitete Wumpmaat hat sich für die beiden Sternenflottenoffiziere Ashido und Newton doch als gut genießbar herausgestellt. Eine Diskussion über die dortige Mythenwelt konnten sie gerade noch verhindern, nachdem sie eine alte Höhlenmalerei gefunden hatten und sich neugierigen Fragen des Eingeborenen Bniirn ausgesetzt sahen.

Das mit der Bluegrass zur Milos-Station gestartete Team um Commander Dejar hat endlich Xerez gefunden. Darüber hinaus hat ein Sicherheitsmann aus Xerez' Team durch eine verdeckte Ermittlung wichtige Daten über die Flugbahn des Entführerschiffes durch das Hestos-System erhalten. Das Team sammelt sich nun bei der Bluegrass, um die Spur weiter zu verfolgen.

Auf der Lexington haben uns zwei neue Offiziere bei ihrer Ankunft gleich noch ein neues Shuttle ausgeliefert. Dabei sind sie zwar bei unserem bisweilen aufbrausenden Shuttlechief in ein kleines Fettnäpfchen getreten, aber dieser wird sich wohl bald mit seinem neuen Spielzeug anfreuden. Darüber hinaus hat sich unsere Vergangenheit noch einmal zurückgemeldet. Der Einsatz der Vortex hat einige Mikrorisse in der Hülle der Lexington verursacht, die vor unserem Abflug noch repariert werden müssen. Manchmal frage ich mich, wie lang die Liste der Schäden denn noch ist.

Logbucheintrag Ende


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U.S.S. Trafalgar

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Die entführte Brückenbesatzung der Trafalgar hat es nicht geschafft, Informationen über ihre Entführer zu gewinnen. Es gelang nicht einmal, einen von ihnen zu Gesicht zu bekommen, geschweige denn, Kontakt aufzunehmen. So blieb es auch im Verborgenen, daß die sprunghaft wechselnden Szenarien, denen die Föderationsoffiziere sich ausgesetzt sahen, in der Tat ein Verhaltenstest waren. Ein Test, den ein Mitglied der Besatzung des Entführerschiffes eigenmächtig durchgeführt hatte, was bei dessen Vorgesetzten nicht unbedingt Begeisterung hervor rief. Mittlerweile wurde diese Testserie jedoch beendet und die Brückencrew auf einem fremden Planeten ausgesetzt. Welcher Plan sich hinter diesem Vorgehen verbirgt blieb bislang jedoch völlig im Dunkeln.

Auf der Trafalgar gelang es Commander Murphy in der Zwischenzeit, den Kontakt mit dem Schiff des insektenartigen Volkes, welches beim Erscheinen der Entführer Hals über Kopf die Flucht ergriffen hatte, wieder herzustellen. Und nicht nur das, darüber hinaus gelang es die Fremden als Unterstützung bei der Suchaktion nach den Entführungsopfern zu gewinnen.

Weiterhin konnte der Mordfall Stanley mittlerweile aufgeklärt werden. Es stellte sich heraus, daß seine Mörderin die Kontrolle über ihr Verhalten verloren hatte - mit größter Wahrscheinlichkeit an die Entführer der Brückencrew. Die weiterführenden Ermittlungen in dieser Sache brachten ans Licht, daß offenbar das Bewußtsein aller Menschen an Bord infiltriert worden war. Was teilweise harmlos und ohne jeden Effekt blieb, teilweise aber auch, wie im Mordfall, bis ins Extrem ging. Aus diesem Grund schwärmen derzeit die Mediziner durch das Schiff, um die Crew mit einem Medikament zu impfen, von dem man sich einen Schutz gegen derlei mentale Manipulation erhofft.


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Weltenforscher

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Nachdem sich die Gruppe aufgeteilt hat, geht zunächst einmal jeder seiner Wege. Janii, die Arbeiterin, macht sich zum Arbeiterviertel von Ros'dot, Jar'kaya, auf. Dort findet sie sehr schnell eine Bleibe sowie einen Arbeitsplatz und entdeckt die Freuden des "Bildempfängers" (eine Art Fernsehen). Andrew Banks und Lovok (Wissenschaftler) haben sich zur Universität begeben und wollen einer Vorlesung beiwohnen. Shaya Leynier (Künstlerin) und Jim Parker (Techniker), das "Gemischt-Kasten-Ehepaar" haben sich das Historische Museum angeschaut und wollen sich gerade in einem Rol'ler, dem kyrosianischen Äquivalent eines öffentlichen Verkehrsmittels, zum Zoo aufmachen. Pratchett und Bailey (Sicherheitler) haben sich währenddessen zum Informationszentrum begeben, um nach einer Stelle als Sicherheitspersonal zu suchen.

Doch dann geschieht etwas unerwartetes:

****

Cras'to P'ek räusperte sich in die jetzt laufenden Kameras. "Mitbürger und Mitbürgerinnen, wie ich soeben erfahren habe, gab es einen schwerwiegenden Sabotageakt in unserem Raumfahrtzentrum. Zum Glück wurde nur sehr wenig Schaden angerichtet, aber wir können sicher sagen, dass dieser Anschlag von der Regierung in Droposs geplant und unterstützt wurde."

Die Gegensabotage wurde natürlich tunlichst verschwiegen....

"Es sind unsere eigenen Nachbarn, die uns den Weg verwehren, der uns vorgezeichnet war. Wir sind auserkoren, zu den Sternen aufzubrechen, wir haben die nötige Technik und sind kurz vor einem Start eines Erkundungsschiffes, und dann erfolgt dieser bitterböse Sabotageakt. Aus weiteren Quellen ist bekannt, dass sie nicht nur auf das Raumfahrtzentrum direkt, sondern auch auf andere Forschungs- und Überwachungsstationen Sabotageakte mit Sprengstoff verübt wurden. Dabei handelt es sich in allen Fällen von Spionen aus Droposs, die versuchen, unsere Nation in Schutt und Asche zu legen."

Gut, einige davon waren selbstverschuldete fehlgeschlagene Experimente, aber es war gut, wenn man jemandem etwas in die Schuhe schieben konnte...

"Ich kann und will nicht länger zusehen, wie wir unter den erpresserischen Einfluss von Droposs gelangen. Daher habe ich sofort meine Berater konsultiert, und wir sind einheitlich zu dem Ergebnis gekommen, dass es nur einen Weg geben kann, wie wir die Geschichte verändern, indem WIR zuerst zu den Sternen vordringen. WIR werden die Sterne erkunden, und WIR werden sie besiedeln und den Ruhm von Crasall im ganzen Universum verbreiten! JETZT ist der Zeitpunkt gekommen, die Grenze, die seit Generationen besteht, niederzutreten und zu überqueren. Unsere Truppen marschieren jetzt in Droposs ein, unsere Kampfflugzeuge sind bereits unterwegs, sie werden alles vernichten, was sich der Macht Crasalls wiedersetzt hat. Wir werden siegreich sein! Niemand nimmt uns das Recht, die Sterne zu erobern, niemand, auch nicht unsere eigene Rasse kann uns jetzt noch aufhalten.

Auf zu den Sternen, Kyrosianer!
Auf zu den Sternen, Crasall!", rief er abschließend in die Kamera.

Und das Echo, das daraufhin in den Straßen von Sa'no Tar zu hören war, versicherte ihm die Zustimmung des Volkes.

...

Wieder in ihrem Zimmer angekommen, schaltete Janii den Bildempfänger wieder an - vielleicht gab es ja noch eine interessante Sendung, bis das Abendessen in der Wohnung ihres Vermieters begann.

Doch statt einer weiteren Soap Opera sah sie etwas anderes. Rotorange Flammen, schreiende Kyrosianer und Blutspritzer waren nun zu sehen, und das Geräusch einer Schlacht ertönte so laut dazu, daß Janii sich für einen Moment die Ohren zuhalten mußte. Entsetzt und Gebannt starrte sie auf die Bilder im Bildempfänger, die sich nun zu einem Schaufenster neben einem Nachrichtensprecher verkleinerten. Kyrosianische Buchstaben schrieben die Ankündigung "Newsflash" aus, für die Leute, die bis jetzt noch im Unklaren waren, was passierte.

Der Nachrichtensprecher rückte seine Krawatte zurecht und begann schnell und mit ernster Stimme zu sprechen: "Meine Damen und Herren, liebe Kyrosianer: Es ist Krieg. Crasall hat vor weniger als einer Stunde unsere Grenzen verletzt und mehrere kleine Ortschaften in der Nähe unbarmherzig ausgelöscht. Eine Fliegerstaffel ist auf dem Weg nach Ros'dot, mit eindeutiger Zerstörungsabsicht. Ein Heer bahnt den Weg auf dem Land. Keinem Droposs-Kyrosianer wurde bisher Gnade gezeigt. Leute aus Ros'dot sollten sich in den Keller begeben, um vor Luftangriffen geschützt zu sein. Alle Kyrosianer und Kyrosianerinnen in wehrfähigem Alter werden gebeten, sich beim nächsten Wehrhauptquartier zu melden. Nicht wehrfähige Leute sollten ebenfalls Verstecke aufsuchen. Mögen die Sterne uns beistehen."

Im selben Moment begannen über ein Dutzend Sirenen draußen ihr lautes Konzert.

***

Der Luftangriff erfolgt fast ohne Vorwarnung. Zum Glück haben die Dropossianer vorgesorgt: Mit Bunkern unter jedem größeren Gebäude sowie unterirdischen Gängen, welche dieselben verbinden, ist die Evakuierung ein Leichtes. Dennoch gibt es Komplikationen: Das Team ist immer noch aufgespalten, die 'Obtain' kann es nicht zurückbeamen, und Banks und Lovok werden gezwungen, in die Armee einzutreten und Droposs zu verteidigen, und werden zur Grenze abtransportiert...

Von den anderen Spielen stehen der Redaktion keine Missionsdaten zur Verfügung.



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Zu diesem Echo

Das nächste Echo gibt´s wie immer am zweiten Sonntag des kommenden Monats, diesmal ist das der 13.04.2003
Einsendeschluß für Leserbeiträge ist damit Sonntag, der 06.04.2003

Kontakt gibt's wie immer über unsere neue(!) Redaktionsadresse echo@krizsan.de oder einen einfachen Klick direkt hier.


Redaktion/Freie Mitarbeiter: Dorit Kluge (dk), Anarkin (anarkin), Bálint Krizsán (bk) und Jens Ruhe (jr)

Wir danken für die freundliche Unterstützung durch:
Kontakt: echo@krizsan.de Online: http://beam.to/dasecho