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D a s    E c h o
- Unabhängiges Magazin für Star Trek Alliance und Star Trek Explorer -



 
 

I n h a l t :

Academy Forum Nachgefragt bei ... Die Beckmesser-Gilde
 

Der Echo-Report: 

Echo kommentiert:
Backstage: Trek Background: Stand der Dinge: Zu diesem Echo

 
 
 
Seid gegrüßt, Explorers und Alliierte!

Nun ist es also passiert - das neue Jahrtausend ist über uns hereingebrochen. Trotzdem ist irgendwie alles wie vor zwei Wochen ... fast alles, jedenfalls. Denn wir vom Echo haben die freien Tage genutzt und uns wiedermal ein paar Gedanken darüber gemacht, wie wir für Euch das Echo noch etwas schnuckeliger machen können. Dabei ist eine ganze Menge neues herausgekommen, z. B. die Beckmesser-Gilde und der Echo-Report. Außerdem hat die Redaktion ein weiteres mal Zuwachs bekommen. Thomas Zinsli aus dem Explorer ist zu uns gestoßen und wird unseren Kommentarbereich verschärft beleben. Und, last, not least, starten wir auch eine neue Umfrageserie. Viel spannendes und interessantes für Euch also, deshalb will ich mal sofort mit dem Geblubber aufhören und Euch im Namen der Redaktion viel Spaß beim Lesen wünschen!

Kontakt gibt's wie immer über unsere Redaktionsadresse ST-Echo@gmx.net oder einen einfachen Klick direkt hier

Das nächste Echo gibt´s wie immer am zweiten Sonntag des kommenden Monats, diesmal ist das der 13. Februar.



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Academy Forum: Alliance


"Vom Weihrauchduft und dem Genuß zu vieler Becher Glühwein benebelt, schlief alles, ob nun Kadett oder Admiral, einen wohligen, tiefen Schlaf..." 

Ganz so schlimm war es nicht, ein paar Züge wurden schon noch geschrieben, aber vor dem Millenniums-Bug schlug erst einmal der Weihnachts-Ferien-Bug zu. Viele Spieler sind im Urlaub, und so wird es wohl erst nach dem Erscheinen dieses Echos wieder so richtig weitergehen.

Erfreulich ist, daß über Weihnachten auch sehr viele Neubewerbungen eingetroffen sind, doch so richtig werden die neuen Teams ebenfalls erst starten, wenn die Urlaubszeit vorbei ist. 

Nähere Infos zur Aca gibt es auf ihrer Homepage

dk



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Nachgefragt bei ... Alexander Mottok

Spieler auf der U.S.S. Mirage


Hallo Alexander, wie immer an dieser Stelle des Interviews, bitte ich Dich, daß Du uns zuerst einmal ein wenig über den "echten" Alexander Mottok erzählst.

Ich bin 27 Jahre alt, als ich mit dem Rollenspiel anfing, war ich Musikstudent. Seit kurzem bin ich nun fertig studierter Violinist und Dirigent, im Moment Chefdirigent des Stader Kammerorchesters, Leiter der Travemünder Liedertafel und freischaffender Musiker (Orchester-Aushilfen, Kammermusik, Vermittlung, was gerade gebraucht wird). Ich unterrichte zwei Nachmittage an der Stader Musikschule (Geige und Theorie/Gehörbildung), habe ein paar Privatschüler und schreibe Konzertkritiken für die Kieler und Lübecker Nachrichten. In meiner "Freizeit" komponiere ich ein bißchen (gerne auch ganz "unklassisch"), spiele Tennis und gelegentlich Fußball in einem Kieler Club oder mit anderen Musikern (sofern sie nicht zu sehr um ihre wertvollen Arme und Beine fürchten). 

Du bist tatsächlich der dienstälteste Spieler in unseren inzwischen ziemlich zahlreich gefüllten Reihen, wie bist Du damals überhaupt zum Spiel gekommen?

Über das "Usenet", wie es damals noch hieß, ich habe über eine Mailbox (gibt es sowas heute eigentlich noch?) einige Newsgroups gelesen, und dort schrieb irgendwann ein gewisser Martin Knoepper, er wolle ein Star Trek Rollenspiel über e-Mail gründen. Das muß irgendwann 1995 oder Anfang 1996 gewesen sein. 

Würdest Du sagen, daß das Spiel damals noch etwas besonderes war - sozusagen von Pioniergeist erfüllt?

Nun ja, das wußte damals ja niemand. Es war mehr ein großes Experiment, welche Form kann ein solches Rollenspiel haben, welche Eigendynamik entwickelt sich, wie reagieren die Leute, die sich gar nicht kennen, aufeinander? Eigentlich mehr ein gemeinsames Experiment. 

Wie hast Du damals die Bildung des Explorers erlebt und was hältst Du von seiner bisherigen Entwicklung?

Ich habe es ja direkt miterlebt, wie aus einem Rollenspiel zunächst zwei wurden, danach mehrere, später viele, schließlich ein Verbund, später zwei Verbunde. Eine sehr beachtliche Entwicklung, die sich damals niemand hätte träumen lassen. Von der jetzigen Vielfalt der Rollenspiele unter einem Dach (oder auch unter zwei Dächern) können die Spieler nur profitieren, weil sie jetzt eine größere Auswahl haben als früher, als es nur ein Spiel gab. Ich bin zwar der Ansicht, daß man es mit der Bürokratie nicht übertreiben solle, und ich finde manche existentiellen Diskussionen und scheinbaren Kontroversen etwas unnötig, aber im Prinzip denke ich, daß die bisherige Entwicklung viel Gutes hatte und durchaus Spielraum für weitere Expansion läßt. 

Wie siehst Du die Zukunft des Explorers, besonders im Licht der letzten Veränderungen?

Wie gesagt, im Mittelpunkt sollte immer das Spiel stehen, nicht die Politik, es sollte nicht so wichtig sein, wer die Entscheidungen trifft, sondern daß sie getroffen werden. Ich glaube, daß die individuelle Freiheit der einzelnen RPGs wichtig ist, so paradox das klingen mag, um die Bindung an den Verbund zu sichern. Um es kurz zu sagen: Explorer und Alliance haben eine Zukunft, wenn man sich nicht selbst oder gegenseitig zerfleischt. Was den Explorer konkret angeht, kann ich wenig zum Stand der Dinge sagen. Ich glaube nur, daß die Mirage noch lange weiterfliegen wird. 

Welche Ämter hattest oder hast Du im Explorer inne oder warst Du immer nur der "reine" Spieler?

Kurze Antwort: Keinerlei, ja. 

Das ist ja interessant. Hat es sich für Dich einfach nie ergeben, oder hast Du Angebote abgelehnt, da sie Dich im Spiel behindert hätten?

Nein, ich hatte nie Interesse. Vielleicht hätte ich mich selbst ins Gespräch bringen können, als Knoepper oder Alexander Rose ausstiegen, aber ich habe nichts dergleichen unternommen. Immerhin ist Tommok mittlerweile Captain und kann somit fleißig mitgestalten, aber an wichtigen Ämtern jeglicher Art war ich im Explorer nie interessiert. 

Vielleicht habe ich das mit Tommok gemeinsam, der sich niemals unnötig in den Mittelpunkt drängt. Vulkanier eben. (Das trifft übrigens im Explorer zu, im wahren Leben muß man als Dirigent gelegentlich ehrgeizig sein und seine Position stärken, um seine eigene Karriere nicht zu sabotieren.) 

Könntest Du uns Deinen Charakter Tommok vorstellen? Du spielst ihn ja nun schon seit über drei Jahren, wie hat er sich entwickelt?

Tommok ist Vulkanier im klassischen Sinne, er ist gelernter Techniker (war zu Beginn Chefingenieur auf der Daventry), der alles immer sehr logisch betrachtet und gerne die eine oder andere Augenbraue hochzieht. Emotionen sind ihm fremd, aber sie interessieren ihn, auch wenn manche emotionalen Ausbrüche bei Kollegen bei ihm ein gewisses Unverständnis hervorrufen. Insbesondere kennt er keinen Ehrgeiz, er spielt sich, obwohl mittlerweile Captain der Mirage, niemals in den Vordergrund, wenn es die Situation nicht unbedingt erfordert. Wenn Vulkanier sich überhaupt in ihrer Persönlichkeit entwickeln können, dann ist er vielleicht im Laufe der drei Jahre ein bißchen menschlicher, und sicher erheblich kreativer und improvisationsfreudiger geworden. Auch wenn eine vermeintliche Liebesgeschichte zwischen einer Wissenschaftlerin und ihm seinerzeit beinahe zur Zerstörung der Mirage geführt hätte, steht er menschlichen Bindungen, so gut dies einem Vulkanier möglich ist, aufgeschlossen gegenüber. In seiner Freizeit spielt er gerne vulkanische Harfe oder eine spezielle Variante des vulkanischen Tennis. Auch wenn er sich nicht grundsätzlich sklavisch an Sternenflotten-Vorschriften hält, sind ihm korrekte Umgangsformen sehr wichtig. 

Es ist ja immer so, daß man selbst seinem Charakter die Persönlichkeit einflößt, aber hat Tommok Dich nach einer so langen Zeit nicht auch beeinflußt?

Eine gute Frage. Es ist immer interessant, sich zu fragen, warum man selbst oder jemand anders nun genau diesen oder jenen Charakter spielt. Ich denke, daß viele sehr viel von dem, wie sie selbst insgeheim gerne wären, in ihren RPG-Charakter projizieren, und ich will mich selbst da gar nicht grundsätzlich ausschließen. Ich selbst ziehe auch gelegentlich die Augenbraue hoch ;-), nein im Ernst, Dirigenten und Vulkanier können schon die eine oder andere Gemeinsamkeit haben. Abgesehen von derlei tiefenpsychologischen Details bemühe ich mich aber immer, sehr genau zwischen Tommok und mir selbst zu unterscheiden, d. h., beim Spiel nicht zu denken: was würde ICH tun, sondern: was würde Tommok tun. Das unterscheidet sich gelegentlich ganz erheblich, und genau das macht m. E. einen großen Reiz am Rollenspiel aus. 

Steuerst Du noch andere Charaktere durch das wilde RPG-Leben oder ist Tommok ein Einzelkind?

Letzteres. Er ist allerdings nicht wirklich ein Einzelkind, er hat, laut Lebenslauf, eine Schwester namens Kinola (wer jetzt den Namen meiner richtigen Schwester errät, ist sehr klug). Ich spiele allerdings ganz ohne Computer auch gerne in Midgard oder AD&D-Runden mit, dann natürlich keinen Vulkanier. Außerdem betreibe ich ein E-Mail-Postspiel namens "Poesiemeister" mit großer Freude (wer mitspielen möchte, möge sich bei mir melden). 

Die Redaktion dankt für das Gespräch.

Bitte, gerne geschehen, ich danke auch. 

mjd



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Die Echo-Beckmesser-Gilde


Wir experimentieren mal wieder ein wenig und bieten euch eine neue Rubrik an, die - entsprechendes Interesse eurerseits vorausgesetzt - zu einer ständigen Institution innerhalb des Echos werden kann. Denn wir brauchen hier ganz besonders eure Mitarbeit! Aber genug der frommen Worte, worum geht es eigentlich? 

Ist es euch nicht auch schon einmal so gegangen? Ihr sitzt gemütlich vor dem Fernseher und schaut euch eine der Star Trek Serien an. Zur Zeit läuft im deutschen Fernsehen in deutscher Erstausstrahlung DS9, und bald sollen ja auch wieder aktuelle Voyager-Folgen kommen. Nun, ihr schaut halt gebannt zum Bildschirm, die Spannung steigt, alles ist wunderbar, doch plötzlich - nein, keine Werbung ;-) - springt ihr auf und schreit: "Das geht doch nicht, das ist doch Schwachsinn!" 

Was ist passiert? Vielleicht hat Janeway ein Fenster ihres Quartiers geöffnet, oder Bashir trägt einen Scheitel, und den in der einen Einstellung rechts, in der nächsten links. Genau solche Szenen wollen wir von euch erfahren! Wenn euch irgend etwas merkwürdig vorkommt, logische Ungereimtheiten, Regiefehler und und und, dann schreibt uns bitte mit Betreff "Echo: Echo-Beckmesser-Gilde" an ST-Echo@gmx.net oder klickt einfach hier

Und damit es keine Mißverständnisse gibt, auf welche Sendungen wir uns beziehen: Es geht immer um die aktuell im deutschen Fernsehen laufenden Folgen in ihren deutschen Versionen. Für das nächste Echo wären das die DS9-Folgen vom 8.1., 22.1. und 29.1. 2000 Das sind die Sendetermine, wie sie im Moment feststehen. Leider sind wir da auch ein bißchen von SAT1 abhängig, aber davon lassen wir uns überhaupt nicht ärgern! Wir hoffen, daß es euch Spaß machen wird, euch auf die Suche nach den klitzekleinen Fehlerchen zu begeben, und wir freuen uns schon auf eure hoffentlich zahlreich eintreffende Post! 

dk



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Von der Wurzel an - Teil I 


Pünktlich zum neuen Jahr startet das Echo hiermit eine neue Serie, die sich hoffentlich über die nächsten paar Ausgaben hinziehen wird. Wir wollen mit Hilfe dieser neuen Rubrik ein wenig die Geschichte unserer beider Verbände "Alliance" und "Explorer" beleuchten und aufzeigen, wie es eigentlich kam, daß alles so ist, wie es ist. Wie es sich für eine solche Serie gehört, beginnen wir ganz am Anfang, bei dem allerersten Schiff, nämlich der U.S.S. Daventry.

Und nun heißt es: "Steigen Sie mit uns in die Zeitmaschine" - Ziel ist das Jahr 1996

"Sternzeit 9606.01, U.S.S. Daventry (Excelsior Class). 

Die Daventry befindet sich momentan in der Reparaturwerft bei Sternbasis 143 im Orbit von Delos VII im Sektor 25 der galaktischen Ekliptik. Unsere Aufgabe war es, die Hälfte unseres Personals bei Delos VII auszutauschen. Unglücklicherweise gerieten wir in einen Meteoritenhagel, genau in dem Moment, als unsere Schilde aufgrund einer Fehlfunktion versagten. Die Reparaturarbeiten laufen auf Hochtouren, und ich stehe täglich in Kontakt mit dem Rekrutierungsbüro der Sternenflotte, um mir die neuesten Mitteilungen über meine künftige Crew einzuholen." 

So lautete der erste Zug der U.S.S. Daventry, den Martin Knoepper, der GM dieses Schiffes, an seine Mitspieler verschickte. Der Spielleiter der Daventry startete damit am 01.06.1996 das erste E-Mail-Rollenspiel seiner Art, aus dessen Nachfolgern und Nachahmungen im Laufe der Jahre eine ganze Flotte von Schiffen und anderen Ablegern entstanden ist, die sich inzwischen entweder in Verbänden organisiert haben oder weiterhin eigenständige Rollenspiele bilden. Die Daventry war damit der absolute Ursprung des Spielprinzips, an dem nun mittlerweile weit mehr als Hundert Menschen in Deutschland und nicht selten außerhalb Deutschlands teilnehmen.

Zu Anfang des Jahres 1996 waren 12 noch unerfahrene aber wagemutige Spieler bereit, dieses Wagnis namens Daventry auf sich zu nehmen und Orte zu besuchen, an denen vorher noch niemals eine E-Mail gewesen ist. Martin Knoepper scharte seine Mannen um sich, die er vorher zum größten Teil über das Usenet angeworben hatte. Schon damals stammten sie aus dem gesamten Bundesgebiet. Nur kurze Zeit später konnte der Spaß also beginnen.

Der Gründer der Daventry selbst übernahm als GM die Rolle des Captain André Rothe, was inzwischen auch zu einer Art ungeschriebener Regel und Tradition geworden ist.

"Damals wußte eigentlich keiner so genau, wie so ein Spiel funktionieren sollte", verrät Alexander Mottok, der letzte noch aktive Spieler aus der Gründungsphase. Das heutige, fast allen Schiffen gemeinsame Spielprinzip, wurde nämlich nicht von heute auf morgen aus dem Boden gestampft. Es entwickelte sich vielmehr mit der Zeit. Erprobte Regeln wurde beibehalten, anderes wurde wieder verworfen. 

So gab es nur bestimmte Grundsätze, die von allen eingehalten wurden, wie die Erzählzeit, oder daß die Züge nur an die logisch betroffenen Personen verschickt wurden. Der Charakter des Spiels sah damals noch etwas anders aus, als es heute der Fall ist. Es gab zwei Strömungen, die jeweils ein leicht anderes Konzept verfochten. Für die erste Gruppe stand nicht die gemeinsam entwickelte Geschichte im Vordergrund, sondern es wurde nach ursprünglichen Rollenspielregeln, wie sie bei DSA Anwendung finden, verfahren. Das heißt, der GM erhielt alle Züge und beantwortete zum Beispiel Anfragen der Spieler an den Computer selbst. Das führte auch zu einem stärkeren Einfluß des Spielleiters auf den Spielfluß, als es heute der Fall ist.

Das zweite Spielkonzept entsprach schon eher dem, was sich in der Gegenwart eingebürgert hat: ein kollektiver Roman, der von allen Spielern gemeinsam verfaßt wird. Alle ein bis zwei Wochen erschien dann eine Auswertung, die von dem GM zusammengetragen wurde. Nach einiger Zeit wurde der ursprüngliche Pen&Paper-Stil von der heutigen Art des Spiels verdrängt, der GM wurde weniger entscheidend für das Spiel und der Spieler selbst trat nun etwas stärker in den Vordergrund. Nach einiger Zeit beendete Martin Knoepper seine Tätigkeit als Spielleiter der Daventry und zog sich völlig aus dem Spiel zurück, er nannte Zeitmangel als Grund. Nun übernahm Alexander Rose den Job des GMs. Die Daventry überlebte drei vollständige Missionen und einige Urlaubsausflüge mit seiner in der Zwischenzeit wechselnden Belegung, bis sie Anfang 1998 von ihrem Ende ereilt wurde. Einige der Spieler hatten sich zu einem Mannschaftstreffen zusammengefunden und beschlossen dort, die Daventry in zwei neue Schiffe zu teilen, wobei auch per Losentscheid bestimmt wurde, wer auf welches Schiff kam. Die Daventry zerschellte schließlich auf einem unbekannten Planeten, aus ihren Trümmern entstanden dann die U.S.S. Hope und die U.S.S. Raven. Nicht wenige der Spieler der Daventry gründeten darauf hin auch ihre eigenen Rollenspiele, aber das sind andere Geschichten und sollen ein andermal erzählt werden.

Ich möchte an dieser Stelle allen danken, die mir geholfen haben, diese Informationen zusammen zu tragen. Namentlich wären das Markus Petermann, Ronny Thorau und ganz besonders Alexander Mottok, der geduldig meine Fragen über sich ergehen ließ und sich auch für ein Interview (ebenfalls in dieser Ausgabe) zur Verfügung stellte.

mjd



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Licht am Horizont?


Von der neuen Krise, die den Explorer Ende November erschütterte, scheint sich der Verbund langsam wieder zu erholen. Ausschlaggebend dafür waren vor allem die rasch durchgeführten Neuwahlen zweier wichtiger Führungsämter: Kurz vor Weihnachten wurde Christian Schmidt (GM Experience) zum neuen SuperGamemaster und Stefan Ott (Spieler auf der Experience) zum neuen Mitglied des Homepage-Teams gewählt. Mit gut 80 % Ja-Stimmen in beiden Fällen können die Neugewählten auf einer soliden Zustimmung in der GM-Runde aufbauen.

Für die Außenwelt ist das erste sichtbare Zeichen der Wiederbelebung des Explorers das neue Design der Website, zu erreichen unter http://beam.to/explorer. Die neue Homepage, die der ST-EX GM-Runde gewissermaßen als Weihnachtsgeschenk pünktlich zum 24.12. präsentiert wurde, zielt schwerpunktmäßig darauf ab, RPG-Anfängern eine kurze, aber gut verständliche Einführung in den Sinn eines Rollenspiels zu geben, so Stefan Ott. 

Neben dem allgemein neuen Outfit ist außerdem erstmals ein Anmeldeformular für die Mitglied-RPGs auf der Website vorhanden, was den besonders eiligen Anwendern das Surfen auf die Homepage des jeweiligen RPGs erspart. Es wird zwar geplant, die Seiten des Explorers noch attraktiver zu gestalten, jedoch ist das, wie Stefan Ott selbst bemerkt, noch nur als Zukunftsmusik anzusehen. Das zweite sichtbare Zeichen für die aus Explorersicht externen Rollenspiele ist der neue SuperGamemaster Christian Schmidt. Wie Alt-SG Steffen Jäger geht auch das neue Oberhaupt des ST-EX mit einer klaren Vorstellung in seine Legislaturperiode. Sein primäres Ziel, so Christian Schmidt, ist die Erweiterung des Explorers. Zu den bisher 5 RPGs einschließlich der Academy, sollen ungefähr 5-6 weitere in den Explorer aufgenommen werden, was es außerdem erlauben würde, die bisherige Teamgröße von zwei Personen zu erweitern, oder darüber hinaus weitere Teams zu schaffen. 

Neben der Vergrößerung des Explorers steht noch ein anderer, wichtiger Punkt ganz oben auf der Liste des neuen SGs: Das Verhältnis zwischen Explorer und Alliance. In den Augen Christian Schmidts könnten die Beziehungen zwischen Explorer und Alliance zwar schlechter sein, aber dennoch plant er eine Verbesserung der derzeitigen Lage. Dabei sieht er das Zusammenspiel zwischen der USS Arbiter und der USS Experience als eine Art Auftakt zu einer neuen Ära der Zusammenarbeit zwischen den beiden Verbänden. 

Steffen Eppler hingegen, Leader der PR-Unit in der Alliance, bezeichnet den derzeitigen Stand der Dinge als eine für beide Seiten zufriedenstellende Koexistenz, die seiner Meinung nach nichts anderes als das Nichtvorhandensein von Beziehungen ist. Anders als Christian Schmidt ist das Zusammenspiel zwischen Experience und Arbiter für Steffen Eppler auf lange Sicht gesehen irrelevant für das Verhältnis zwischen Alliance und Explorer. 

fp



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Der Newsticker


++++ aufnahme der victory in die alliance ++++ hitzige diskussionen, keine gegenstimmen ++++

Für Gesprächsstoff im Kommando sorgte der Aufnahmeantrag der USS Victory. Kurz vor Beendigung der Aufnahmeformalitäten sorgten unterschiedliche Auffassungen bezüglich der besonderen Konstruktion der Victory für zum Teil erhebliche Irritationen. Nichtsdestotrotz gab es bei der abschließenden Abstimmung keine Stimme gegen eine Aufnahme des Spiels.

++++ admirals pool ? ++++

Nach dem Start des Dark Pools denkt die Alliance nun über die Schaffung eines weiteren Pools nach. Dieser soll den einzelnen Spielen, wenn ein entsprechender Wunsch besteht, Gäste aus der Admiralität zur Verfügung stellen.

jr




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Was denkt Ihr?


Abgesehen von allen anderen Schnuckeligkeiten haben wir im neuen Jahr auch eine neue Umfrageserie vorbereitet. Damit möchten wir etwas genauer in Erfahrung bringen, was ihr beim Spielen besonders gern mögt - oder absolut nicht leiden könnt ;-) Starten werden wir diese Serie mit der Frage: 

Welche Art von Missionen ist Dein persönlicher Favorit ?

Forschungsmissionen, in der Art von ... 

  ... Einzelmissionen, z. B. nach dem Motto 'Erforschen Sie System XY'? 
  ... Langzeitmissionen wie bei Cpt. Kirk? 

  Kampfmissionen? 

  Rettungsmissionen? 

  Diplomatische Missionen? 

  Die Konfrontation mit dem Unbekannten? 

Das isses irgendwie alles nicht, was ich am liebsten mag, sind ... 

Außerdem möchte ich dazu noch sagen, daß ... 


Wie immer funktioniert das Abschicken leider nur, wenn Du online bist ...

jr



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Star Trek: Speculations 


In der Medienlandschaft gibt wenig so viel zu Gerüchten und Spekulationen Anlaß wie Star Trek. Nehmen wir als Beispiel das Medium TV. 

Die Serie V, wie die werdende nächste ST-Serie verlegenerweise genannt wird, spielt gemäß einem Gerücht an der Sternenflottenakademie. Bestimmt lernen wir dann auch endlich den Pickelweggenerator kennen. Gemäß einer anderen Meldung spielt die Serie im Geheimdienstgenre. Zum Krimi fehlt vom Casting her freilich nicht mehr viel, gebt einfach Neelix einen Trenchcoat oder Picard einen Lolli. Sogar von Mystery-Szenarien à la Akte X konnte man hören. Wie wenn's im 24. Jahrhundert wen interessieren würde, wenn ein durchgeknallter Paranoider von einem UFO berichtet - da haben die ganz andere Probleme. 

Wie auch immer, den Machern der neuen Serie wird wohl gehörig der Kopf rauchen, wenn sie den Erwartungen des Publikums einigermaßen gerecht werden wollen. A propos Kopf, etwas Mysteriöses hätte ich dann aber doch noch: Vielleicht erfahren wir in Serie V ja endlich, weshalb die Stirn der Klingonen zwischen TOS und den Filmen solch merkwürdige Beulen bekommen hat. Optische Täuschung? Genmanipulation? Umweltkatastrophe? Oder vielleicht doch nur überdimensionale Pickel? 

Was meinst Du?

tz



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Trek Background:


Aufgrund von einigen, nun sagen wir einfach mal "Umstrukturierungen", die das neue Jahrtausend für das ECHO vorgesehen hat; und denen auch ich mich beugen muß, wird der TREK BACKGROUND ab dieser Ausgabe in einer anderen Form daherkommen. Genauer gesagt, Professor Anarkin wurde gewissermaßen für eine andere Tätigkeit abberufen und sein ausschweifendes Gerede wird nun durch die klare Präsentation von Fakten ersetzt. Und Fakten soll es in dieser Rubrik etwas mehr geben, da der Ruf unserer Leserschaft nach mehr Hintergrund des STAR TREK Universums nicht ungehört bei der Redaktion verhallt ist. 

Heute will ich mich also gleich mit 2 Themenbereichen beschäftigen - viel Spaß dabei:


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Die Klassifizierung von Planeten

Viele von Euch haben sich sicherlich schon so manches Mal nach dem System gefragt, welches hinter der Klassifizierung von Planeten steht, wenn z. B. von einer Sonne der Klasse A die Rede war, oder ein Aufatmen durch die Crew ging, als man endlich einen Klasse M - Planeten gefunden hatte. Hier eine kleine Übersicht der Klassifizierungen der Sternenflotte, mit Beispielen.

Klasse A - Eigenschaften:

    Atmosphäre: einfach (CH4, H2, NH3...) 

    sehr hohe Oberflächentemperatur ähnlich einer Sonne 

    Beispiele: Jupiter

Klasse B - Eigenschaften
    Atmosphäre: einfach (CH4, H2, NH3...) 

    sehr niedrige Oberflächentemperatur 

    Oberfläche: spärlich oder keine 

    Beispiele: Saturn, Neptun 

Klasse C - Eigenschaften
    Atmosphäre: einfach, undurchdringlich 

    hohe Oberflächentemperatur 

    Beispiele: Venus, Medusa, Tholia II 

Klasse D - Eigenschaften
    Atmosphäre: keine bis einfach 

    Oberfläche: Ni-Fe, Silikat 

    Asteroidenartig 

    Beispiele: Ceres (Asteriod im Sol-System)
    Unterklassen: (nach Größe) A-G (ohne Atmosphäre) H-N (einfache Atmosphäre) 

Klasse E - Eigenschaften
    Atmosphäre: einfach, mit Sauerstoff 

    großer geschmolzener Kern 

    Beispiele: Janus VI 

Klasse F - Eigenschaften
    Atmosphäre: mit Sauerstoff 

    jünger als 1 Mrd. Jahre 

    Beispiele: Delta Vega 

Klasse G - Eigenschaften
    Atmosphäre: mit Sauerstoff 

    Wüstenplanet 

    Beispiele: Capella IV, Ceti Alpha V, Taurus II, Rigel XII 

Klasse H - Eigenschaften
    Atmosphäre: unbeständig 

    geologisch aktiv 

    Beispiele: Gothos 

Klasse I - Eigenschaften
    Atmosphäre: giftige Gase 

    geologisch äußerst aktiv 

    Beispiele: Excalbia 

Klasse J - Eigenschaften
    Atmosphäre: sehr spärlich, mit Edelgasen 

    mondartig 

    Beispiele: Luna (Erdenmond) 

Klasse K - Eigenschaften 
    Atmosphäre: spärlich 

    wenig bis kein Wasser 

    Beispiele: Mars, UFC 257704 IV 

Klasse L - Eigenschaften
    Atmosphäre: Stickstoff, Sauerstoff, Argon 

    geologisch inaktiv 

    Beispiele: Psi 2000, Alpha III, Sauria, Antos IV, Izar, Marcos XII 

Klasse M - Eigenschaften
    Atmosphäre: Stickstoff, Sauerstoff 

    geologisch aktiv 

    Beispiele: Terra, Vulcan, Alpha Centauri VII, Romulus, Qo'noS - der größte Teil der von der UFP kolonialisierten Planeten und Mitglieder der UFP 

Klasse N - Eigenschaften
    Atmosphäre: Stickstoff, Sauerstoff 

    Wasserplanet 

    Beispiele: Argo, Deneb III 


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Die Hauptbrücke eines Schiffes

Datenquelle: Die Technik der U.S.S. Enterprise - Heel Verlag

Wofür genau ist eigentlich die Hauptbrücke eines Schiffes der Sternenflotte da - und wie ist sie standardmäßig ausgerüstet?

Die Hauptbrücke eines Föderationsraumschiffes ist für die primäre Flugbetriebsleitung des gesamten Schiffes zuständig. Von hier aus werden sämtliche Aktivitäten der einzelnen Abteilungen kontrolliert und gesteuert und alle Hauptoperationen einer Mission überwacht. Auf ihr finden sich meist zentral gelagerte Sitzgelegenheiten für den kommandierenden Offizier und zwei weitere Offiziere (z. B. 1. Offizier und Counselor). 

Direkt vor dem Kommandobereich befinden sich häufig der Arbeitsplatz des Flugkontrolloffiziers (CONN), welcher mit dem Gesicht dem zentralen Hauptschirm zugewandt ist.

Direkt hinter dem Kommandobereich ist oft eine etwas erhöhte Plattform eingelassen, auf welcher sich die taktische Kontrollstation befindet. Weiterhin sind dort die wissenschaftlichen Stationen 1 und 2 zu finden, der Arbeitsplatz des Einsatzleitoffiziers (OPS), die Kontrollen für die Lebenserhaltungssysteme und die Maschinenkontrollen.

Im vorderen Teil der Hauptbrücke, noch vor dem Flugkontrolloffizier befindet sich ein, je nach Schiffsklasse in der Größe variierender, Hauptschirm, welcher im Normalfall die Daten eines optischen Scanners visuell darstellt und der Brückenbesatzung so ein Bild des Weltraumes in Schiffsvorrausrichtung zeigt. Der Schirm kann aber auch auf jede andere Art von informativem oder kommunikativem Gebrauch umgestellt werden. Die Anzeigematrix des HS ist aufgrund bestimmter omniholographischer Elemente in der Lage, auch dreidimensionales Bildmaterial darzustellen. Befindet sich der Schirm im Kommunikationsmodus, so kann er fast jedes Kommunikationsformat annähernd simultan umwandeln und darstellen, da er für diese Aufgabe auf einen speziellen Subprozessor zurückgreifen kann.

An die Hauptbrücke grenzen der private Bereitschaftsraum des Captains mit einem kleinen Waschraum an, so wie der Manschaftswaschraum und in der Regel auch eine Beobachtungslounge. Sowohl die Brücke als auch der Bereitschaftsraum ist mit Nahrungsreplikatoren ausgestattet.

Die Hauptverbindung zur Brücke bilden mindestens 2 Standard-Turboliftschächte, ein Notfall-Turboliftschacht und 4 Leitungssysteme für die Elektro-Plasma-Energieversorgungswellenleiter. Zu den ergänzenden Verbindungen gehören 4 Luftverteilergehäusesätze, 9 primäre und 2 zusätzliche optische Leitungen des Datenneztwerkes, 2 Leitungssysteme für die Replikatoren und 3 Instandhaltungskriechwege. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Hauptbrücke ist diese als Lebenserhaltungsschutzraum für Notsituationen ausgestattet. Sie wird vorrangig aus 2 speziell geschützten Versorgungsleitungen bedient, die es ermöglichen, eine Lebenserhaltung der Klasse M für bis zu 72 Stunden zu gewährleisten, auch wenn im restlichen Schiff sowohl das primäre als auch das Reservelebenserhaltungssystem ausgefallen sind. 

Weiterhin sind standardmäßig 2 Notfallmodule in der Brückenhülle integriert, die bei einem Totalausfall der Lebenserhaltung für bis zu 24 Stunden Atmosphäre und Licht spenden.

Hinter den hinteren Arbeitsstationen ist eine große Gerätenische installiert, die im Normalfall für die Besatzung verschlossen ist. In dieser Nische befinden sich 3 der 7 speziellen optischen Subprozessoren des Brückencomputers und 6 der 12 gemeinsam genutzten Subprozessoren. Außerdem sind in dieser Gerätenische verschiedene Energieversorgungsanschlüsse angebracht, zusammen mit Zugriffsmöglichkeiten auf die Lebenserhaltungssysteme und die optischen Datenleitungen.

Die Hauptbrücke eines Schiffes ist meist in Modulform konzipiert. Das heißt, daß das gesamte Brückenmodul eine Einheit bildet, welche mit Befestigungsbolzen aus Duranium mit dem Schiffskörper verbunden ist. Diese Bolzen können auf einer Sternenbasis mit entsprechendem Dock gelöst werden, wodurch das Abtrennen des gesamten Moduls möglich ist. 

Ein Austausch der Hauptsysteme ist standardmäßig alle 20 Jahre vorgesehen und eine Konstruktionsüberprüfung des Brückenmoduls und seiner Kontrollsysteme sollte jährlich erfolgen.

anarkin



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Stand der Dinge - das wird gespielt!

Hinweis: ein Klick auf den jeweiligen Schiffsnamen beamt euch direkt auf dessen Homepage.


U.S.S. Al Batani

Ein Vorta hatte sich auf das Schiff gebeamt und Sheridan zu einem Gespräch aufgefordert. Der Captain spielte dabei auf Zeit, wurde aber entlarvt. Urplötzlich jedoch ließ er sich mit sämtlichen Jem'Hadar auf das Dominionschiff zurückbeamen und verschwand mit Transwarp. Dabei wurde die Al Batani in einen Gaswirbel gesogen. Das tödliche Strahlungsniveau stieg an. Im letzten Augenblick konnte sich das Schiff aus eigener Kraft befreien. Kurz darauf wurde der Chief von einem anderen Crewmitglied in einem Shuttle entführt. Zwei weitere, unter dem Kommando von Lt. Cmdr. O'Neil und Ens. Lloyd nahmen die Verfolgung auf. Zwei Shuttle wurden bei der Verfolgung beschädigt, gelangten aber zurück auf die Al Batani. CM Thunderhoo, der Entführer von Chief Akar wurde getötet. 

Ein weiteres Crewmitglied des Schiffes gab sich als hochrangiger cardassianischer Offizier zu erkennen. Er und ein paar andere hatten den Kampf gegen das Dominion aufgenommen und mußten fliehen. Um unterzutauchen, hatte Thar Thukar das Gesicht eines im Borgkrieg gefallenen Offiziers, Thomas Clarkin, erhalten. Psychisch war er jetzt an einem Punkt angelangt, wo er nicht mehr aus noch ein wußte. Daher wagte er einen Selbstmordversuch, konnte aber gerettet werden. Nach seiner Genesung wird er sein wahres Gesicht wieder bekommen. Cpt. Sheridan befindet sich ebenfalls auf der Krankenstation, da sie bereits zum zweiten mal einer zu hohen Bertoldstrahlung ausgesetzt war. Derzeitig hat der XO das Kommando über die USS Al Batani, die sich wieder auf Kurs im rodanischen Sektor befindet. 

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U.S.S. Arbiter & U.S.S. Experience

Die Arbiter und die Experience sind immer noch zusammen. Der größte Teil der Crew ist gefangen genommen worden. Einigen Offizieren ist es gelungen, bis zum Hauptkontrollraum für die Temporalanomalien durchzukommen. Ein Mensch aus dieser Zeit wird diese nach Ablauf einer Frist betätigen und die Leute auf den Schiffen werden wieder zurückkehren. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt, denn die Gefangenen müssen gerettet werden und die gesamte Ausrüstung muß wieder zurück auf die Schiffe gebracht werden. 

Wildman und McDermott ist mittlerweile der Ausbruch gelungen, allerdings nicht ohne tatkräftige Hilfe eines gewissen Steve McFlur, der zumindest teilweise ein Gründer ist. Dummerweise ist der Großteil der restlichen Crewmitglieder beider Schiffe ebenfalls in Gefangenschaft des Dominion geraten, während Rea Hawking, Angel van der Beek und Quidel Sporn auf dem Planeten eine Gruppe von Klingonen gefunden haben, mit deren Hilfe, die zu 99% aus einem Bird of Prey besteht, eine Attacke starten. Inzwischen sind die meisten Crewmitglieder aus ihren Gefängnissen entkommen und irren mehr oder weniger planlos durch den Jem-Stützpunkt, während Commander Girondini, Fähnrich McDermott und McFlur daran arbeiten, die Schiffe wieder zurückzuschicken. Captain Krawczyk und Fähnrich Flanigan suchen derweil alle Besatzungsmitlieder zusammen, um sie rechtzeitig zu den Schiffen zu bringen und die Flucht vorzubereiten... 

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U.S.S. Lexington

Nachdem die Jem'Hadar an Bord gebeamt waren, gelang es ihnen innerhalb kurzer Zeit, den Maschinenraum unter ihre Kontrolle zu bringen. Captain Ryan und der neue XO, Lt. Cmdr. Arnosson, der aufgrund des Todes von Cmdr. Davis den Posten übernahm, sperrten den Hauptcomputer und verhinderten so, daß die Jem'Hadar vom Maschinenraum aus die Kontrolle über das gesamte Schiff übernahmen. Während sich die Besatzung der Lexington aufreibende Feuergefechte mit den Jem'Hadar im Inneren des Schiffes lieferte und versuchte, den Maschinenraum wieder unter Kontrolle zu bekommen, gelang es Commander Connors, Lt. Taylor, Lt.(j.g.) McFlur und PO2 King, die sich an Bord der flüchtenden Intrepid befanden, den Führer der Maquisgruppe, einen ehemaligen Sternenflottencommander namens Treb, dazu zu bewegen, daß er sie irgendwie zurück zur Lexington brachte. Treb, dem als (ehemaligen) Sternenflottenoffizier Begriffe wie Ehre und Gewissen etwas bedeuteten, gab ihnen ein Shuttle und ließ sie fliegen, aber nicht, ohne ihnen zuvor einige Maquis-Tricks zu verraten, mit denen sie die Jem'Hadar überlisten konnten. Die vier schafften es zurück zur Lexington und konnten sich auf die Brücke beamen. Die Zeit drängte, denn die Sonne des Systems war inzwischen zur Nova geworden und die Schockwelle raste auf die beschädigte Lexington zu, deren Schilde fast nicht existent waren. Es gelang Taylor im letzten Moment das Warptriebwerk zu aktivieren und die Lexington schoß aus dem System, fort von der Schockwelle. Ryan und sein Team führten inzwischen einen Plan zur Rückeroberung des Maschinenraumes durch. Während Lieutenant Hofstedter an der EPS-Hauptkontrolle ein Feedback initiierte, um die Jem'Hadar zu verwirren, fielen Ryan, ben Ristriu, Wildman, Arnosson und Brenden von verschiedenen Seiten in den Maschinenraum ein, nachdem sie zuvor mit einigen Blendgranaten für noch mehr Verwirrung gesorgt hatten. Während des Feuergefechtes gelang es dem Vorta, der die Jem'Hadar begleitete, eine unbekannte Apparatur in Gang zu setzen, die die Lexington nach Aktivierung an einen bislang unbekannten Ort oder eine bislang nicht bekannte Zeit versetzte. Die Lexington schwebt momentan vor einem riesigen Schiffsfriedhof mit mehreren hundert Sternenflottenschiffen aller Klassen. 

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Starbase 56

Die Reparaturarbeiten an der Station gehen zügig voran und die Systeme scheinen zu halten. Zwischenzeitlich hat das Flottenkommando das gewünschte Hilfspersonal geschickt. In Form einer Gruppe Klingonen. Nachdem die Klingonen mit aktivierten Waffen an die Station heran gekommen sind und sich dann unerlaubt angedockt hatten, hatten sie sich auch noch verlaufen. Statt auf der OPS der Station zu erscheinen, sind sie in versiegelte Bereiche eingedrungen, da Sie diese für die Kommandozentrale hielten. Auf der OPS herrschte nun reges Treiben und der Captain heftete den Klingonen eine Truppe Sicherheitsleute an den Hals. Cpt. Baker, sein erster Offizier Cmdr. Hayes und der Captain des Stationsschiffes Cmdr. Dawson warteten nun auf der OPS auf die Klingonen, da diese den zukünftigen Chief im Schlepptau hatten. Während die Offiziere auf der OPS warteten, kam ein KOM-Spruch von Captain Thomas herein. Er bat um Erlaubnis mit der USS Malta, die durch einen Kampf beschädigt war, anzudocken. Als Cpt. Thomas dann, in Begleitung seiner Sicherheitstruppe, auf der OPS erschien, verschwand er zusammen mit Baker und den SO´s im Büro des Stationskommandanten. Nach einer langen Unterhaltung und viel Überredungskraft hatte Baker Thomas davon überzeugt, daß der Sicherheitschef der Malta, Lt.-Cmdr. Tjei'ch, viel besser zur Crew der Starbase gehörte und Thomas veranlaßte anschließend die Versetzung des Offizieres. Währenddessen erschien Admiral Dawson auf der Starbase 56 und wünschte mit dem Führungsstab der Station zu sprechen. 

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U.S.S. Victory

Zunächst ein paar erläuternde Worte des Gamemasters der Victory: Die U.S.S. Victory (NCC 487625), das Rollenspiel, daß am 24.12.1999 offiziell in die Star Trek Alliance auf Probe aufgenommen wurde, befindet sich derzeit in einem Zusammenspiel mit den beiden verbandslosen Rollenspielen Starbase 83 und U.S.S. Encounter. Die Story läßt sich folgendermaßen zusammenfassen: Die Sternenbasis 83 wird von einer großen Angriffsflotte des Dominions bedroht. Diese Flotte kämpft im Moment mit einer Flotte von Föderationsschiffen und der Sternenbasis, wobei man den momentanen Status der Sternenbasis mit "Schrotthaufen" recht gut beschreiben könnte. Aber nun zum Schiffslogbuch der Victory. 

Captains Logbuch. Sternzeit 199907,27. Uhrzeit: 12:51. 

Die Victory hat nun endlich die Utopia Planitia Flottenwerft verlassen. Jedoch bekamen wir kurzfristig eine neue Mission zugeteilt. Sternbasis 83 an der romulanischen Grenze wird von einer großen Dominionflotte angegriffen. Eine Flotte von Sternenflottenschiffen ist bereits bei der Basis, jedoch sind die Verluste extrem hoch. Deshalb wird die Victory als Verstärkung dorthin geschickt. Zu diesem Zweck bildete die Victory mit der Encounter, der Destiny, der Newark, der Ohio, der Pittsburgh und der Moskau eine kleine Angriffsflotte. Damit uns das Dominion nicht in den Rücken fällt, bildeten wir aufgrund der Idee von Counselor Kamal ein Sensornetz. Dies besteht aus 105 Sonden; jedes Schiff unserer Flotte gab dazu 15 Torpedohülsen ab. Dadurch wurde ein getarntes Schiff entdeckt, das uns folgt. Der Größe des Tarnfeldes zu urteilen könnte es sich dabei um einen Bird of Prey oder um einen D-7-Schlachtkreuzer handeln. Logbucheintrag Ende. 

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Von weiteren Spielen stehen der Redaktion keine Missionsdaten zur Verfügung.

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Zu diesem Echo

Redaktion/Freie Mitarbeiter: Dorit Kluge (dk), Anarkin (anarkin), Thomas Zinsli (tz), Marcin Junczys-Dowmunt (mjd), Florian Plum (fp) und Jens Ruhe (jr) 

Wir danken für die freundliche Unterstützung durch: 

    die Spielleiter der Alliance und des Explorers, deren Einsatz es dem Echo in dieser Ausgabe ermöglichte, über das Geschehen bei noch mehr Spielen zu berichten. 

Echo online: http://www.privat.kkf.net/~jens.ruhe/Echoframes.htm

Kontakt:ST-Echo@gmx.net


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