D a s    E c h o
- Unabhängiges Magazin für Star Trek Alpha Command -

I n h a l t :

Heiß und brandaktuell

Neuigkeiten von der Ausbildungsfront

So erfrischend subjektiv - Echo kommentiert:

Backstage:

Trek Background:

Stand der Dinge:

Zu diesem Echo





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Der Echo Newsticker
+++ domain für verbands-hp +++

Nach wiederholtem Ausfall der Redirects zur Homepage des Alpha Command ist nun entschieden worden, eine eigene Domain für den Verband einzurichten. Die Abstimmung im Senat bezüglich der genauen Bezeichnung und der technischen Ausstattung der neuen Domain ist noch im Gange; das Ergebnis folgt in der nächsten Ausgabe.

+++ änderung in den verbandsregeln +++

Ohne Gegenstimmen hat der Senat die Sonderregelung bezüglich Abwahl des Moderators in Absatz 2.3b gestrichen. Somit kann der Moderator nun, wie jeder andere Unit Leader auch, notwendigenfalls mit entsprechender Mehrheit sofort abgewählt werden, und nicht erst frühestens 3 Monate nach Amtsantritt. Der genaue Wortlaut der neuen Regel kann auf der Verbandshomepage nachgelesen werden.

+++ zusammenspiel mal anders: erste post im ac ausgeliefert +++

Das Marine Corps und die Trafalgar haben diesen Monat einen Präzedenzfall geschaffen. Beide Spiele bekamen jüngst Nachwuchs von der Academy, wobei zwei Spieler sich entschlossen zeigten, die auf der Aca begonnene Freundschaft ihrer Charaktere fortzusetzen. Das Ergebnis besteht im ersten der Redaktion bekannten Briefwechsel der Verbandsgeschichte und einer völlig neuen Funktion für die betroffenen GMs, die nunmehr auch als 'Postamt' fungieren ;-)

+++ neue freunde des alpha command: borg & federation universe (bfu) +++

Eine weitere freundschaftliche Beziehung wurde zwischen unserem Verband und dem BFU geknüpft. Die BFU ist ein mit dem AC verglichen eher kleines Projekt, das von seinem Initiator Mario Ulbrich wie folgt beschrieben wird:

"Der Kubus N1 der Borg und die USS Celtor der United Federation of Planets sind eine Kooperation eingegangen. Gemeinsam erkunden sie den Delta-Quadranten im Auftrag der Föderation um so neue Kontakte zu knüpfen und neue Welten zu entdecken. Beide Schiffe profitieren von ihrer Zusammenarbeit, wenn diese auch nicht immer ganz einfach zu sein scheint. Doch der gemeinsame Auftrag bringt zwei völlig unterschiedliche Schiffe auf besondere Art und Weise zu einer vereinten Kraft zusammen."


Linksymbol Zurück zum Echo-Menue der USS Mirage.
jr


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Alpha Academy Forum


Es gab allerhand Bewegung an der Alpha Academy. Zehn neue Kadetten haben das Spiel aufgenommen, der Verlust eines Ausbilders konnte wieder ausgeglichen werden und fünf Absolventen haben die Akademie verlassen; sie spielen nun auf anderen Spielen des Verbandes weiter. Leider haben aber auch fünf Kadetten das Spiel aufgegeben.

Die Absolventen haben die U.S.S. 'Boagenhart' inzwischen verlassen und das fremde Schiff, welches zur Todesfalle für einen Kadetten geworden war, wurde zerstört. Das eigentliche Ziel, der unwirtliche Planet Thalion I, wurde endlich erreicht und seine Untersuchung wird in Angriff genommen.

Das Akademie-Team vergnügt sich derweil bei einer Grillparty und wir dürfen gespannt sein, ob sie die verdorbenen Getränke, die Admiral Boyd mitgebracht hatte, überleben werden ;-)

dk



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Kadett des Monats


Spannung... Trommelwirbel... Hier ist er, der

Kadett des Monats Januar:

Emilio Stolzhoff

gespielt von Jan Schultze. Herzlichen Glückwunsch!

Auf Züge von Jan muss man nicht lange warten; er ist regelmäßig dabei und hält durch seine Züge auch die Story am Laufen, wenn von den Mitspielern mal etwas weniger kommt. Er hat viele Ideen, die er gut in den Zügen umsetzt und die von anderen Spielern dann problemlos aufgegriffen werden können. Dabei packt er auch nicht zu viel in einen Zug, sondern lässt immer noch etwas für die Anderen offen.

dk


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Die Beckmesser-Gilde

Hallo, liebe Beckmesser,

SAT1 hat es im Januar tatsächlich geschafft, zwei weitere Voyager-Folgen zu senden! Wow ;-) Und nach der unfreiwilligen Abstinenz und fast schon ernsten Entzugserscheinungen wollen wir uns diese beiden Folgen mal etwas genauer ansehen.

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WARNUNG! Das Weiterlesen geschieht auf eigene Gefahr! Wer ein wenig Satire zum Thema "Star Trek" nicht verkraftet, sollte den folgenden Text lieber überspringen!

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Beckmesser-Rezension: "Die Veröffentlichung" (Voyager-Folge 165), gesendet am 18.1.2002

Also ich weiß nicht: Wenn eines unserer Spiele eine Möglichkeit zur transgalaktischen Kommunikation erfinden würde, dann würde das garantiert zahlreiche Kritiker hervorbringen, die so etwa für ziemlich weit hergeholt halten. Aber sei's drum: Zu sehen, wie Harry verzweifelt versucht, seine Eltern davon abzuhalten, an Captain Janeway zu schreiben, das ist es schon wert ;-)

Der Holoroman des Doktors ist ziemlich lausig programmiert, insofern tut Tom Paris gut daran, ihn zu kritisieren. Dass Seven (bzw. ihr Roman-Alter Ego) Harry Kim einen Phaser durch ein Kraftfeld hindurch zuwirft, kann man zur Not noch durchgehen lassen (dafür sollte man ihm aber die Rechte als Kommando-Notfall-Hologramm entziehen). Wieso es aber bei einer Aorta-Verletzung keinen Tropfen Blut gibt, obwohl eine sichtbare äußere Verletzung vorliegt, muss wohl an der sehr niedrigen FSK-Einstufung des Holoromanes liegen. Zu allem Überfluss muss der solchermaßen Verletzte sogar - wenn auch mit Unterstützung - selbst in den Chirurgischen Bereich laufen!

Wirklich traurig ist aber, dass niemand einen Vergleich mit Data und der Stellung der Androiden zieht, was ja wohl äußerst naheliegend gewesen wäre.

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Beckmesser-Rezension: "Friendship One" (Voyager-Folge 166), gesendet am 25.1.2002

Und mal wieder muss ein Neben-Charakter dran glauben, und das sogar, obwohl er ziemlich viel Text hatte... Scheint Janeway aber auch nicht sehr zu kümmern. Ihre Reaktion ist eher eine schmollende, püh, dann bekommt ihr unsere Hilfe eben nicht - Kathryn, aufwachen, ein Crewmitglied ist _ermordet_ worden!

Irgendwie strebt dann aber doch noch alles auf Friede, Freude, Eierkuchen zu. Oder wer von euch hat nicht glücklich-debil gegrinst, als das kleine Baby doch lebte? ;-) Allerdings stellen wir fest, dass man Wissenschaftler auch nicht alles machen lassen sollte. Als die 'Voyager' die modifizierten Torpedos abschießt, um die Kettenreaktion zur Reinigung der Atmosphäre auszulösen, sorgt das verständlicherweise im Versteck für Aufregung. "Sie greifen uns an!" - "Das ist nur die Schockwelle von den Detonationen!", erwidert der mit der 'Voyager' verbündete Wissenschaftler. Diese Äußerung entschärft die Situation ja ungemein...

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Der "Spruch des Monats" stammt wieder mal von B'Elanna. Tom überredet sie erfolgreich, dass sie besser nicht auf die Außenmission mitkommen soll, weil es für das Baby schädlich werden könnte. Sie sagt:

"Wenn wir noch ein Baby bekommen, dann trägst du es aus und ich gehe auf die Außenmissionen."

(Und Tom ist einverstanden... Mich würde mal interessieren, ob die Medizin im 24. Jahrhundert dazu in der Lage ist ;-))

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Nun denn, es lohnt sich zwar kaum noch, euch darum zu bitten, denn im Februar steht uns "Endgame" bevor, aber trotzdem: Sollten euch bei den im Februar auf SAT1 gesendeten Voyager-Folgen kleine Merkwürdigkeiten und logische Fehler auffallen, dann behaltet sie nicht für euch, sondern schreibt sie an das Echo! Gut wäre es, wenn ihr gleich eine kleine Begründung liefern könntet, warum das so ist; das kann z. B. der Verweis auf eine andere Folge sein. Und außerdem könnt ihr euren Lieblingsspruch für den "Spruch des Monats" vorschlagen.

Schreibt bitte mit Betreff "Echo: Echo-Beckmesser-Gilde" an ST-Echo@gmx.net oder klickt einfach hier

dk



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Was denkt Ihr ?

In unserer lezten Ausgabe fragten wir, wie es denn wohl eurer Meinung nach mit dem Zusammengehörigkeitsgefühl im Verband bestellt ist. Eure Reaktion zeigt etwas auf, was ich so nicht unbedingt erwartet hatte: diese Frage scheint kaum jemanden zu interessieren (!). Es kamen genau zwei (in Zahlen: 2) Reaktionen - das mit Abstand magerste Ergebnis, was wir seit langer, langer Zeit hatten. Beide Stimmen sind der Meinung, daß sich das Teamgefühl in Grenzen hält, wobei eine von beiden ihren Standpunkt auch wie folgt erläutert:


Eine schwierige Frage. Es würde ja eigentlich keine einzelnen RPGs geben, wenn das Zusammengehörigkeitsgefühl soo groß wäre, da sonst es nur ein großes RPG geben müsste. Aber kann denn die Zusammengehörigkeit wirklich so riesig werden, wie teilweise gewünscht? Jeder hat doch seine eigenen Vorstellungen von einem RPG. Da muss es doch mehrere unterschiedliche RPGs geben.

Aber wie definiert man nun diese Zusammengehörigkeit? Wohlbemerkt muss ich sagen, dass das AC ein erstaunlich friedlicher Verband ist. Ich war, bzw. bin noch in anderen Verbänden tätig und dort gehört mindestens einmal im Monat eine Art Streit dazu. Hier im AC habe ich das noch nicht erlebt. Die Zusammengehörigkeit könnte man doch dadurch stärken, indem man jetzt für die wegfallenden Rubriken eine Neue eröffnet: Charaktere des Monats. Es gibt ja auch den Kadetten des Monats. Vielleicht sollte dies nicht unbedingt auf herausragende Leistung zielen, sondern eher darauf, dass man gemächlich die meisten AC Charaktere kennenlernt.

Anm. d. Red.: Das scheitert aus meiner Sicht an folgender Hürde: der schieren - und alles andere als konstanten - Masse an Chrakteren im AC. Das dürften im Moment weit über 100 sein, was bedeuten würde, man müßte pro Ausgabe gleich eine ganze Batterie von Charakteren vorstellen, um sie selbst innerhalb der ziemlich langen Frist eines Jahres behandeln zu können. Und das würde den Rahmen sprengen. Zum Kennenlernen scheinen mir Kontakte zwischen den RPGs entschieden die geeignetere Lösung zu sein.

Z.B. bei den WF`ler und dem MC kam es Bedenken, dass Sie sich nicht gut `riechen` könnten, da Sie unterschiedliche Aufgabengfelder haben: Militär und Forschen. Jedoch scheinen die Charaktere bisher untereinander sich sehr gut kennenzulernen. Insgesamt würde ich sagen die Zusammengehörigkeit ist recht gut, vor allem wenn man betrachtet wie leicht das Zusammenspiel der Lexington, WF`ler und dem MC zustande gekommen ist. Aber zu viel Zusammengehörigkeit, wäre das wirklich wünschenswert? Die Individualität der RPGs ist schliesslich auch wichtig.

=/\=

Offensichtlich ist für euch das Drumherum eines so nüchternen Gebildes wie einem Rollenspielverband ziemlich uninteressant, also schwenken wir diesen Monat mal auf eine persönlichere Schiene um. Die Frage lautet ganz schlicht und einfach: Wie seht ihr euer Verhältnis zu euren Mitspielern und Mitspielerinnen? Ist es für euch eher so eine Art "Zweckbeziehung", wie man sie auch unter Arbeitskollegen oder Schulkameraden findet? Oder geht es darüber hinaus, vielleicht sogar soweit, daß ihr von Freundschaften mit euren Mitspielern sprechen könnt? Haltet ihr derlei vielleicht gar für eine Voraussetzung für ein wirklich gutes Spiel? Oder ist euch dies alles in der Tat ziemlich wurst und ihr spielt unsere Spiele einfach nur um des Spielens willen?

Was denkt ihr?

Für mich ist das schon persönlicher als bei einer reinen Zweckbeziehung; meine Mitspieler sind Freunde für mich
Für mich bleibt es eher bei der Zweckbeziehung.
Um Beziehungen mach ich mir hier keine Gedanken; ich will einfach spielen, nicht mehr, nicht weniger
Alles Humbug hier, ich finde, die Sache ist vielmehr so zu sehen:

Außerdem möchte ich dazu noch sagen, daß ...

Und auch diesen Monat gibt es wieder den obligatorischen Hinweis ;-)

Das Abschicken des Umfrageformulars klappt nicht bei allen Programmen ohne bestehende Internet-Verbindung! Solltest Du also grade eine Menge Mühe ins Ausfüllen investiert haben und Dir nicht ganz sicher sein, ob Deine Software die Email, die dieses Formular produziert, ordentlich in den Postausgang legt, während Du offline bist, empfehlen wir, sicherheitshalber eine Verbindung zum Inet herzustellen, bevor Du den "Abschicken"-Button betätigst. Ansonsten kann es passieren, daß all Deine Eingaben unwiderruflich und ohne Vorwarnung verloren gehen!

jr


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Trek Background:

Temporale Anomalien

Hallo liebe Leserinnen und Leser des Trek Backgrounds.

In der heutigen Ausgabe möchte ich mal etwas über die temporalen Anomalien schwatzen, da sie in der Welt von Star Trek immer wieder eine Rolle gespielt haben - und es wohl auch weiterhin tun werden (ENTERPRISE). Schon bevor Zeitreisen praktisch möglich waren, erörterten die Wissenschaftler sie immer wieder in der Theorie. Im 23. Jahrhundert aber werden dann die Zeitreisen für die Sternenflotte Realität. Allerdings eine Realität, die genau so viele Chancen wie Risiken in sich birgt.

Bis zum Ausklang des 23. Jahrhunderts wurden Zeitreisen auch bei der Sternenflotte eher dem Reich der Science Fiction zugerechnet, denn menschliche Forscher hatten die theoretischen Voraussetzungen temporaler Ausflüge zwar schon seit langem diskutiert, doch erst 2266 gelang einem Schiff der Starfleet der grosse Durchbruch: Die USS Enterprise NCC-1701 (wie konnte es anders sein ;-) wurde durch die Anziehungskraft eines schwarzen Sterns ganze 71 Stunden in der Zeit zurückgeschleudert und diese neue Entdeckung stürzte die Föderation in ein ethisches Dilemma:

Es tat sich die alles beherrschende Frage auf, wie man garantieren könne, dass das Reisen in die Vergangenheit die Zeitlinie nicht verädern würde und so die Zukunft beeinflusste? Auch die Enterprise stand vor exakt diesem Problem, als Dr. McCoy auf der Erde der 30er-Jahre die Geschichte so veränderte, dass die Nazis den Zweiten Weltkrieg gewannen.

Aber die Sternenflotte wäre natürlich nicht die Sternenflotte, wenn sie sich nicht sogleich daran gemacht hätte, etwas gegen diese drohende Unbill zu unternehmen. Starfleet ergriff umfassende Maßnahmen, um die Zeitlinie zu schützen, doch leider war man nicht immer erfolgreich. Es kam zu Anomalien, die, vereinfacht gesagt - Paradoxien im Raumkontinuum darstellen. Schon kleinste Eingriffe in die Geschichte können sich später zu gigantischen Veränderungen auswachsen, denn verhindert man diese anfangs unbedeutenden Ereignisse, verläuft die Geschichte in ganz anderen Bahnen.
Die Schwierigkeit besteht jedoch darin, abzuschätzen, welche Nebenwirkungen solche Eingriffe haben und ob sie sich als gut oder schlecht herausstellen werden. Ein Paradebeispiel hierfür liefern die Krenim aus dem Delta-Quadranten. Diese Spezies versucht mittels temporaler Waffen die Geschichte so zu verändern, dass eine Feindspezies völlig aus der Zeitlinie ausgelöscht wird.
Dieses fremde Volk war es aber auch, welches dem Erbgut der Krenim einen wichtigen Bestandteil hinzufügte. Ohne dieses Gen waren die Krenim nun anfällig für eine tödliche Seuche, die ganze Kolonien von ihnen ausrottete.

Bei einem anderen Zwischenfall geriet die USS Enterprise NCC-1701-C während einer Schlacht mit den Romulanern im Jahre 2344 in eine temporale Verzerrung. Das Verschwinden des Starfleet-Schiffes bedeutete, dass die Klingonen nie erfahren würden, wer ihren Außenposten gegen die Angreifer verteidigt hat. In der ursprünglichen Zeitlinie führte der selbstlose Einsatz der Enterprise zu einem Friedensabkommen zwischen der Föderation und den Klingonen; da nun aber das Schiff in der Zukunft gestrandet war, blieben die beiden Mächte verfeindet und führen einen jahrzehntelangen Krieg gegeneinander. Die Sternenflotte in dieser Zukunft ist keine Flotte friedlicher Forscher, sondern eine kriegsmüde Kampftruppe, die den Krieg gegen die Klingonen zu erlieren droht. Zum Glück konnte die Enterprise wieder in ihre eigene Zeitlinie zurückkehren und so durch ihren Opfertod eine friedliche Zukunft sichern.

Selbst in Fällen, in denen die Geschichte unwiderruflich verändert wurde, bemüht sich Starfleet um Schadensbegrenzung. Im 21. Jahrhundert z.B. wurden Offiziere aus dem 24. Jahrhundert in den Tod von Gabriel Bell verwickelt, einem einflussreichen Bürgerrechtler dieser Epoche. Commander Benjamin Sikso von Deep Space 9 ähnelt Bell jedoch leicht und er kennt den Ablauf der Geschichte auch gut genug, um dessen Rolle zu übernehmen. Als Sisko und seine Crew nach getaner Arbeit in ihrer Zeit zurückreisten, hatte sich die Geschichte bis auf ein kleines Detail nicht verändert: In historischen Aufzeichnungen der Erde findet sich nun unter dem Stichwort "Gabriel Bell" ein Foto Siskos.

Zu den temporalen Anomalitäten zählen auch die Phänomene, die Zeitschleifen genannt werden. Anstatt einem linearn Ablauf zu folgen, wiederholen sich dabei Ereignisse ein ums andere Mal, bis dieser Teufelskreis durchbrochen wird. In diese Kategorie fallen auch temporale Kausalitätsschleifen wie diejenige, in der die USS Bozeman 90 Jahre lang denselben kurzen Zeitabschnitt unzählige Male wiederholte. 2368 konnte das Schiff die Schleife dann endlich verlassen und glücklicherweise verursacht dies nur einen minimalen Zeitschaden. Leider gehen aber nicht alle Völker so sorgfältig mit der Zeitlinie um wie die Föderation, denn ähnlich den Krenim setzten auch die Borg die Zeit als Waffe ein:
Sie reisten zurück zu einer Erde, auf der es noch keine Föderation gab, die einer Assimilation hätte Widerstand leisten könnte. Die USS Enterprise NCC-1701-E vereitelt dann jedoch diesen Plan und Zefram Cochrane führte seinen bahnbrechenden Warpflug durch, der zum Erstkontakt mit den Vulkanieren führte.
Man mag nun argumentieren, dass ein solcher temporaler Eingriff selbst die Geschichte verändert oder sie sogar erst erschafft; vielleicht gibt es auch eine "andere" Geschichte, in der die Föderation und die Starfleet gar nicht existieren...

Wie dem auch sei - die Zeit - und damit auch dieGeschichte befindet sich in einem stetigen Wandel und es liegt in der Natur temporaler Anomalien, dass sie stets rätselhaft und paradox bleiben. Nichts desto trotz sind Zeitreisen, Zeitschleifen und dergleichen immer wieder gern genommene Dinge in unseren Rollenspielen und der kleine Abriss über dieses Thema soll dem geneigten Leser zeigen, wie wichtig es ist, dass sie oder er besonders vorsichtig mit solchen Dingen umgeht, denn wer weiss, vielleicht wird gerade durch einen unvorsichtig geschrieben Rollenspielzug ein Zeitparadoxon ausgelöst, der dann für uns Alle ungeahnte Folgen haben wird..... *gg*

Antworten, Fragen, Briefe, Autogrammwünsche, Lob & Tadel zu dieser Rubrik bitte wie immer an:

Technik@anarkin.de

anarkin



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Stand der Dinge - das wird gespielt!

Hinweis: ein Klick auf den jeweiligen Schiffsnamen beamt euch direkt auf dessenHomepage.


United Federations Marine Corps

Offizieller Pressebericht des UFMC, Lieutenant Commander Zaalsh

Das Bild, das sich der Einheit an Bord der fast zerstörten USS Alamo bot, ließ kaum noch Hoffnung auf eine mögliche Bergung des Weltenforscherschiffes.

Trotz der Bemühungen Captain Aremon Sopholes', Lieutenant 2nd class Torben Richard Jerichos und Lieutenant 1st class Crix Madisons konnten die Computersysteme des Schiffes nur teilweise wieder hergestellt werden.

Bis zum aktuellen Zeitpunkt konzentrierten sich sowohl die Crew der Alamo, als auch das 123ste darauf Schäden zu lokalisieren und Verwundete zu finden und diese in relativ sichere Bereiche des Schiffes zu evakuieren, so wurde dem Casino die Ehre zuteil zuerst als Ersatzbefehlsstand -nachdem die Brücke wegen eines verheerenden Brands geräumt werden musste und der Maschinenraum dem teilweisen Versagen der strukturellen Integrität zum Opfer fiel, wobei unter anderem der Kommandant der Alamo, Captain Max McLane, den Tod fand- auch noch zu einer Behelfskrankenstation umfunktioniert zu werden.

Da auch die eigentliche Krankenstation des Nova-Schiffes aufgrund der versagenden strukturellen Integrität unter der Leitung von Lieutenant Commander Jahwego und Captain Fenix Telar evakuiert werden musste wollten der Captain und Major Kirah Vaughn aus dem Bio-Labor medizinische Gerätschaften ins Casino zu bringen (der ursprüngliche Plan sah das Sicherheitsbüro vor, doch Colonel Benester entschied, dass das Casino geeigneter wäre).

Während Lieutenant Commander Jonas Salvejg, Lieutenant Madred, Lieutenant 2nd class Andy Drake und Lieutenant Alexander Striker sich aufmachten die Pylonen zu inspizieren, da auch deren strukturelle Integrität sehr gefährdet schien, hatte Lieutenant 1st class Suvan Talvert die Sensoren der Alamo zum Teil wieder on-line bringen können und eine Anomalie am Rand des Lumbardo-Systems entdeckt.

Während Major Kirah Vaughn, Lieutenant 1st class Suvan Talvert, Lieutenant 1st class Crix Madison und Doktor Jane Simon sich mit ihren Jägern aufmachten die Anomalie zu untersuchen, welche sich als die aus der Zukunft zurück gekehrte USS Lexington erwies, versagte die strukturelle Integrität der Alamo vollends.

Glücklicherweise nähert sich zur Zeit das Schwesternschiff der Alamo, die USS Faraday, dem Lumbardo-System, welches verhindern könnte, dass das Rennen gegen die Zeit an Bord der Alamo in einem Desaster endet.

U.S.S. Al Batani

Autor: Joy Bartsch

Dr. Sirak und Dr.Lloyd fanden einen Weg den Virus einzudämmen und somit der das Außenteam befallen hatte. Danach begaben sich alle in das Casino wo schon heftig gefeiert wurde. Der Zwischenfall mit Suck wurde geschlichtet. Zerk eröffnete dem Captain das er das Schiff verlassen würde weil er das Casino an Suck verspielt hatte. Während Garli sich fadisierte verhandelte Kensington mit Suck über die Inbetriebnahme einer monatlichen Schiffszeitung wobei Suck die Erlaubnis erhielt die Zeitung zu produzieren. Herriot versucht inzwischen wieder zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen um damit seine Assimilation zu bewältigen. Während Lt.j.g. Lloyd die Ehrenmedaille der Sternenflotte verliehen wurde, beförderte Capt. Sheridan Kensington zum Commander, Dr.Lloyd und Thorn zum Ensign, Herriot zum CPO und Thakwolf zum Lt.j.g. und zum neuen OPS Offizier.

Von allen unbeobachtet, haben sich während der Feier im Casino zwei Pärchen zusammengefunden: Der Techniker Freeman von der Batani und Tanja Sanders von der Challenger, sowie Bradley Robinson und Jaxa Dax beide von der Al Batani.

Die Zukunft wird zeigen, wie sich das ganze weiter entwickelt.


Als GM möchte ich noch etwas hinzufügen.

Als Weihnachtsüberraschung präsentierte uns unser Spieler und neuer Webmaster Joy Bartsch die Betaversion der neuen Batani Homepage, die von allen getestet wurde. Fehler dürften nicht mehr zu finden sein, sodass wir die HP nun auch der breiten Öffentlichkeit vorstellen können. Im Namen aller möchte ich Joy ein riesiges DANKE aussprechen.

Neu ist im Übrigen auch, daß Spieler nicht immer eine Beförderung erhalten, sonst wären fast nur noch Captains da. Wie es auch anders geht könnt ihr euch ebenfalls auf der HP ansehen.

Also ..... welcome.to/albatani

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U.S.S. Antares

Die Antares hat sich zur Tarnung an den Rand eines Nebels begeben, den die Wissenschaftler nun erforschen. Das eigentliche Ziel ist jedoch Beta Martikan II, wo Professor Talbot vermutet wird. Ein Außenteam hat sich, verkleidet und mit neuen Identitäten ausgestattet, bereit gemacht, in einem künstlich beschädigten Shuttle die Reise zum nahegelegenen Planeten anzutreten, um dort Professor Talbot ausfindig zu machen. Sie wollen sich als von Starfleet verfolgte Schmuggler ausgeben und so an Informationen kommen.

Talbot steckt inzwischen in Schwierigkeiten, denn seine vorgeblichen Handelspartner haben ihn hereingelegt und eingesperrt und machen sich auf eigene Faust auf die Suche nach Talbots Shuttle. Gleichzeitig versuchen sie, mit den Romulanern in Verhandlungen zu treten. Sie wissen zwar auch nicht genau, was der Professor im Gepäck hat, aber sie vermuten etwas Wertvolles.

Unterdessen ist Verstärkung in Form von zwei Besatzungmitgliedern für die Technik und die Sicherheit auf der Antares eingetroffen: zwei Absolventen der Academy sind gerade von einem Frachter herübergebeamt.

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U.S.S. Trafalgar

Die Trafalgar hat ihre Mission endgültig abgeschlossen und wird sich nun zu neuen Abenteuern aufmachen. Nachfolgend ein Auszug aus dem Briefing auf Starbase 514, in dem Admiral Paris Captain Redlab seine neue Aufgabe präsentiert.

--- Ein Abend mehrere Tage später, Büro von Admiral Paris

Admiral Paris war es zugefallen, die Trafalgar nach dem erfolgreichen Abschluß aller Instandsetzungsarbeiten auf ihre nächste Mission zu schicken. Das Schiff war nun bereit, also hatte er den Captain in sein Büro gerufen. Nun saßen die beiden sich an Paris´ Schreibtisch gegenüber.

"Sie erhalten eine Langzeitmission, Captain", begann der Admiral ohne Umschweife. "Die Trafalgar wird in das Raumgebiet Richtung galaktische Mitte vorstoßen. Wissen Sie, warum?"

"Nein, Sir."

"Dann werde ich es Ihnen erklären. Schauen Sie sich diese Karte an!"

Die Darstellung auf dem Schirm wechselte und zeigte eine grobe politische Darstellung der Föderation mit ihren interstellaren Nachbarn.

"Da sehen Sie das Problem. Die Föderation ist praktisch beinahe eingekesselt. Auf der einen Seite die Imperien der Romulaner, Klingonen, Tholianer und der Gorn, auf der anderen Seite die Breen, die Ferengi, Cardassianer, Tzenkethi, Talarianer. Dazwischen wir. Das, Captain Redlab, bedeutet, daß all unsere geschätzten Nachbarn in den nächsten Jahren und Jahrzehnten jede Menge Raum haben werden, um zu expandieren, während wir zwischen ihnen eingeschlossen sind. Was das langfristig bedeuten kann, brauche ich Ihnen wohl nicht näher auseinanderzusetzen. Um es also kurz zu machen: der Föderationsrat ist der Meinung, wir sollten besser ebenfalls einen Weg finden, der uns auch in Zukunft Expansion ermöglicht - vorzugsweise auf friedliche Art. Um das zu tun, müssen wir also an den anderen vorbei. Das in Richtung des galaktischen Randes zu versuchen birgt relativ geringe Erfolgsaussichten, denn dort ist sehr viel Raum mit sehr wenig darin. Also gehen wir in die andere Richtung. Unser Ziel ist Expansion Richtung galaktisches Zentrum, genau zwischen unseren Nachbarn hindurch und schließlich um sie herum. Ihre Aufgabe wird sein, herauszufinden, was uns dort erwartet. Unter anderem Ihre Aufgabe, sollte ich vielleicht sagen, denn wir haben bereits ein Schiff in dem Gebiet. Es ist Captain Sheridans USS Al Batani. Mal von ihr gehört, Redlab?"

Der Captain wußte, daß es ein Schiff dieses Namens gab, aber damit hatte es sich auch schon, und das sagte er dem Admiral.

"Nun gut", meinte dieser. "Sie ist eine Centaur-Klasse, ein Forschungschiff also, und ebenfalls mit einer Langzeitmission beauftragt. Und sie ist schon eine Weile unterwegs und hat bereits einige recht bemerkenswerte Dinge in ihrem Sektor entdeckt. Unter anderem Borg."

"Borg!"

Redlab konnte sich diesen überraschten Einwurf nicht verkneifen. Das schien ihm eigentlich mehr ein Grund zu sein anstatt eines einzelnen Schiffs eine komplette Kriegsflotte loszuschicken - vorzugsweise unter dem Kommando von Captain Picard, der seines Wissens noch immer der einzige war, der wirklich wußte, wie man den Borg beikommen konnte. Aber das schien das Kommando nicht für notwenig zu halten - bemerkenswert. Gleichzeitig wuchs Respekt in ihm. Aus den Worten des Admirals schloß er, daß die Batani nicht nur auf die Borg getroffen war, sondern auch noch einen Weg gefunden hatte, mit ihnen fertig zu werden, denn sonst hätte wohl niemand jemals von dieser Begegnung erfahren. So etwas, fand er, grenzte bereits mit einem schwer bewaffneten Schiff wie der Trafalgar an eine Unmöglichkeit. Bei allem, was heilig war, beim Desaster von Wolf 359 war nichtmal eine ganze Flotte genug gewesen, um einen einzigen verdammten Kubus aufzuhalten! Der nächste Kubus hatte es wieder bis zur Erde geschafft und konnte erneut nur durch Picard und seine Enterprise aufgehalten werden - grade so, nach allem, was von dieser Aktion nicht als Top Secret eingestuft worden war. Und trotzdem schien diese Centaur das ganz allein geschafft zu haben. Dieser Captain Sheridan mußte wirklich eine ganze Menge auf dem Kasten haben.

"Borg, genau", fuhr der Admiral fort. "Lesen Sie die Berichte, Captain, ich kann ihnen jetzt nicht diese ganze Geschichte erzählen. Was im Moment wichtig ist: Sie werden in den Nachbarsektor des Bereichs vorstoßen, in dem die Batani operiert. Ihnen dürfte inzwischen klar sein, daß dort durchaus mit interessanten Überraschungen zu rechnen ist - ein weiterer Grund für uns, mehr als nur ein Forschungsschiff in diesem Raumbereich zu haben. Sie werden dort hin gehen, sobald Ihr Schiff und Ihre Crew bereit sind. Und Sie kriegen Kirks Mission: neue Welten zu entdecken, neue Lebensformen und neue Zivilisationen - dort hin zu gehen, wo nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Um der Föderation den Weg für weitere friedliche Expansion zu bereiten. Das ist alles. Details gibt es keine, weil wir nicht genau wissen, was Sie dort erwartet. Sperren Sie ihre Augen und Ohren auf, und kommen Sie heil zurück - und, wenn möglich, bringen Sie uns neue Freunde mit. Fragen dazu, Captain?"

"Nein, Sir."

"Gut. Alles, was wir an Informationen und Sensordaten über ihr Operationsgebiet haben ist im Computer der Trafalgar gespeichert worden. In ihren Frachträumen ist ein umfassendes Ersatzteillager angelegt worden - wir haben schließlich dort draußen keine Vertragswerkstätten. Sollte ihr Schiff beschädigt werden müssen Sie in der Lage sein sich selbst zu helfen. Darüber hinaus liegt es in ihrem Ermessen, wie mit diesen Materialien zu verfahren ist. Um das ganz deutlich zu machen, Captain: die Föderation will neue Verbündete, und sie hat es relativ eilig damit. Wenn es Ihnen angemessen und vertretbar erscheint, der Freundschaft mit unserem Wissen oder unserer Technologie etwas auf die Sprünge zu helfen, dann sind Sie ermächtigt, das zu tun."

Redlab nickte bedächtig. Damit hielt er ein zweischneidiges Schwert von extremer Schärfe in der Hand. Wenn er einen Wissens- oder Technologietransfer durchführen und der nicht die von der Föderation erwarteten Ergebnisse bringen würde, konnte er sicher sein, spätestens bei seiner Rückkehr die Hölle heiß gemacht zu bekommen. Und wenn er Erfolg hatte würde er anschließend vermutlich aufpassen müssen, nicht mit Lametta überschüttet und als besondere Ehrung hinter einen ruhigen, gemütlichen Schreibtisch befördert zu werden. Kirks Mission, das hatte Paris wirklich treffend auf den Punkt gebracht.

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Von den anderen Spielen stehen der Redaktion keine Missionsdaten zur Verfügung.

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Zu diesem Echo

Redaktion: Dorit Kluge (dk), Anarkin (anarkin) und Jens Ruhe (jr)

Wir danken für die freundliche Unterstützung durch:

    • die Spielleiter des Alpha Command, deren Einsatz es dem Echo in dieser Ausgabe ermöglichte, über das Geschehen bei noch mehr Spielen zu berichten.
    • all die Leute, die sich auch diesmal wieder die Zeit genommen haben, uns zu schreiben


Das nächste Echo gibt´s wie immer am zweiten Sonntag des kommenden Monats, diesmal ist das der 10. März.
Einsendeschluß für Leserbeiträge ist damit Sonntag, der 3. März.


Kontakt:ST-Echo@gmx.net
Online: http://beam.to/dasecho


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