D a s    E c h o
- Unabhängiges Magazin für Star Trek Explorer und Star Trek Alpha Command -



Seid gegrüßt !

Während die neuen Voyager-Folgen leider immer mehr zu Kindergartengeschichten degenerieren tut wenigstens das Echo sein möglichstes, um seine gewohnte Qualität zu wahren ;-) Wir haben auch diesen Monat wieder eine reichlich Spielstories, Hintergrundinfos und Tips für euch zusammengestellt und hoffen, euch den sonntäglichen Abend mit seinem gradezu berüchtigten Müßiggang damit etwas unterhaltsamer gestalten zu können - viel Spaß beim Lesen :-)

Das nächste Echo gibt´s wie immer am zweiten Sonntag des kommenden Monats, diesmal ist das der 13. Mai - am Muttertag :-)
Einsendeschluß für Leserbeiträge ist damit Sonntag, der 6. Mai.

Kontakt gibt's wie immer über unsere Redaktionsadresse ST-Echo@gmx.net oder einen einfachen Klick direkt  hier


I n h a l t :


Heiß und brandaktuell

Academy Forum

Nachgefragt bei ...

So erfrischend subjektiv - Echo kommentiert:

Backstage:

Trek Background:

Stand der Dinge:

Zu diesem Echo





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Der Echo Newsticker

+++ alpha command: neue pr wirkt +++

Die Arbeit der neubesetzten Unit Public Relations trägt bereits erste Früchte. Dies macht sich derzeit vor allem an der Academy in Form steigender Bewerberzahlen bemerkbar.

+++ explorer: wieder die academy +++

Aufgrund der offiziellen Beschwerde eines Academy-Spielers beim Innenminister des Explorers befasst sich die GM-Runde mit der Zukunft des verbandseigenen Ausbildungslagers. Der Spieler klagte über eine absolut inaktive Spielleitung und einen hinkenden Spielfluss. Während die Chronistin bereits Besserung gelobte, wartet man noch immer auf eine Reaktion des GMs.

+++ alpha command award: fröhliches bannerbasteln +++

Die Arbeiten am künftigen Design des AC-Awards schreiten voran. Erste Vorschläge liegen im Senat auf dem Tisch, weitere Entwürfe sind angekündigt. Endgültige Ergebnisse sind derzeit noch nicht in Sicht.


Linksymbol Zurück zum Echo-Menue der USS Mirage.
fp, jr


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Academy Forum: Alpha Command


Diesmal gibt es genau den umgekehrten Fall zu vermelden wie letzten Monat: Es sind einige Absolventen zu den Spielen des Alpha Command gewechselt, dafür wurde nur ein neuer Spieler aufgenommen, so daß diesmal die Kadettenzahl leicht rückläufig ist. Allerdings stehen schon wieder mehrere Bewerber in den Startlöchern, und so wird vermutlich Mitte April zu den momentan zwei Teams ein drittes Team dazukommen.

Besonders erfreulich ist, daß die Alpha Academy wieder ein Schulschiff besitzt! Die U.S.S. 'Boagenhart', Registriernummer NCC-220278, steht ab sofort zu Verfügung. In einer Holo-Version wird sie auch gerade genutzt.

Des weiteren führt die Academy jetzt das Spiel mit Zeit ein, so wie es auch bei den meisten Spielen des Verbandes gehandhabt wird.

Nähere Infos zur ACA gibt es auf ihrer Homepage.

dk


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Kadett des Monats


Wir hoffen, es langweilt euch nicht zu sehr, hier immer wieder den selben Vers zu lesen, doch auch in diesem Monat gibt es keinen "Kadett des Monats". Vermutlich wird es nach der langen Durststrecke immer schwieriger, sich wieder für jemanden zu entscheiden ;-) Trotzdem, wir bleiben dran, und wenn es wieder ganz besondere Leistungen zu würdigen gibt, wird auch wieder ein "Kadett des Monats" gekürt!

dk


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Nachgefragt bei ... Uli Lindner

Unit Leader Public Relations (Alpha Command)

Würdest Du Dich bitte kurz vorstellen, falls es da draußen noch jemanden gibt, der noch nicht weiß, wer Du bist... bei Deinem Job ja eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit ;-)

Also für die wenigen Leute die mich noch nicht kennen: Mein Name ist Jan Ulrich Lindner, gemeinhin werde ich aber Uli genannt. Ich bin 16 Jahre alt und daher folglich noch Schüler. Ich wohne in Mönchengladbach/Nordrheinwestfalen, einer Stadt mit etwa 280.000 Einwohnern. In meiner Freizeit gehe ich gerne mit Freunden weg, tanze oder treibe auch ab und zu Sport. Und nicht zu vergessen sind natürlich die Email-Rollenspiele die einen beträchtlichen Teil meiner Zeit schlucken.

Wie bist an einen der wichtigsten Posten des Alpha Commands gekommen?

Anfang des Jahres (frag mich nicht wann es genau war) hatte Dorit eine Mail über den Gesamtverteiler gejagt und wollte wissen, wer diesen Posten gerne übernehmen wollte. Ich hatte mich dafür gemeldet, da ich mit diesem Posten beim Starfleet Uplink schon Erfahrung habe. Ich hatte dann einige Zeit nichts mehr davon gehört und hatte auch schon gar nicht mehr dran gedacht, bis ich dann plötzlich eine Mail von Dorit im Postfach hatte, die mir mitteilte, dass ich gewählt wurde. Und so hatte ich dann die Arbeit am Hals ;-)

Dein Vorgänger, Matthias Geistkämper, hat es seiner Zeit geschafft die damalige Alliance in diversen beliebten Newslettern glänzen zu lassen, mit dem Ergebnis, daß sich die Academy kurz darauf vor Bewerbern kaum retten konnte. Welche Werbefeldzüge bereitest Du für die nahe Zukunft vor?

Das nächste größere Projekt der Unit (zu der außer mir noch 4 andere Leute gehören) ist erstmal den alten Award wieder ins Leben zu rufen, natürlich unter neuem Namen. Dafür wurde ja schon unter den Mitgliedern gefragt, wer ein Design entwerfen wolle. Die eingegangen Designs (bzw. das einzige eingegangene Design) werd ich jetzt bald dem Senat schicken, damit dieser sein okay gibt und es dann losgehen kann. Ausserdem laufen natürlich die üblichen Werbemaßnahmen, wie Einträge in Suchmaschinen, Webringe und so weiter. In naher Zukunft werde ich außerdem auch wieder wie Matthias diverse Newsletter anschreiben. Du siehst also, für die Zukunft des AC ist gesorgt.

Das sind dann größtenteils Aktionen, die sich verständlicherweise auf den nicht-kommerziellen Bereich beschränken. Hat Du Dir auch schon überlegt, es mal mit Werbung oder Anzeigen in den einschlägigen Zeitschriften zu probieren?

Daran hatte ich es bis jetzt noch nicht gedacht, da diese Anzeigen, meines Wissens nach, ziemlich teuer sind. Aber an sich wäre sowas eine Klasse Idee, da man dadurch einen viel breiteren Kreis erreichen könnte, aber ich weiß nicht, wie man so etwas finanzieren könnte.

Seit einigen Tagen hat das Alpha Command endlich wieder eine repräsentative Homepage, sind da noch publikumswirksame Erweiterungen geplant?

Zur Homepage musst du am besten Bálint in seiner Funktion als UL UHW (Unit Leader History & Webmastering) fragen. Alles was ich dazu weiß ist, daß als nächstes erstmal die Homepage des Awards gemacht wird. Weitere Projekte sind mir leider nicht bekannt.

Wäre da eine engere Zusammenarbeit nicht wünschenswert? Meiner Meinung nach müßte die Unit PR doch einen erheblichen Einfluß auf den Webauftritt eines Verbandes haben. Die Unit PR liefert die Ideen, die Webmaster setzen sie um...

Die Hompage steht ja bereits und war auch schon in Planung, bevor die Wahlen für den Posten des UL PR liefen. Natürlich arbeiten wir in manchen Sachen enger mit der UHW zusammen, z.B. bei den Webringseiten, jetzt bald beim Award und so weiter. Aber ansonsten denke ich kann man an der Homepage nicht mehr viel verbessern. Daher denke ich, dass die Aufgabe der UPR erstmal in der Werbung für die HP bestehen sollte.

Du sagst Du hast beim Uplink - dort hat man übrigens eine äußerst beeindruckende Homepage aufgezogen - bereits in einer ähnlichen Position Erfahrungen gesammelt, welche Erfolge konntest Du da verbuchen?

Mal abgesehen von der üblichen Werbung, wodurch der Uplink bekannter wurde und unsere Akademie auch Zuwachs bekam, wurden auch zwei neue Mitglieder geworben, die etwas "anders" sind als die üblichen Starfleet-RPG´s. Das ist natürlich eine Bereicherung für den Uplink gewesen.

Vielen Dank für das Gespräch

Gern geschehen :-)
mjd


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Die Beckmesser-Gilde

Hallo, liebe Beckmesser! Der März war endlich wieder ein "richtiger" Voyager-Monat ganz nach des Beckmessers Geschmack. Gleich fünf Folgen warteten darauf, kritisch beäugt zu werden, und so wollen wir uns auch nicht lange bei der Vorrede aufhalten, sondern gleich loslegen...

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WARNUNG! Das Weiterlesen geschieht auf eigene Gefahr! Wer ein wenig Satire zum Thema "Star Trek" nicht verkraftet, sollte den folgenden Text lieber überspringen!

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Beckmesser-Rezension: "Das Mahnmal" (Voyager-Folge 133), gesendet am 2.3.2001

Von diesen merkwürdigen Visionen werden ja allerhand Crewmitglieder geplagt. Der Doc beziffert sie auf 39 und unmittelbar darauf sagt Tuvok, daß wohl die gesamte Crew betroffen wäre. Häh? Wie denn nun? Alle oder so um die 40? Und so eine Aussage kommt ausgerechnet von Tuvok... (Die Crewstärke ist jedenfalls viel höher, einige sind zwar gestorben, aber dafür kommen die Maquis dazu.)

Und natürlich beamt zu dem unbekannten, noch zu untersuchenden Phänomen mal wieder nahezu die gesamte Führungscrew runter...

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Beckmesser-Rezension: "Tsunkatse" (Voyager-Folge 134), gesendet am 9.3.2001

Warum wird Tuvok, als er von der 'Voyager' auf dem Tsunkatse-Schiff geortet wird, auf die Krankenstation gebeamt? Niemand sagt etwas davon, daß sie seine Verletzungen beim Scannen festgestellt hätten, und vorher gab es auch keine derartigen Infos. Mit anderen Worten: Die Voyager-Crew weiß erst einmal nichts davon, trotzdem trifft Chakotay mit hellseherischer Fähigkeit (oder war es schwarze Magie?) die richtige Entscheidung, obwohl doch angesichts der prekären Situation die Brücke als Rematerialisierungsort viel sinnvoller gewesen wäre.

Die Wunden auf Tuvoks Gesicht wandern übrigens fröhlich hin und her. Auf dem Tsunkatse-Schiff, als er vor Sevens Kampf noch mit ihr spricht, ist die Wunde auf der rechten Wange relativ klein und knapp oberhalb des Mundes. Auf der Krankenstation der 'Voyager' ist die Wunde dann weiter unten und viel größer.

Na ja, und Tom ist mal wieder der Joker vom Dienst. Auf der Krankenstation hilft er aus, in den Maschinenraum wurde er auch schon beordert, obwohl man ihn als Piloten hätte brauchen können, und diesmal darf er sich als Sicherheitsoffizier betätigen. Erst mal errät er instinktiv, daß Chakotays: "Tom!" bedeutet, er soll in den Transporterraum gehen - so genial sind sie eben, die Starfleet-Offiziere ;-) Aber was soll er dort überhaupt? Hat Tuvok so miese Stellvertreter, daß der Pilot für ihn einspringen muß, wenn er ausfällt? Wird Tuvok auch von Paris vertreten, wenn er ganz normal dienstfrei hat? Fragen über Fragen...

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Beckmesser-Rezension: "Kollektiv" (Voyager-Folge 135), gesendet am 16.3.2001

Viel wars nicht, aber ist schon ganz schön starker Tobak, daß Janeway die biologische Kriegsführung ernsthaft in Erwägung zieht...

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Beckmesser-Rezension: "Das Geistervolk" (Voyager-Folge 136), gesendet am 23.3.2001

Ich kann mir nicht helfen: Erstens war das irgendwie alles schon mal da. Zweitens führt schätzungsweise jede zweite Folge, die irgendwie mit dem Holodeck zu tun hat, zu einer fürchterlichen Katastrophe - warum verwendet man dann überhaupt noch diese Technologie? Und drittens bin ich mit B'Elanna ganz einer Meinung: Wenn es schon so weit gekommen ist und es um Leben und Tod geht, warum zieht man nicht einfach den Stecker raus?

Die Argumentation ist ganz einfach, und ich habe sie selber auch schon gebraucht: Weil eine solche Lösung viel zu langweilig wäre ;-) Also nehmen wir das einfach mal als Story hin, aber was war denn da sonst noch...

Eine holographische Gewehrkugel aus einem holographischen Gewehr zerstört eine "echte" Kontrolltafel und legt somit das ganze System lahm??? Hilfe, eine Welt geht unter!

Überhaupt ist es doch ziemlich dämlich, die Kontrolltafel in der Kneipe unterzubringen! Hätte Tom dafür nicht ein gemütliches kleines Häuschen dazuschreiben können, in dem sie dann auch alle unbemerkt erscheinen und verschwinden hätten können... Und wieso eigentlich nicht einfach bei Bedarf "Computer: Kontrolltafel generieren!" oder so sagen? Alles sehr, sehr fragwürdig.

Ein bißchen knapp könnte es u. U. werden, ob Michael Sullivan nun überhaupt den von Janeway erwähnten Roman "Die Zeitmaschine" von H. G. Wells gelesen haben kann. Das Buch wurde erst 1895 geschrieben, und "Fair Haven" spielt im 19. Jahrhundert. Na ja, ginge gerade noch so ;-)

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Beckmesser-Rezension: "Asche zu Asche" (Voyager-Folge 137), gesendet am 30.3.2001

Sollte die Transmission von Lindsay Ballard nicht eigentlich auf der Brücke landen, wo keine spielenden Kinder stören? Und dabei fällt auch gleich so richtig auf, daß die Kontrollen auf Starfleet-Schiffen nur ab einer bestimmten Standardgröße zu bedienen sind. Kleinwüchsige Menschen oder Spezies mit geringerer Körpergröße als das menschliche Gardemaß haben also auch in der Zukunft schlechte Karten... Schade!

Aber a propos Kinder: Seven wird also gezwungen, sich weiterhin der ehemaligen Borg anzunehmen und dabei selbst zu lernen, obwohl sie sich nicht in der Lage dazu fühlt und ganz offensichtlich unpassende Methoden anwendet. Pädagogisch ist dieser Zwang sicher sehr wertvoll - jedenfalls für Seven. Aber dieses Experiment geschieht auf dem Rücken der Kinder! Was ein Glück, daß es nicht allzu sehr schiefgeht.

Was mich dann auch sehr bedenklich gestimmt hat: Die Sicherheit privater Holoprogramme. Nicht genug, daß die Kinder jedes Programm, was sie wollen, starten dürfen, was wohl auch ein wenig fragwürdig ist. Aber mal ganz abgesehen davon: Nicht mal Tuvok als Sicherheitsoffizier ist in der Lage, seine Holoprogramme zu schützen? Jeder, der nichts Besseres mit seiner Zeit anzufangen weiß, kann 1. darauf zugreifen und 2. sie auch noch verändern??? Na ganz toll! Da sind wir ja heute in Sachen Datenschutz schon weiter. Man lasse seine Phantasie ein wenig spielen ;-) Wollt ihr wirklich, daß die gesamte Crew weiß, in welchem Ambiente ihr eure Freizeit verbringt und daß euer "netter" Kollege die leichtbekleidete Tänzerin mal eben in eine Boa constrictor verwandelt?

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Der "Spruch des Monats" stammt aus der Folge "Das Geistervolk". Der Spruch ist zwar nicht neu, mußte aber damals zurückstehen und kommt nun endlich zu der ihm gebührenden Ehre:

"Fremde sind Freunde, denen man noch nicht begegnet ist."

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Sollten euch bei den im April auf SAT1 gesendeten Voyager-Folgen ähnliche Merkwürdigkeiten und logische Fehler auffallen, dann behaltet das nicht für euch, sondern teilt sie uns bitte mit! Gut wäre es, wenn ihr gleich eine kleine Begründung liefern könntet, warum das so ist; das kann z. B. der Verweis auf eine andere Folge sein. Außerdem würde ich mich freuen, wenn ihr nicht erst bis zum letztmöglichen Termin (dem Einsendeschluß, siehe ganz am Anfang des Echos) warten würdet, sondern eure Beobachtungen möglichst bald nach der Ausstrahlung der Folge an das Echo schreibt. Und natürlich könnt ihr euren Lieblingsspruch für den "Spruch des Monats" vorschlagen.

Schreibt bitte mit Betreff "Echo: Echo-Beckmesser-Gilde" an ST-Echo@gmx.net oder klickt einfach hier

dk


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ST-EX: Umbruch?
 
Was sich nach der gescheiterten Umfrage schon leicht andeutete, wird nun Wirklichkeit. Nach etwas mehr als der Hälfte ihrer Amtszeit kündigten SG Christian Schmidt und VdGMR Florian Plum in einer gemeinsamen Erklärung vor der GM-Runde an, für die kommende Legislaturperiode nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Die Gründe für den Rückzug

Als Grund für ihren Rückzug äußerte das Führungsduo des Explorers: "Aus der schwachen Mitarbeit in dieser Runde schließen wir daher folgendes: Die Mehrheit der Verbandsmitglieder ist nicht an einer gemeinschaftlichen Zusammenarbeit, sondern ausschließlich an der Entwicklung des eigenen RPGs interessiert. Wir dachten immer, diejenigen RPGs, die nicht an solch einer Zusammenarbeit interessiert sind, würden besser den Verband verlassen und unabhängig bleiben."
Doch da irrten sich der Vorsitzende der GM-Runde und der SuperGamemaster. Schmidt und Plum verglichen den Verlauf der Verbandsarbeit mit der Konjunktur: Nach einem Boom folgt immer die ernüchternde Rezession. Dramatisch wird die Entwicklung aber nur, weil die "Rezession" im ST-EX stets wesentlich länger als der "Boom" dauert, so "...dass wir uns in Bezug auf die Verbandsarbeit im Kreis bewegen und de facto nichts erreichen." Aus diesem Grund sehen sich die beiden nun gezwungen, Platz für eine Verbandsführung zu machen, die die "natürliche Entwicklung" des Explorers nicht länger "stört".

Der neue Kandidat

Interessiert meldete sich als erster Karsten Menzel, GM der USS Mirage, für das Amt des SG. Karsten gilt innerhalb der GM-Runde als eher konservativ eingestellt und gehört zu den Mitgliedern der ersten Stunde. Seit 1996, also dem Gründungsjahr des Explorers, ist Karsten aktiver Rollenspieler und vertrat seit dem stets die These, jegliche Verbandsarbeit sei überflüssig. Im Falle seiner Wahl kündigte er folgende grundlegende Veränderungen innerhalb des ST-EX an:

1: Keine unnötige "Verbandsarbeit" mehr.
2: Sinn des Verbundes sind Vorteile bei der Beschaffung von neuen Spielern durch Größe, dadurch besseres Auffallen und bessere Werbung. Desweitern der Austausch von Erfahrungen, sollte es nötig sein.
3: Der GM-Verteiler (Anm. d. Red: Die GM-Runde) bleibt bestehen, aber nur für ernste Probleme, die die Erfahrung anderer Spielleiter benötigen - und Plauderei.
4: Die Aca wird als eigenes Rollenspiel geführt.
5: Die HP, das Herzstück des EXPLORERs, hält irgendwer auf dem neuesten Stand. Denn die HP und damit die Verflechtungen zwischen den einzelnen RPGs ist das, was den größten Nutzen des EXPLORERs für die Mitglieder bringt.
6. Diese Verflechtungen gilt es auszubauen. Ohne Aufwand, wohlbemerkt.

Dazu der amtierende VdGMR Florian Plum auf Anfrage des Echos: "Rein äußerlich scheint es sich in Karstens Programm vielleicht um einen Rückschritt zu handeln, da hierdurch ausdrücklich der Verbandsstatus vor der Trennung des alten Explorers in neuen Explorer und Alliance (jetzt Alpha Command) wiederhergestellt wird, aber möglicherweise ist genau das die Art Verbandsführung, die der Explorer zukünftig braucht."

Nichtsdestotrotz bleibt bis zum endgültigen Wechsel in der Verbandspolitik noch einige Zeit: Wird nicht vorher die aktuelle Satzung ersetzt oder gar aufgelöst (was durchaus im Bereich des möglichen liegt), bleiben SG und VdGMR noch bis zum 31. Mai im Amt, denn erst am 1. Mai wird gewählt und bis dahin muss zumindest noch ein VdGMR-Kandidat gefunden werden.
 

fp



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Facts & Figures

Alpha Command:

Statistiken

Mitglieder: 9 RPGs plus Alpha Academy
Spieler: 164 gespielte Charaktere
Wachstum gegenüber Vormonat: + 1 %
größtes Mitglied (Charaktere): USS Al Batani (26 Charaktere)
kleinstes Mitglied (Charaktere): Marine Corps (6 Charaktere)

Analyse

In der Gesamtanzahl der gespielten Charakere gab es kaum Veränderungen im Vergleich zum Vormonat. Zuwachs gab es vor allem auf der 'Trafalgar', hingegen büßte das Marine Corps einige Charaktere ein und dürfte vor allem in Anbetracht der Größenordnung wohl kaum glücklich darüber sein, wieder alleiniges kleinstes Mitglied zu sein.

Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit der statistischen Angaben, da diese von der Pflege der jeweiligen RPG-Homepages durch die entsprechende Spielleitung abhängen!

dk

Explorer:
 

Statistiken
 
Mitglieder: 5 RPGs plus Explorer Academy
Spieler: 93 gespielte Charaktere
Wachstum gegenüber Vormonat: -2%
größtes Mitglied (Charaktere): USS Devanow (22 Charaktere)
kleinstes Mitglied (Charaktere): USS Niangara (10 Charaktere)
Gamemasterrunde: 12 Stimmen (6 stimmberechtigte Spielleitungen)
absolute Mehrheit (Zweidrittelmehrheit): 7 Stimmen (8 Stimmen)
Ende der Amtszeit von Vorstand und SG: in 2 Monaten

Analyse

Die Echoprognose scheint sich nun doch zu bestätigen. Der Explorer büßte im vergangenen Monat rund 2% seiner Spieler ein. Grund hierfür ist vor allem die Mirage, die laut Homepage gleich 4 Spieler verlor. Dadurch ist die Devanow nun wieder alleiniges größtes Mitglied und das sogar mit einem Spieler mehr als noch letzten Monat. Neben den Wahlen, die Anfang Mai stattfinden, bleibt nur die Prognose des Echos für den Monat April: vermutlich leichtes Wachstum aufgrund der beginnenden Osterferien.

Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit der statistischen Angaben, da diese von der Pflege der jeweiligen RPG-Homepages durch die entsprechende Spielleitung abhängen!

fp


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Unit Aufnahme

In der letzten Ausgabe des ECHO wurden alle Spieler aufgerufen, Ideen zu entwickeln, wie man in Zukunft einen Aufnahmezyklus gestalten könnte. Leider gab es hierzu nicht eine Meldung.

ua/jr


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Was denkt Ihr ?


Im letzten Monat hatten wir nach eurer Meinung zum Echo und seinen Rubriken gefragt. Neben euren Stimmen habt ihr uns dazu folgende Kommentare geschickt:


Zum Aca-Forum:

Meines Erachtens ist das Forum ein wenig knapp geraten. Man sollte es vielleicht ein wenig erweitern. Z. B. könnte man den/die Namen der ehemaligen Kadetten des Monats noch aufführen oder ein par Links, wo sich neue Kadetten mit den Dienstvorschriften, den Techniken oder ähnliches von Star Trek und den RPG's vertraut machen können.

Dazu empfehlen wir spontan die Echo-Homepage. Dort gibt es neben Infos zur Arbeit und zum Team vom Echo auch ein Archiv, welches die gesammelten Weisheiten von Professor Anarkin für euch bereit stellt. Dienstvorschriften haben wir da zwar (noch) nicht, aber es gibt bereits jetzt jede Menge Technik-Infos - und es wird dank unseres fleißigen Profs immer mehr :-)

Etwas kniffeliger wird´s da bei den RPGs, denn was Spielablauf und -organisation angeht, gibt es keinen allgemeinen Standard; einige unterscheiden sich da beinahe wie Feuer und Wasser. Wir werden diesen Gedanken mal ein wenig hin und her wälzen und überlegen, ob wir dieses Thema echomäßig in irgendeiner Form aufarbeiten können.


Zu den Facts & Figures:

Hab ich dieses Mal zum ersten Mal gelesen, ich glaube ich habe das letzte ECHO nicht bekommen. Ich war angenehm überrascht, das mit den Fakten und Zahlen ist nicht schlecht :)

Echo nicht bekommen? Das ist ja furchtbar unglaublich schrecklich! Aber, im Ernst, das sollte normalerweise nicht passieren. Das Echo sollte bei jedem ankommen, im AC über die Gesamtliste und im St-Ex über die 'GM-Post'. Falls das irgendwo nicht funktioniert meldet euch bitte bei uns, damit wir checken können, wo es dann hakt. However, für die akute Not empfehlen wir auch in solchen Fällen die Echo-Homepage zu besuchen. Denn dort gibt es auch ein Archiv, in dem man sich die Echos anschauen oder saugen kann. Archiv-Update und Echoversand erfolgt zeitgleich, somit kann auch immer die aktuelle Ausgabe abgeholt werden, wenn die automatische Zustellung mal klemmt.

... und dem Part der Unit Aufnahme:

Supergut - weil ich dazu gehöre ;))) Nein, quatsch, das kann ich ja eigentlich nicht neutral werten, also streicht diese Wertung besser...

Hmmm... ich streich eigentlich immer nur ungern, da fällt mir noch was besseres ein ;-)


Zum Ticker:

Ich würd' ihn nicht ganz als "supergut" charakterisieren, aber besser als "ganz nett" ist er allemal!!! ;-)

Tja, Pech gehabt - was in dieser Umfrage besser als ganz nett ist, wird automatisch als supergut gezählt ;-)

... und zur Umfrage:

Könnt Ihr vielleicht auch eine Auswertung der Umfragepunkte bringen, die keine offenen Antworten erbringen? Bislang sehe ich immer nur, daß Ihr die offenen Antworten als Auswertung in der Folgeausgabe auswertet, nicht jedoch die Ergebnisse der Ankreuzfelder (MC). Das wäre jedoch auch interessant, mal zu sehen, wieviele Leute denn teilnehmen und was die dann denken...

Na klar können wir das, geht sofort los :-) Die einzelnen Kommentare den jeweiligen Stimmen zuzuordnen wird allerdings etwas schwierig, ganz besonders diesmal. Hoffe, mir fällt dazu für die Zukunft noch was gerissenes ein. Einstweilen dies:

Beteiligt haben sich diesmal 5 Leser. Deren Stimmen verteilen sich wie folgt:

Supergut Nicht schlecht Eher mäßig
Ticker: 2 2 -
Aca-Forum: 5 - -
Interview: 2 2 -
Beckmesser: 3 1 -
Facts & Figures: 3 1 -
Unit Aufnahme: 2 (+ 1 begeisterter Mitarbeiter ;-) 1 -
Umfrage: 5 - -
Trek Background: 3 2 -
Web Tip: 4 - -
Was wird gespielt: 4 - -

Für den Fall, daß nun jemand auf die Idee kommt, die Stimmen pro Rubrik zusammenzuzählen und sich dann zu wundern, warum da teilweise unterschiedliche Summen bei heraus kommen, sei darauf hingewiesen, daß nicht jeder, der sich an der Umfrge beteiligt hat, auch zu jeder Rubrik eine Stimme abgegeben hat.

Tja, und was lernen wir als Redaktion daraus? Unter den weit über 100 Lesern des Echos gitb es einen harten Kern von Fans, die es gut bis supergut finden. Vielleicht ist das nicht ganz die Quintessenz, die ich mir von dieser Umfrage erhofft habe, aber ein schönes Ergebnis ist es jedenfalls trotzdem ;-)

=/\=

Eine Rolle ist eine Rolle ist eine Rolle - frei nach der 17. Erwerbsregel der Ferengi neige ich dazu, dieses Prinzip auf das RPG zu übertragen. Und dabei kann ich auch durchaus ziemlich kleinlich werden. Da geht es mir gegen den Strich, wenn ein Klingone mit dem Handrücken eine gepfeffert kriegt und den Gegner dann einfach nur umboxt, anstatt die Herausforderung anzunehmen und einen ehrenvollen Kampf auf Leben und Tod zu beginnen oder ein Vulkanier gefühlsbetont agiert und dabei der sehr spezielle kulturelle Kontext einer solchen Handlungsweise mit einem derartigen Charakter zu kurz kommt.

Nun sind das natürlich schon relativ spezielle Fälle - kein Vergleich beispielsweise mit dem Klassiker unter den Griffen ins Klo des Star Trek Rollenspiels, dem Vulkanier, der bei reichlicher Nutzung seiner telepathischen Zusatzfähigkeiten menschlich agiert. Aber trotzdem geht mir auch bei solchen Kleinigkeiten wie den oben genannten gern der Hut hoch und ich faß mir vor den Kopf und denke 'Was _macht_ der da bolß...'. Denn eine Rolle ist - wie gesagt - nunmal eine Rolle. Und der wird man bitteschön entweder gerecht oder spielt gleich einen Menschen. Denn wenn man schon eine anspruchsvollere Rolle spielt, muß da in entsprechenden Situationen einfach auch entsprechende Aktion kommen. Und dann ist das auch richtig klasse, gradezu das Salz in der Suppe des Spiels. Allerdings ist das nicht ganz einfach, erfordert von Seiten des Spielers sowohl ein gewisses Hintergrundwissen (das einem durchaus nicht einfach so zufliegt) und die Fähigkeit, das auch im Spiel entsprechend rüber zu bringen. Und wenn das nicht paßt, dann kann dieses Suppensalz schnell in Richtung Essig über den Jordan gehen. Und dann ist es einfach nicht mehr schön. Finde ich. Ihr auch? Oder bin ich alter Purist da nun zu kleinlich? Was denkt ihr?

Hast absolut recht, eine Rolle spielt man entweder ganz oder gar nicht!
Ganz falsch isses nicht, aber allzu eng muß man es nicht nehmen. Wenn sich jemand Mühe mit seiner Rolle gibt und den Spielverlauf nicht völlig über den Haufen wirft, wenn´s mal nicht so richtig von der Hand geht, ist das auch okay.
Ich seh´ nicht so eng. Bei mir steht das Spiel und vor allem der Spaß daran an erster Stelle.
Alles Humbug hier, ich finde, die Sache ist vielmehr so zu sehen:

Außerdem möchte ich dazu noch sagen, daß ...

Und auch diesen Monat gibt es wieder den obligatorischen Hinweis ;-)

Das Abschicken des Umfrageformulars klappt nicht bei allen Programmen ohne bestehende Internet-Verbindung! Solltest Du also grade eine Menge Mühe ins Ausfüllen investiert haben und Dir nicht ganz sicher sein, ob Deine Software die Email, die dieses Formular produziert, ordentlich in den Postausgang legt, während Du offline bist, empfehlen wir, sicherheitshalber eine Verbindung zum Inet herzustellen, bevor Du den "Abschicken"-Button betätigst. Ansonsten kann es passieren, daß all Deine Eingaben unwiderruflich und ohne Vorwarnung verloren gehen!

jr


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Das Subraum-Kommunikations-Netzwerk

Quelle: "Die Technik der U.S.S. Enterprise - Heel Verlag"

In dieser Ausgabe des Echo möchte Professor Anarkin einmal grundsätzlich auf den Themenbereich Subraum-Kommunikation eingehen, nachdem wir in den vorangegangenen Ausgaben dieser Rubrik eine Menge über die Funktionsweisen der verschiedenen Kommunikationsformen erfahren haben. Bitte erschrecken sie nicht, liebe Kadetten, denn dieser kleine Exkurs in das Subraum- Kommunikations-Netzwerk wird sie zuweilen kurzfristig in Bereiche führen, an denen die Grenzen zwischen technischer Funktionalität und Philosophie nicht mehr vollkommen klar zu trennen sind.

Als sich empfindungsfähige Wesen in der Milchstraßen Galaxie entwickelten und begannen in das All aufzubrechen, sorgte der Austausch von Informationen für den notwendigen Anreiz, mehr über das Universum zu erfahren und die Erforschung der Galaxie anzustreben. Die ersten Kontakte zwischen unterschiedlichen Kulturen führten zur anschließenden, "echten" Kommunikation miteinander.
Ein Teil der früheren Kontakte führte leider zu Feindseligkeiten und Kriegen. Der Grund dafür mag an echten agressiven Handlungen gelegen haben, in vielen Fällen jedoch lag die Krux jedoch einfach darin, daß die Intentionen der aufeinander treffenden Parteien schlicht und einfach fehlinterpretiert wurden. Hier können wir schnell erkennen, dass es möglicherweise daran gemangelt hat, ausreichend miteinander zu kommunizieren, denn die Erfahrung hat der Föderation gezeigt, daß die meißten Probleme und Unstimmigkeiten, die auf kulturellen Unterschieden zweier Rassen beruhen, durch entschlossene Verhandlungen gelöst werden können, sobald man in der Lage ist eine gemeinsame Grundlage zu finden.

Einige Wissenschaftler und Philosophen glauben sogar, daß die gesamte Milchstraßengalaxie eine graduelle Beschleunigung in Bezug auf ihre ganze Entwicklung erfährt, weil empfindungsfähige Wesen ständig miteinander kommunizieren.

Doch nun genug der philosophischen Betrachtungen, lassen sie uns zu den technischen Fakten dieses Themas kommen.
Der begrenzende Faktor bei der Subraum-Kommunikation ist schon seit langer Zeit die Geschwindigkeit, mit der das Subraumsignal sich fortbewegt.
Die Signale zerfallen mit der Zeit, selbst wenn sie stark fokussiert und radial polarisiert sind. Der Grund für diese bedauerliche Tatsache ist, wie könnte es anders ein, ein Physikalischer.
Die über den Subraum gezwungenen Energieen neigen dazu, an die "Oberfläche" zu streben, um zu normalen EM zu werden. Sobald jedoch ein solcher Zerfall stattfindet, gehen große Informationsmengen verloren, da das modulierte Signal leider nicht gleichmäßig zerfällt.
Bei idealen galaktischen Verhältnissen würde die theoretische Fortpflanzungsgeschwindigkeit Warpfaktor 9,997 betragen. Das erwähnte Phänomen, welches in in Entfernungen proportional zur ausgestrahlten Spitzenenergie des hinausgehenden Strahls, mit einer oberen Entfernungsgrenze von 22,65 Lichtjahren auftritt, umgeht man gemeinhin damit, daß unbemannte Relaissverstärkertationen und bemannte Kommunikationsbasen in einem Abstand von 20 Lichtjahren installiert worden sind.
Diese Stationen, die in großer Konzentration, entlang der stark ferquentierten Handelsrouten entstanden sind, sind natürlich von erheblichem strategischen Wert, denn es bedarf wohl keiner gesonderten Erwähnung, was es bedeuten würde, wenn die Subraum Kommunikation der Föderation dauerhaft gestört würde.
Innerhalb der Föderation wird das Subraum-Kommunikationsnetzwerk der Sternenflotte durch das zivile Kommunikationssystem der Föderation und durch verschiedene lokale Netzwerke ergänzt. Kleine Signal-Verstärkereinheiten entstehen jedoch ständig in noch unerschlossenen Bereichen des Raumes, die gegenwärtig erforscht werden. Sie werden sich sicherlich an die letzte Vorlesung erinnern, in der im Zusammenhang mit der Schiff- zu-Schiff-Kommunikation von so genannten "Pfadfinder-Missionen" die Rede war.

Denn die Raumschiffe die solche Erkundungsmissionen für die Sternenflotte durchführen haben nicht nur den Auftrag, die neu erschlossenen Gebiete, in die sie vordringen kartographisch zu erfassen, sondern sie setzen auch kleine Relaisbojen aus. Mit diesen Bojen, die aufgrund ihrer geringen Leistung in kleinen Anständen ausgebracht werden müssen, wird die Subraumkommunikation aufrecht erhalten, bis irgendwann andere Schiffe folgen die permanente Einheiten mit stärkerer Leistung installieren oder neue Relaisverstärkerstationen gebaut werden können, die einen weiten Bereich (20 LJ) abdecken. Nach aktuellem Stand ist die Erforschungs- und Patroillenreichweite von Sternenflottenschiffen so weitreichend, daß in jedem Jahr ungefähr 500 neue Subraumrelais in Betrieb genommen werden.

Allerdings ist die Anzahl der Resourcen an Bord eines Raumschiffes nicht unbegrenzt, so daß für ein Schiff, das auf seinem Weg in Gebiete, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat vordringt, irgendwann einmal ein Punkt erreicht sein wird, an dem der Kontakt zum Föderationsraum abreißen wird und dann beginnt das, was der legendäre Captain James T. Kirk während seiner Dienstzeit einmal als "Das große Abenteuer" bezeichnet hat....

Antworten, Fragen, Briefe, Autogrammwünsche, Lob & Tadel zu dieser Rubrik bitte wie immer an:

Technik@anarkin.de

anarkin


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Spiel im Spiel - nur Fiktion?

Auch in den fernen Weiten des Weltraums, wo die meiste Zeit des Tages damit verbracht wird, neue Welten und unbekannte Galaxien zu erforschen, wird noch gespielt. Und welche Vielzahl futuristischer Spiele hat sich aus den simplen Hobbies des ausgehenden 20. Jahrhunderts entwickelt.

Ganz bestimmt eines der populärsten und ältesten Spiele dortzulande ist das dreidimensionale Schach - erstmals gesehen bei dem guten alten Mister Spock, der es wie so viele “Faszinierend” fand. Das 3D-Schach allerdings NICHT nur reine Phantasie ohne echten Hintergrund ist, hat mir die Seite von Jens Meder, http://private.addcom.de/meder/3dschach/index.html , bewiesen, die sehr ausführlich Eigenheiten, Regeln und Bauweisen dieses futuristischen Spieles behandelt.

In mühevollster Kleinstarbeit wurden bestehende Regelwerke zusammengetragen, in wichtigen Punkten vielfach erweitert oder gänzlich neu erarbeitet. Viel wurde auch mit dem Feedback der Leser und Benutzer hantiert, so dass 3D-Schach auf dieser Seite erst richtig für mich lebendig wurde - eben nicht nur eine Requisite, die im Quartier meines Charakters steht.

Und was könnte das Bild besser abrunden, als kostengünstig selbst in den Besitz eines dieser mehrstöckigen Schachbretter zu kommen? Natürlich eine mehr als eindeutig erklärte und illustrierte Bauanleitung. Also, alle schnell in den nächsten Baumarkt, ein bissl Holz und Kleister geholt und dann wird das nächste Treffen des Verbandes sicher um eine sehr schöne Facette bereichert.

Schließen möchte ich jetzt mit der 19. Erwerbsregel der Ferengi: “Zufriedenheit ist nicht garantiert”

URL: http://private.addcom.de/meder/3dschach/index.html
Auflösung: noframes, für alle Auflösungen geeignet
Browser: IE, Netscape
Sprache: Deutsch

ae


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Stand der Dinge - das wird gespielt!

Hinweis: ein Klick auf den jeweiligen Schiffsnamen beamt euch direkt auf dessenHomepage.


U.S.S. Al Batani

Das Außenteam gelangte auf dem Borgkubus rasch zu den Labors, wo man Sarah Thabur ausfindig gemacht hatte. Allerdings hatte sie sich ziemlich verändert und war nicht mehr die Sarah Thabur, die alle kannten. Lt.Cmdr. Kensington allerdings schaffte es, sie zu überzeugen zurück auf die Batani zu gehen.

Auf dem Schiff war man dabei zu versuchen, die Schäden unter Kontrolle zu bekommen. Hervorzuheben ist hier der Einsatz des stellvertretenden Chiefs, Steve Dering.

Als Kensington und Thabur zurückgekehrt waren, kam es zu einem Gespräch zwischen ihr und Sheridan. Zu aller Überraschung erklärte Thabur, daß Cortus nicht mehr auf's Schiff zurückkehren würde. Kurzentschlossen ließ sie sich ebenfalls wieder auf den Kubus zurückbeamen. Dort kam es zu einem Zwischenfall im Labor. Das Außenteam konnte, außer 8 of 10 und der Dysonianerin Tessa, wieder zurückgeholt werden. Als Counselor Janeway das Fehlen der beiden feststellte, beamte er wieder zurück, um die beiden ausfindig zu machen.

Indess meldete sich ein weiterer Lykaner, der die Freilassung von Botschafter P'Narg und die Herausgabe des Shuttles verlangte. Das Gespräch zwischen Lt.Cmdr. Kensington und dem Lykaner endete damit, daß Letzterer die Verbindung unterbrach.

Chief Frem sollte nicht das letzte Opfer sein. Der Klingone To'kar wurde beim Zwischenfall im Labor so schwer verletzt, daß das Ärzteteam vergeblich um sein Leben kämpfte.

Für Lt.j.g. Martin Lloyd ein schwerer Schlag, da er gleich zwei seiner engsten Freunde verlor.

Auf dem Kubus fand Counselor Janeway recht schnell Tessa und 8 of 10. Kurz darauf fanden sie sich in der Kommandozentrale wieder, wo Cortus und Thabur erklärten, daß sie nicht mehr auf die Al Batani zurückkehren würden.

Sorus indess forderte die "Rückgabe" von Lt. Joy Jahwego, der Sheridan schweren Herzens zustimmte. Im gleichen Zug wurden die letzten des Außenteams wieder auf die Batani zurückgebeamt. Kurz darauf meldete Thukar, daß der Borgkubus verschwunden war. Die Lykaner hatten ebenso die Chance genutzt und ihren Botschafter P'Narg mitsamt Shuttle wieder auf ihr Schiff zu holen.

Sheridan erfuhr indess auf der KS, daß To'kar nicht mehr am Leben sei, was sie Lt.Cmdr. Kensington mitteilte. Daraufhin beschloß sie, für die gefallenen Kameraden eine Trauerzeremonie zu veranstalten.


Zunächst sollte das Zusammenspiel USS Al Batani und Borg auf unbegrenzte Zeit fortgesetzt werden. Jedoch kam es auf beiden Seiten zu einigen Diskussionen darüber, ob dies überhaupt sinnvoll und zweckmässig sei. Von einigen wurde dann bezweifelt, ob dies in Star Trek überhaupt möglich sei.

Dies veranlasste die beiden GM's noch einmal miteinander zu reden.

Letztlich wurde dann beschlossen, das Spiel nicht weiter gemeinsam zu bestreiten. In der Zwischenzeit wurde das Zusammenspiel beendet. Beide Crew's verabschiedeten sich voneinander mit der Meinung, daß es trotz ein paar Anfangsschwierigkeiten Spaß gemacht hatte.

Von Seiten der USS Al Batani wünschen wir dem Borg RPG für die Zukunft viel Erfolg und vor allem, daß sich zu den 2 Neulingen bald noch mehr dazu gesellen mögen.


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U.S.S. Devanow

Allgemeines:

Nachdem wir alle spielleitungsinternen Probleme erfolgreich gelöst haben, wurde vor anderthalb Wochen der regläre Spielbetrieb wieder aufgenommen. Einige in letzter Zeit ausschließlich durch Inaktivität negativ aufgefallene Spieler wurden angemahnt, um eine aktive Crew sicherzustellen.

Zum derzeitigen Spielstatus hier der aktuelle Logbucheintrag:

Computerlogbuch der U.S.S. Devanow, Sternzeit 1000810, Nachtrag ... es ist Punkt sieben Uhr, kommandierender Offizier Nigel Hightower. Die atmosphärischen Bedingungen der beiden bewohnten Nuga-Planeten haben sich nicht geändert. Das heisst auch, dass diese Hitzegewitter es unseren Sensoren nach wie vor verunmöglichen, den Planeten direkt zu scannen. Nachdem die Technik und die Wissenschaft die Nacht durch gearbeitet haben, steht uns nun eine Sonde zur Verfügung, die wir als Transporter- und Kommunikationsrelais sowie als Sensorenverstärker benutzen können. Wir haben die Sonde vor etwa einer halben Stunde in die Atmosphäre geschossen und die Tests verliefen positiv. Unser erstes Aussenteam wird unter der Leitung von Sicherheitschef Schade in diesen Momenten auf den Hauptplaneten beamen. Nachdem wir die Kommunikation sichergestellt haben und eine erste Lagebeurteilung des Aussenteams vorliegt, werden die medizinischen Hilfsaktionen und die Bemühungen zur Epidemieeindämmung unverzüglich begonnen. In wenigen Minuten sollte auch ein erster Scan der Planetenoberfläche vorliegen, der uns hoffentlich Aufschluss über die Gründe für die misslichen Umstände in diesem System gibt.

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U.S.S. Experience

Die Experience ist unterwegs zum Jorella-System, wo sie einen Forschungsauftrag zu erfüllen hat. AUf dem Weg dorthin sorgte der Chefingeniuer für Aufsehen, da er, unter Drogen stehend (die er versehentlich eingenommen hat, wir haben keine Junkies an Bord. *g*) damit drohte, den Warpkern zu zerstören, was durch das behrzte Eingreifen der Sicherheitschefin verhindert werden konnte. Mittlerweile ist die Experience im Jorella-System angekommen. Die Technik analysiert zusammen mit der Wissenschaft einen Nebel und die Sicherheitsleute trainieren auf dem Holodeck den Ernstfall...

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U.S.S. Lexington

Logbucheintrag Captain Ryan - SD 200104.07

Es ist endlich geschafft, die langwierigen und ermüdenden Gespräche mit den Rakasha haben ihren Höhepunkt erreicht. Nach eingehender Analyse unseres Logbuches und einer sehr gründlichen Befragung meinerselbst ist Major Keniji Stryyp'gia, rakashischer Kommandooffizier und Leiter der Vor-Ort-Ermittlung, zu einem für die Besatzung der Lexington positiven Beschluß gelangt. Da für den damaligen Vortexunfall, samt damit verbundenem Zeitsprung, eindeutig die Jem'Hadar verantwortlich waren, wird dieser eine entsprechende Empfehlung aussprechen, die schwerwiegende Anklage der temporalen Manipulation fallen zu lassen. Allerdings liegt die letzte Entscheidung über das Schicksal des Schiffes immernoch bei der rakashischen Oberbefehlshaberin, der Commodore des kleinen Kampfverbandes.

Ein weiteres Problem bleiben die im Anflug befindlichen Jem'Hadar-Schiffe. Es gilt nun die Rakasha davon zu überzeugen, ihr beachtliches militärisches Potential auf unserer Seite zum tragen zu bringen. Ich habe aber das Gefühl, daß dies mit den richtigen logischen Argumenten nicht sonderlich schwer werden wird.

Der Vortex wird zur Zeit gerade intensiv von einem autonomen rakashischen Vermessungsrobot untersucht, anscheinend ist dieses Volk trotz (oder gerade wegen?) seiner Überlegenheit recht stark an dieser Technologie interessiert. Inzwischen wird weiter an den aufwändigen Berechnungen für unsere Rückkehr gearbeitet.

Unser neuer alter Lieblingsklingone Kroch'pa scheint sich wieder sehr gut bei uns eingelebt zu haben. Zu gut wie mir scheint, weil durch ihn beinahe unser neues Crewmitglied Shem schwer verletzt worden ist.

Im Übrigen scheint sich eine weitere Krise abzuzeichnen. Diesmal allerdings auf medizinisch-psychologischem Gebiet, da mehrere Besatzungsmitglieder inzwischen schubweise sehr seltsame Verhaltensauffälligkeiten zeigen. So leidet zB Lt. Taylor derzeit an einer plötzlichen und unerklärlichen Amnesie.

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Starbase 56

"Computerlogbuch der Starbase 56, provisorischer Kommandant Cmdr. Chateway. Seit nunmehr vier Wochen habe ich das Kommando über die Station und von einem neuen Captain, der das Kommando dauerhaft übernehmen soll, ist keine Spur in Sicht. Das Flottenkommando der Sternenflotte hüllt sich in Schweigen. Nachdem Sasuento vom Kommando als Kommandant der Starbase wieder abgezogen wurde, hat sich Admiral Redreck noch nicht zu einem neuen Captain geaüssert. Das Projekt Delta-Research läuft bereits seit einem Jahr an Bord der Starbase und nachdem die Station vollkommen umgebaut wurde, kann in den nächsten Tagen mit dem ersten Sprung durch das künstliche Wurmloch begonnen werden. Ich hoffe, daß man bis dahin endlich einen neuen Kommandanten für diese Station gefunden hat, damit ich mich wieder vollkommen auf meine Funktion als Wissenschaftler und Leiter des Projektes Delta-Research konzentrieren kann. Logbucheintrag Ende!"

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U.S.S. Trafalgar

Die medizinische Abteilung kommt aus dem Rätselraten nicht heraus. Kaum ist das MBFB-Problem gelöst, schon taucht der nächste Fall auf. Es stellte sich heraus, daß die vertretende Counselor Paris nicht die Person ist, als die sie geboren wurde, sondern vielmehr ein Duplikat ihres Selbst. Dieses Duplikat wurde erstellt, als die ursprüngliche Dana Paris an Bord der USS Denver tödlich verletzt wurde. Verwendet wurde hierzu eine recht unorthodoxe Mischung aus Transportertechnik und Einsatz spezieller medizinischer Naniten. Wie und warum genau diese Rekonstruktion geschehen ist liegt noch im Dunkeln, ebenso wie der juristische Aspekt dieser 'Rekonstruktion'. Dieser könnte allerdings frappierende Formen annehmen - dies läßt jedenfalls die Tatsache vermuten, daß sich offenbar jemand sehr große Mühe gegeben hat, um diese Vorgänge um Counselor Paris´ 'Wiederherstellung' zu verschleiern.

Auf der Brücke hat man inzwischen herausgefunden, daß der Notruf von der 'Gorky' nur eine Fälschung gewesen sein konnte. Aus diesem Grund wurde die Suche nach dem kleinen Schiff abgebrochen und statt dessen die Verfolgung der 'Sword' unter dem Kommando abtrünniger Sternenflottler wieder aufgenommen. Die 'Sword' hatte die vereinbarten Koordinaten verlassen und sich auf den Weg zu dem Mond gemacht, auf dem sich die Captains Redlab und Antonov trafen. Geplant ist, Captain Redlab zu entführen.

Redlab setzte indes sein Gespräch mit Captain Antonov fort. Die Ergebinisse der Unterhaltung fielen für ihn recht zufriedenstellend aus - bis die 'Sword' in das Sternensystem einflog. Der auf Überwachungsautomatik programmierte Computer von Redlabs Shuttle gab Alarm, woraufhin die Unterhaltung ein abruptes Ende fand.

Nun läuft die 'Sword' auf den Mond zu, die Trafalgar folgt mit zweiminütigem Rückstand, während beide Captains mit ihren Shuttles herumfliegen und versuchen, sowohl einander als auch den großen Schiffen nicht vor die Kanonen zu geraten. Alles in allem dürfte das wohl eine Zielankunft geben, wie die Formel 1 sie spannender nicht bieten kann ;-)

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Von den anderen Spielen stehen der Redaktion keine Missionsdaten zur Verfügung.

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Zu diesem Echo

Redaktion/Freie Mitarbeiter: Dorit Kluge (dk), Anarkin (anarkin), Marcin Junczys-Dowmunt (mjd), Florian Plum (fp), Anja Eckhardt (ae) und Jens Ruhe (jr)

Wir danken für die freundliche Unterstützung durch:

    • die Spielleiter des Alpha Command und des Explorers, deren Einsatz es dem Echo in dieser Ausgabe ermöglichte, über das Geschehen bei noch mehr Spielen zu berichten.
    • all die Leute, die sich auch diesmal wieder die Zeit genommen haben, uns zu schreiben

Kontakt:ST-Echo@gmx.net
Online: http://laser.to/echo


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