D a s    E c h o
- Unabhängiges Magazin für Star Trek Explorer und Star Trek Alpha Command -



Seid gegrüßt !

Unsere Verbände gehen mit ziemlich unterschiedlichen Vorzeichen in die Vorweihnachtszeit. Im Alpha Command stehen die Signale auf Freundschaft und Wachstum, während es im Explorer vor der anstehenden Neuwahl der Verbandsführungsspitze eher turbulent zuzugehen scheint. Abgesehen von der Politik gibt´s auch diesmal wieder die allseits beliebte Beckmesserei mit Dorit - Dank Sat1 wohl zum vorerst letzten mal *seufz* -, viel Futter für die Ingenieure unter uns von Professor Anarkin und noch viel mehr. Wir hoffen, ihr habt an diesem kalten Novemberabend viel Freude beim Lesen :-)

Das nächste Echo gibt´s wie immer am zweiten Sonntag des kommenden Monats, diesmal ist das der 09. Dezember.
Einsendeschluß für Leserbeiträge ist damit Sonntag, der 2. Dezember.

Kontakt gibt's wie immer über unsere Redaktionsadresse ST-Echo@gmx.net oder einen einfachen Klick direkt  hier


I n h a l t :


Heiß und brandaktuell

Academy Forum

So erfrischend subjektiv - Echo kommentiert:

Backstage:

Trek Background:

Stand der Dinge:

Zu diesem Echo





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Der Echo Newsticker

+++ weiterer gm-rücktritt +++

Mit Mathias Weyland (GM der USS Niangara) ist nach Stefan Bürk und Nicole Bartsch als SL der Academy ein weiterer Gamemaster im Explorer zurückgetreten. Als Grund gab er zeitliche Engpässe an, kündigte jedoch an, seine Spieler bei der Bildung einer Nachfolge-SL tatkräftig zu unterstützen. Er betonte zugleich, als Homepageminister des Explorers bis zum Ende der Legislaturperiode am 1. Dezember im Amt zu bleiben.

+++ entlassung des hp-ministers +++

Der Vorsitzende der GM-Runde im Explorer, Marco Gaul, hat in einer Erklärung vor der GM-Runde seinen Homepageminister Mathias Weyland mit der Begründung langanhaltender Inaktivität trotz dessen Beteuerung, im Amt verbleiben zu wollen, entlassen. Hattu Brand, bisher "Spielerbeauftragter" im ST-EX Vorstand (über seine Aufgaben in diesem Amt stehen der Echoredaktion keine Daten zur Verfügung), wurde zum Interims-Homepageminister ernannt und mit der Aktualisierung der Homepage betraut.

+++ st-ex wahl +++

Nach wegen der abgebrochenen Zusammenarbeit für das Echo unbestätigten Angaben hat VdGMR Marco Gaul im Explorer zur turnusmäßig stattfindenden Wahl von VdGMR und SG aufgerufen. Die Amtszeit der amtierenden Verbandsleitung endet offiziell am 30. November.

+++ satzungsänderung vorgeschlagen +++

Zur "Entbürokratisierung" des Explorers hat der amtierende Vorsitzende der GM-Runde im Explorer, Marco Gaul, einen Änderungsvorschlag für die Satzung unterbreitet. Nähere Details sind dem Echo aus bereits genannten Gründen nicht bekannt.

+++ alpha command mit neuen freunden +++

Dank der Initiative von Mathias Probst (Unit Public Relations) steht der Abschluß eines Freundschaftsabkommens zwischen Alpha Command und der United Federation of Planets e. V. (UFP) nun unmittelbar bevor. Das Echo wird über Details berichten, sobald endgültige Informationen verfügbar sind.


Linksymbol Zurück zum Echo-Menue der USS Mirage.
fp/jr



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Academy Forum: Alpha Command


Das Spiel an der Alpha Academy wird zur Zeit umgebaut. Wir wollen weg von der bisherigen starren Teameinteilung und einen Großteil der Ausbildung auf dem Schulschiff der Akademie stattfinden lassen, um uns der späteren "Realität" bei den Spielen anzunähern. Die Spieler werden dann nicht einem Team, sondern wie in den Spielen üblich einer Abteilung zugehören. Auch die bisher praktizierten Holomissionen wird es nicht mehr im gleichen Maße geben wie bisher.

Eines der vormaligen Teams spielt bereits auf der 'Boagenhart', die anderen Spieler werden dann nach und nach folgen.

Aber es gibt auch ganz gewöhnliche Dinge zu berichten: Fünf Absolventen haben die Akademie verlassen und spielen bei den anderen Spielen des Alpha Command weiter, und sieben neue Kadetten haben mit der Ausbildung begonnen.

Des weiteren wurden einige Regeln zum Zugformat geändert (keine Zeitangabe mehr, Zeilenlänge von 72 Zeichen nicht mehr erforderlich, Beschränkung auf zwei Züge pro Tag und Spieler in Situationen mit mehr als zwei Spielern). Die aktualisierte Regel-Version ist inzwischen auf der Homepage http://beam.to/st-academy abrufbar.

dk


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Kadett des Monats


Auch diesmal küren wir wieder einen "Kadett des Monats" an der Alpha Academy. Wie letzten Monat war es nicht ganz einfach, aber die Entscheidung ist gefallen:

Kadett des Monats Oktober:

Marra'scha Kadahn

gespielt von Stefan Kuypers. Herzlichen Glückwunsch!

Marra'scha Kadahn gehört der interessanten Rasse der Narkani an, die sich Stefan ausgedacht hat und ausführlich beschrieben hat. Kurz gesagt: Marra'scha ist ein Katzenwesen - und noch dazu ein weibliches ;-) Stefan schreibt viel, dabei aber auch sehr erzählerisch, überschwemmt einen dennoch nicht mit Mails; und man erfährt gelegentlich etwas über "seinen" Hintergrund. Er bemüht sich sehr um Interaktion mit seinen Mitspielern und versieht auch seinen Chronistenjob sehr zuverlässig. Außerdem bemüht er sich auch sonst im NRPG-Bereich um Koordination, klärt Zugverwirrungen und versucht zu vermitteln. Und trotz seiner erst kurzen Zugehörigkeit zum Alpha Command nutzt er bereits die Möglichkeiten, die der Verband bietet, indem er die Informationen über seinen Char und dessen Spezies in der Datenbank zur Verfügung stellt und auch andere Spieler darauf aufmerksam macht.

dk


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Academy Forum: Explorer


Die ST-EX Academy ist derzeit (wieder mal) im Wiederaufbau, da die Spielleitung komplett zurückgetreten ist.

Derzeit kümmert sich ein Team aus ehemaligen ACA-Kadetten unter der Leitung von Barbara Sach die Academy wieder ans Laufen zu bringen.

Daher gibt es keine aktuellen Missionsbericht, sondern lediglich die URL unter der die Academy jetzt zu erreichen ist. http://hattubrand.mytoday.de/

Leider konnte die alte Beam.to Adresse nicht weiter benutzt werden, da die Zugangsdaten abhanden gekommen sind, daher müssen auch die Einträge in den Wegrings und Suchmaschinen komplett neu erstellt werden.

exaca/jr


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Und die Köpfe mussten eben rollen...
 

Es ist schon traurig genug, wie der Explorer seit Amtsübernahme durch den Vorstand Marco Gauls vor sich hinvegetiert, dachte ich mir, als ich darüber informiert wurde, dass man mich aus dem Verteiler der GM-Runde entfernen wollte. Doch was ich jetzt las, raubte mir die Sprache. Zuerst hatte es meine langjährige Bekannte Nicole getroffen, die zusammen mit ihrem Partner Stefan Bürk als GM der Academy zurücktrat - weil sie, so sagte sie mir und erfuhr ich in der GM-Runde, es offenbar nicht geschafft hatte, sich erfolgreich gegen die Unterwanderung der Academy zu schützen, trotz rechtlich bedenklicher Maßnahmen ihrerseits und trotz großer Solidarität in der ACA-Spielerschaft, die von einem Spieler in einer Mail an die GM-Runde in Worte gefasst wurde - die SL sei einfach gut gewesen. Dass sie als Quelle der Infiltrierung der ACA Hattu Brand angab, der sich gleich unter fünf (!) verschiedenen Pseudonymen angemeldet haben soll (einen Fall gab er offen zu), schockte mich.
Hattu, eigentlich ein zuverlässiger und guter Spieler,  hatte vor Monaten schon auf der Experience offene Schlammschlachten mit einer Mitspielerin unter Zuhilfenahme des spieleigenen Verteilers geführt. Als der Konflikt nicht beigelegt werden konnte und beide Spieler von Christian und mir "abgemahnt" wurden, nahm Hattu seinen Hut. Dass er auf der Academy verblieben war, wussten wir und wir wussten auch, dass sein ehemals gutes Verhältnis zu Nicole beendet war. Um so überraschender kam die Meldung Nicoles, Hattu wolle ihr RPG unterwandern. Ich verfolgte Nicoles Berichte zwar mit Interesse, aber ich dachte mir, Hattu würde sich eventuell an Nicole für seinen Ausschluss aus der ACA rächen, ich selbst sah mich aber kaum bedroht.

Irrtum. Für mich urplötzlich (Marco hatte die GM-Runde oder mich als Redakteur nicht über die überfällige Vorstandsbildung informiert) nahm Hattu eine gehobene Stellung im ST-EX ein: Er war auf einmal Minister in Marcos Kabinett. Das wurde mir erst klar, als er sich über den Verteiler dazu äußerte, warum er als Ursache der ACA-Misere bezeichnet worden war. Als er dann mich persönlich und Christian mit der Aussage angriff, wir hätten ihm während unserer Amtszeit schmutzige Schummelgschäfte vorgeschlagen und würden uns über den Untergang des Explorers kaputtlachen, platzte mir der Kragen.
Ich dachte in diesem Moment nicht daran, dass ich im Juni versprochen hatte, nur für das Echo zuzuhören und dann zu berichten, sondern machte meiner Wut über Hattu einfach Luft, indem ich mich an die GM-Runde wandte und einiges klarstellte: Es hatte damals tatsächlich ein ICQ-Gespräch zwischen mir und Hattu gegeben, indem ich ihm Unterstützung bei der Abwahl der damals inaktiven Chronistin der Academy anbot und im Gegenzug Unterstützung für ein zukünftiges Projekt wollte. Ich habe seinerzeit mehrfach betont, dass ich keine dubiosen Absichten hatte und nur einen Partner in der Academy haben wollte, als wir uns noch besser verstanden haben. Hattu legte das wenig später, nachdem es zum Bruch gekommen war, als "schmutziges Schummelgeschäft" aus und versuchte, mich beim Chefredakteur des Echos anzuprangern. Dieser reagierte zum Glück nicht auf die Anschuldigungen, wofür ich ihm an dieser Stelle aufrichtig danke.
Darüber hinaus lag mir natürlich am Herzen klarzustellen, dass sich Christian und ich nicht über den Zustand des Explorers kaputtlachen würden, sondern das ganze mit Besorgnis verfolgen würden, da uns immer etwas am ST-EX gelegen hat.

Noch am gleichen Tag, als hätte er darauf gewartet, wurde mir diese Selbstverteidigung von Hattu als Bruch meines Versprechens ausgelegt, mich nicht über den Verteiler zu äußern. Dass mir mit Michael Glees einer der dienstältesten GMs des Explorers und der vermutlich am meisten anerkannte Kritiker in der GM-Runde eindeutig das Recht zugestand, mich zu verteidigen, interessierte niemanden. Vielmehr legte Hattu noch einen drauf und erwähnte, dass man schon im Juni ernsthafte Bedenken gegen meinen Verbleib in der Runde geäußert hatte und er zum Glück von Marco Gaul auf meine Präsenz in der Runde vorbereitet worden sei - natürlich ohne dass mir damals jemand sagte, was er von mir befürchtete.
Plötzlich schrillten bei mir alle Alarmglocken. Irgendwie schienen mir da zu viele Zufälle zu sein: Zuerst Nicoles Verdrängung aus der Academy, dann der Angriff auf meine journalistische Position in der GM-Runde - und bei beiden Aktionen war Hattu zumindest beteiligt, wenn nicht der Hauptakteur. Irgendwie sah ich die Möglichkeit eines umfassenden Rachefeldzuges durch Hattu gegen all diejenigen, zu denen er ein gespanntes Verhältnis hat.

Aber was da gekommen war waren schließlich "nur" Angriffe von Hattus Seite. Ich war mir sicher, in der GM-Runde schon alleine durch meine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender der GM-Runde im Explorer und die damit verbundenen Fortschritte für den ST-EX vor einem Ausschluss sicher zu sein. Schon wieder ein Irrtum.
Ohne mich überhaupt zu kennen oder mir zumindest die Möglichkeit zu geben, mich zu Hattus Anschuldigungen, die sich zum Teil meines Wissens entzogen, weil sie im Vorstand des ST-EX ausgetragen wurden, zu äußern, startete Marco Gaul eine Abstimmung über meinen Verbleib in der Liste. Einen Tag später präsentierte er schon das Ergebnis: Ich war tatsächlich raus, und das mit den Stimmen eines einzigen RPGs, die zwei anderen noch Verbliebenen hatten sich enthalten, der Academy und der Niangara wurde aufgrund ihrer fehlenden stabilen Spielleitungen kurzerhand das Stimmrecht aberkannt.

Binnen 48 Stunden wurde mir also in einem von Marco so bezeichneten fairen Verfahren das Echo-Ohr abgeschnitten- einfach so und nur, weil Hattu was gegen mich hat, dachte ich mir. Also setzte ich mich abermals, diesmal mit noch mehr Wut im Bauch an den PC und gab eine Erklärung ab. Ich war sauer über Marcos unüberlegte Blitzabstimmung (die übrigens ein klarer Satzungsbruch war, da die der Abstimmung vorausgehende Diskussion Pflicht ist!) und besonders auf Hattus Einflussnahme darauf. Vor allem war ich aber enttäuscht darüber, wie man mit jemandem umging, der sich über zwei Jahre mit einem Freund zusammen (nämlich Christian Schmidt) engagiert um die Verbesserung des Explorers bemüht hatte, unter anderem die Satzung verfasst hatte, auf die sich Marco jetzt vehement berief und überhaupt Stunden für den ST-EX investiert hatte. Es gab schon damals genügend Rückschläge, weil unsere Vorschläge des öfteren von einzelnen SLs blockiert wurden und wir auch niemals ein Dankeschön für unser Engagement gehört hatten, aber was jetzt geschah, war für mich ein Schlag ins Gesicht.

Marco reagierte ähnlich emotional wie ich selbst auf meine Erklärung, was ihm wohl zustand. Auf wesentliche Vorwürfe jedoch, die nicht zu widerlegen waren, ging er schwammig oder gar nicht ein, weil er mir vermutlich recht gab. Anstattdessen drohte er mir Strafanzeigen wegen Verleumdung und übler Nachede an, falls ich mich im Echo ebenso "entartet", wie er meine Diskussionskultur nannte, über ihn äußern würde. Dass es ihn vermutlich stört, auf das unabhängige Echo keinen Einfluss zu haben und hier nicht so einfach wie im Explorer die Konkurrenten seines Partners Hattu verschwinden zu lassen, war mir klar und dass ist auch ein möglicher Grund für seine Drohung mit rechtlichen Schritten. Das ganze hat mich aber eigentlich nur noch entschlossener gemacht: Ich dachte mir, jetzt erst recht. Daran konnte auch Hattus erneute Bewerbung auf der Experience, einer zusätzlichen Verhöhnung Christians und mir, nichts ändern (wir haben sie selbstverständlich nicht ernst genommen).

Als Rechtfertigung der Entscheidungen der Verbandsleitung aus ihrer Sicht möchte ich gerne die Aussage in einer E-Mail an mich mit hier unerwähntem Absender zitieren: "Und die Köpfe mußten eben rollen. Und deiner war einer davon. [...] C'est la vie - ein (oder auch mehrere) Sündenbock(e) muß immer her. Vor allem nach der Aca-"Schlappe", die uns alle ziemlich unangemeldet überrollt hat."
Ich denke mehr braucht man nicht mehr dazu zu sagen, wie diese ganze Situation zu sehen ist.

Was am Schluss für mich bleibt, ist die Hoffnung, eine andere Beschäftigung beim Echo zu finden, denn die Arbeit mit der Redaktion hat mir immer sehr viel Spaß gemacht und ich würde sie nur ungern aufgeben und Hattu und seinen Verbündeten diesen Erfolg gönnen. Für mich geht ansonsten das Leben als Chronist und Spieler der verbandsunabhängigen USS Experience (ehemals ST-EX Mitglied), wo ich auch schon über zwei Jahre aktiv bin, damit weiter, ein Sicherheitssystem gegen jene Leute zu entwickeln, die unter Pseudonym ein Schiff unterwandern wollen - mit welchen Motiven auch immer.

Das Echo wird notfalls auch ohne mich weiterleben, davon bin ich überzeugt. Dass die Zusammenarbeit mit dem Explorer dauerhaft beendet werden könnte, ist traurig, aber realistisch. Ich danke all denjenigen, die mich unterstützt haben und vor allem der ganzen Redaktion des Echos für die fruchtbare Zusammenarbeit - lasst euch nicht unterkriegen.
 

fp



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Just a little bit of history repeating

Gift und Ärger, Streit und Haß - und die leidtragenden sind, wie jedes mal, wenn derlei auf Verbandsebene geschieht, die Spieler. Oder, wie in diesem Falle, mehr die Leser des Echos. Denn in dieser Ausgabe muß ich eine ziemlich traurige Premiere verkünden - zum ersten mal bin ich gezwungen, die Zusammenarbeit mit einem Redaktionskollegen zu beenden, weil ihm nachhaltig das Vertrauen entzogen worden ist. Florian Plum, der lange und engagiert für das Echo über den Explorer berichtet hat, ist nun nicht länger in der Lage, diese Aufgabe wahr zu nehmen - man hat ihn schlicht von den dafür notwendigen Informationen abgeschnitten.

Die genauen Umstände, die hierzu führten, sind an und für sich nicht weniger als eines höchst ausführlichen Kommentars von meiner Seite her würdig. Nichtsdestotrotz verzichte ich darauf, weil es in Konsequenz dessen zur Realisierung einer angedrohten Strafanzeige(!) kommen könnte. Aber allein dies sagt für sich schon eine Menge aus. Wie man sich unschwer vorzustellen vermag, liegt derlei auch in diesem Falle nichts anderes als eine ausgeuferte Meinungsverschiedenheit zu Grunde. Wir erleben so etwas ja schließlich nicht zum ersten mal - wir erinnern uns allein daran, wie dereinstens der 'Ur'-Explorer in Explorer und Alliance zerfiel und warum letztere schließlich zum heutigen Alpha Command wurde. Diese Sache mit Florian hat zwar nicht so eine weittragende Bedeutung, allerdins: die Gründe für diese Entwicklungen waren jedes, aber auch wirklich jedes und offenbar auch dieses mal die selben: irgendwer zeigt einen eklantanten Mangel an Diskussions- und Kompromißfähigkeit.

Ehrlich gesagt hab ich auch nicht das allerkleinste bischen Lust dazu, diese scheußliche Thematik weiter zu vertiefen. Ich weiß vielleicht nicht alles über das, was um Florian herum geschehen ist, aber eins sehe ich ganz deutlich: ein weiteres mal verwechseln irgendwelche Typen nachhaltig unsere Spiele hier mit einer Plattform für nachhaltige Darstellung von Egozentrik oder so etwas - jedenfalls scheint der eigentliche Grund dafür, warum wir alle uns überhaupt zusammengefunden und verbandsmäßig organisiert haben, schmerzlich in den Hintergrund gedrängt worden zu sein.

Ein weiteres mal.

Und, wie ich fürchte, nicht zum letzten mal.

Traurig, traurig, traurig...

Leute, wir sind hier um Spiele zu spielen und Spaß zu haben - nicht mehr und nicht weniger. Dazu ist es einfach wichtig, daß man willens und in der Lage ist, auf menschliche Weise miteinander zu kommunizieren und _zusammen_ etwas schönes in die Wege zu bringen. Das ist der Geist von Star Trek, der uns doch schließlich alle irgendwie dazu animiert hat, den Phantasien eines alten Amerikaners, der nichtmal mehr am Leben ist, nachzueifern. Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination - so nennen wir das in unserer vulkanischen Philosophie; die Voraussetzungen dafür sind Offenheit, Respekt sowie der Wille und die Fähigkeit, aufeinander einzugehen. Und es treibt mir wirklich jedes mal die Tränen in die Augen, wenn ich zuschauen muß, wie ausgerechnet Star Trek Fans diese eigentlich auch in unserer Zeit und unserer 'richtigen' Welt gradezu selbstverständlichen Dinge mit Anlauf in den - man verzeihe mir den Ausdruck - Arsch zu treten. Es muß ja nicht gleich jeder so ein Diplomat wie Picard werden - aber gleich loshacken wie ein Klingone, der ein Tribble unter seinem Kopfkissen findet, muß doch auch nicht sein.

Und was mich jetzt noch trauriger macht, ist, daß ich bereits beim Schreiben dieser Zeilen sicher bin, daß nicht die Leute, auf die diese Worte eigentlich abzielen, es sein werden, die sich den entsprechenden Schuh anziehen werden. Denn schließlich sind ja immer bloß die anderen Schuld, gelle?

Damit bleibt mir nun an dieser Stelle nichts weiter, als Florian für eine lange und aus meiner Sicht fruchtbare Zusammenarbeit zu danken. Er hat durch seine engagierte (und bis Dato wohlgemerkt gleichfalls unbeanstandete) Arbeit und mit seiner unkomplizierten und offenen Art das Echo und dessen Redaktion stets bereichert.

jr



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Die Beckmesser-Gilde

Hallo, liebe Beckmesser,

wir nähern uns nun leider (oder höre ich da etwa ein "endlich"? ;-)) immer mehr dem Ende von 'Voyager'. Aber diesen Monat gibt's noch ein paar gute Folgen. "Arbeiterschaft" war doch alles in allem so schlecht nicht, oder? Auch wenn manch einer den Gesichtsaudruck der verliebten Janeway mit dem von Stiffler's Mom verglichen hat ;-) Und ein Wiedersehen mit Q wird auch immer wieder gern genommen. Schauen wir mal genauer hin...

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WARNUNG! Das Weiterlesen geschieht auf eigene Gefahr! Wer ein wenig Satire zum Thema "Star Trek" nicht verkraftet, sollte den folgenden Text lieber überspringen!

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Beckmesser-Rezension: "Arbeiterschaft" Teil 1 und 2 (Voyager-Folgen 161, 162), gesendet am 5. / 12.10.2001

Ist ja ganz nett, die Sache mit dem Kommando-Notfall-Hologramm, aber was machen üblicherweise die ganzen Leute an Bord, wenn _eine_ Person bzw. ein Hologramm den Laden am Laufen hält? Noch dazu so ein anmaßendes Hologramm - oder hat es etwa einen Dienstrang, der höher als "Crewman" ist?

Janeway gibt auch ziemlich früh das Schiff auf, aber vermutlich war der Doc mal wieder dran, ein paar gute Szenen zu kriegen.

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Beckmesser-Rezension: "Menschliche Fehler" (Voyager-Folge 163), gesendet am 19.10.2001

Diese Folge wirft die Fragen auf: Warum ignorieren sie eigentlich die Warnung vor dem Waffentestgebiet? Aus dramaturgischen Gründen?

Tja, mmh, mehr war irgendwie nicht...

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Beckmesser-Rezension: "Q2" (Voyager-Folge 159), gesendet am 26.10.2001

Wir werden mal wieder philosophisch: Woher sind die Q denn nun eigentlich gekommen? Wir erfahren es leider nicht...

Merkwürdig erscheint die Aussage von Q, dass Q2 der erste Q wäre, der innerhalb des Kontinuums geboren wurde. Kommt darauf an, wie er das meint. "Räumlich" gesehen mag das stimmen, aber eventuell könnte auch da der Beckmesser was zu meckern haben, wenn es nämlich um "geboren werden" überhaupt geht. Eine Q, die geboren wurde und nicht einfach da war, gab es schon mal: Amanda Rogers von der 'Enterprise'.

Aber noch merkwürdiger ist Qs Vorwurf an Junior: "Provoziere niemals die Borg!" - Wer war es denn, der ursprünglich für den ganzen Ärger mit den Borg gesorgt hat? Ohne Q hätte es vermutlich noch gar keine Begegnung mit den Borg gegeben. Oder verändert das Vater-Sein einen Menschen - pardon, einen Q - so sehr ;-)

Q gibt Janeway am Schluss irgendwelche nicht näher benannten Infos, wie sie ihre Reise beschleunigen können. Janeway hat ja mächtig was drauf, ein Blick auf das PADD und sie hat's erfasst! Ihre "Beschwerde", dass es nur einige Jahre sind, die ihre Reise dadurch verkürzt wird, kann sie sich schenken - warum gucken sie nicht einfach im Logbuch des Delta Flyers nach, welche Einstellungen Junior vorgenommen hat, um von einem Ort zum anderen zu springen?

Qs sind übrigens - wie beruhigend - doch nicht allmächtig. Was den Umgang mit Computern betrifft, so geht es ihnen wie uns normal Sterblichen: Die Kisten tun auch bei ihnen nicht immer, was sie sollen ;-) Junior soll einen Streit zwischen verschiedenen Völkern schlichten. Chakotay und er betreten das Holodeck und Chakotay startet das Programm, um es gleich wieder zu stoppen. Junior sagt dann: "Programm fortsetzen", aber es wird nicht _fortgesetzt_, sondern _fängt noch mal an_. Nette Analogie: Als ob nach einer Werbepause die halbe Folge wiederholt wird ,-)

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"Spruch des Monats" ist diesmal B'Elannas Haarpflege-Tipp für Seven aus der Folge "Menschliche Fehler".

Auf die Frage, was sie mit ihren Haaren macht, antwortet B'Elanna:

"Also im Grunde nichts Besonderes... Schalldusche sowie Maschinenfett ins Haar..."

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Da haben wir im letzten Monat nun nach der Sommerpause voll durchgestartet, aber jetzt ist auch schon wieder Schluss :-( Sieht so aus, als würde der November keine neuen Folgen hervorbringen, die wir in der nächsten Ausgabe "bebeckmessern" können. Wenn ihr wisst, wann es mit "Voyager" auf SAT1 weitergeht, dann teilt uns das bitte mit!

Und falls es doch plötzlich wieder losgeht (bei SAT1 weiß man ja nie), dann schaut euch die November-Folgen wie immer gut an und schreibt alle Merkwürdigkeiten an das Echo! Gut wäre es, wenn ihr gleich eine kleine Begründung liefern könntet, warum das so ist; das kann z. B. der Verweis auf eine andere Folge sein. Und natürlich könnt ihr euren Lieblingsspruch für den "Spruch des Monats" vorschlagen.

Schreibt bitte mit Betreff "Echo: Echo-Beckmesser-Gilde" an ST-Echo@gmx.net oder klickt einfach hier

dk



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Alpha Command: facts & figures

Statistiken

Mitglieder: 9 RPGs plus Alpha Academy
Spieler: 162 gespielte Charaktere
Wachstum gegenüber Vormonat: + 7 %
größtes Mitglied (Charaktere): USS Al Batani (26 Charaktere)
kleinstes Mitglied (Charaktere): USS Bravery (10 Charaktere)

Analyse

Der Zuwachs ist vor allem auf die "Weltenforscher" zurückzuführen, welche neu gestartet sind und im Moment 11 Spieler aufweisen können. Aber auch das Marine Corps hat etwas zugelegt und sich damit vorerst als kleinstes Mitglied verabschiedet. Ansonsten gab es Fluktuationen an der Alpha Academy (Absolventen zu den Spielen, neue Kadetten an die Akademie), wobei unterm Strich ein leichtes Plus bleibt, und einen leichten Rückgang bei der Antares.

Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit der statistischen Angaben, da diese von der Pflege der jeweiligen RPG-Homepages durch die entsprechende Spielleitung abhängen!

dk

Explorer: facts & figures
 

Statistiken
 
Mitglieder: 4 RPGs plus Explorer Academy
Spieler: 61 gespielte Charaktere
Wachstum gegenüber Vormonat: -15%
größtes Mitglied (Charaktere): USS Mirage (19 Charaktere)
kleinstes Mitglied (Charaktere): Explorer Academy (5 Charaktere)

Analyse

Gegenüber dem Oktober verliert der Explorer satte 15% seiner Mitspieler. Die Gründe hierfür liegen vor allem in der Explorer Academy, die elf Spieler und damit mehr als zwei Drittel ihrer kompletten Spielerschaft verlor und somit einen katastrophalen Einbruch verzeichnete und folgerichtig zum kleinsten ST-EX Mitglied avancierte. Eine mögliche Erklärung für diese zur existentiellen Frage werdenden Krise innerhalb der EX-ACA ist der Rücktritt von Stefan Bürk und Nicole Bartsch, die sie Academy vor ihrem Abgang zu einem der stärksten RPGs innerhalb des Explorers machten und bei Teilen der Spielerschaft sehr beliebt waren. Denkbar wären Protestaustritte von wegen der Übernahme des RPGs durch Widersacher Stefans und Nicoles verärgerten Spielern oder eventuelle Entlassungen. Aufgrund fehlender Kontakte stehen dem Echo jedoch keine konkreten daten zur Verfügung.
Die USS Mirage bleibt mit weiterhin 19 Charakteren quantitativ stärkstes Rollenspiel des ST-EX.

Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit der statistischen Angaben, da diese von der Pflege der jeweiligen RPG-Homepages durch die entsprechende Spielleitung abhängen! Des weiteren sind in dieser Ausgabe aufgrund des Abbruchs der Zusammenarbeit des Explorers mit dem Echo keine Angaben über aktuelle Mehrheitsverhältnisse oder auslaufende Amtszeiten möglich.

fp


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Was nun, Explorer?

Noch in der letzten Ausgabe berichtete das Echo über den kritischen Zustand des Explorers. Dann, wenige Tage nach Erscheinen der Oktoberausgabe, setzte innerhalb des Explorers eine Kette von  Ereignissen ein, die zahlreiche weitreichende Konsequenzen mit sich bringen, darunter ein mögliches Ende der Zusammenarbeit des ST-EX mit dem Echo und die existentielle Frage für den Explorer. Damit der Leser die Möglichkeit hat, einen leichten Überblick zu bewahren, werden die essentiellen Ereignisse nachfolgend chronologisch aufgelistet.

18.10.2001:

Stefan Bürk, GM der Explorer Academy, gibt den Rücktritt der aus ihm und Nicole Bartsch bestehenden Spielleitung der Academy bekannt und räumt der Verbandsleitung des Explorers eine knappe Frist ein, in der sie über die Zukunft der ACA entscheiden soll. Stefan erwähnt einen Spieler der Academy, durch den dieser Schritt letztendlich ausgelöst wurde und merkt an, dass man die Vorwürfe aus Explorerreihen, "dass die neue SL der Aca inkooperativ und inaktiv sei" nicht länger tolerieren werde.

Mitglieder der GM-Runde und SG Karsten Menzel äußern sich bestaunt und überrascht über den Zustand der Academy und beteuern, über nichts informiert gewesen zu sein.

19.10.2001:

Hattu Brand, Spieler auf der Explorer Academy und Spielerbeauftragter im Kabinett des VdGMR Marco Gaul (über die Existenz eines Vorstandes sowie seine Zusammensetzung wurden die GM-Runde und auch das Echo nie informiert) meldet sich zu Wort und räumt ein, der Spieler zu sein, der von Stefan Bürk erwähnt wurde. In seiner Erklärung vor der GM-Runde schildert er den Konflikt mit der stellvertretenden Spielleiterin der ACA, Nicole Bartsch, der über spielerische Grenzen hinaus weit in private Beziehungen hineinreicht. Hattu Brand erklärt, dass der nach seiner Entlassung/seinem Rücktritt (unklar) aus der Explorer Academy, die/der aus einem Konflikt mit der SL resultierte, versucht hat, sich unter Pseudonym wieder auf der Academy anzumelden. Vorab über diese Aktion informiert waren zu diesem Zeitpunkt drei Mitspieler der Academy sowie der Vorsitzende der GM-Runde im Explorer, Marco Gaul.
Hattu Brands Neuanmeldung unter Pseudonym scheiterte nach Angaben der stellvertretenden GM Nicole Bartsch an exzessiven Sicherheitsmaßnahmen, die aus juristischer Hinsicht bedenklich erscheinen. Aufgrund solcher Tatsachen werden sowohl die Details der Neuanmeldung, als auch der darauf folgenden Maßnahmen durch die SL der Academy an dieser Stelle nicht näher erwähnt.
Hattu behauptet darüber hinaus, dass Nicole Unterstützung durch die Experience-SL Christian Schmidt und Florian Plum (Anm. d. Red.: Die Experience hatte den Explorer im Juni aus Protest gegen das Anti-Verbandsarbeits-Konzept der neuen Verbandsführung verlassen) erhält und (Zitat): "Heute lachen sie sich im Hintergrund kaputt, dass der Explorer sich selbst in die Pfanne haut."

20.10.2001:

Florian Plum, neben seiner Tätigkeit als Chronist der Experience Explorer-Beauftragter des Echos und somit aus journalistischen Gründen nach dem Austritt der Experience in der GM-Runde verblieben, meldet sich in der GM-Runde zu Wort, obwohl er seinerzeit der neugewählten Verbandsleitung versicherte, sich nicht aktiv an Diskussionen zu beteiligen und nur zuzuhören. In seiner Erklärung wehrt sich Florian gegen die gegen ihn erhobenen Behauptungen und merkt an, dass Hattu Brand auch von der Experience vor einiger Zeit entlassen wurde - ebenfalls aus Konfliktgründen. Abschließend entschuldigt er sich für die Missachtung seiner Verpflichtung.

Am selben Tag reagiert Hattu Brand auf die Erklärung und erwähnt, dass bereits im Juni 2001 in kleinem Kreis Bedenken gegen Florian Plums Verbleib in der GM-Runde aus journalistischen Gründen geäußert wurden, die er nun bestätigt sieht.

Kurze Zeit später meldet sich Michael Glees, SL-Mitglied der USS Devanow zu Wort und rechtfertigt Florian Plums Missachtung seiner Schweigepflicht damit, dass er innerhalb der GM-Runde angegriffen wurde und ein Recht auf Verteidigung hat.

22.10.2001:

Auf seine Frage hin, ob er für oder gegen VdGMR Marco Gaul arbeitet, erklärt SG Karsten Menzel, dass er den Explorer nicht als politische Organisation sieht und versucht durch konkretes Hinterfragen und Anfordern von Verwaltungspasswörtern den Explorer neu zu organisieren. Wichtigste Aufgabe ist für ihn die Aktualisierung der Homepage und das Einrichten einer neuen Mailingliste, in die nach seinen Vorstellungen auch Florian Plum aufgenommen werden soll.

Am gleichen Tag wendet sich ein aufgebrachter Spieler der Academy an die GM-Runde des Explorers: Er empört sich über die "verbohrte" haltung der Verbandsleitung in der ACA-Krise und kritisiert diese dafür, dass sie "so gute Leute einfach ziehen lassen, die die ACA so gut geleitet haben." Seine E-Mail endet mit seiner Abmeldung von der ACA.

23.10.2001:

Der Vorsitzende der GM-Runde im Explorer, Marco Gaul, gibt ein zusammenfassendes Statement über seine Sicht der Lage des Explorers ab. Er unterstreicht seinen alleinigen Anspruch den Vorstand zu bilden, nimmt Hattu Brand offiziell in Schutz, erklärt, dass Stefan Bürk (GM der ACA) schon einmal als Spielleiter eines anderen RPGs entlassen wurde und erläutert zwei Modelle zur Lösung der Academy-Krise (Auflösung oder Bildung einer "vernünftigen" ACA-Leitung).
Am gleichen Tag setzt er eine Abstimmung über den Verbleib von Florian Plum und Christian Schmidt in der GM-Runde an und merkt an, dass er persönlich für seinen Ausschluss aus der Runde votiert. Anmerkung: Christian Schmidt war bereits seit Juni nicht mehr in der GM-Runde vertreten - Irrtum des VdGMR.

Am gleichen Tag fordert die Spielleitung der Devanow getrennte Abstimmungsverfahren für den Ausschluss von Schmidt und Plum.

Marco Gaul lehnt den Antrag mit Verweis auf die schon laufende Abstimmung ab. Für den Fall eines Verbleibs der beiden in der GM-Runde kündigt er einen neuen Abstimmungsgang mit getrenntem Abstimmungsverfahren an.

24.10.2001:

Mit zwei Ja-Stimmen und vier Enthaltungen wird Florian Plum aus der GM-Runde ausgeschlossen. Über den Irrtum, Christian Schmidt sei noch in der Runde, wird man sich erst später klar.

Florian Plum reagiert noch am gleichen Tag mit einer empörten Erklärung vor der GM-Runde. Er bezeichnet Marco Gaul als "unfähigsten Mitarbeiter" des Explorers und prangert dessen Satzungsbruch an:  Marco hatte die Abstimmung im Eilverfahren angesetzt, ohne Florian Möglichkeit zur Verteidigung seiner Position einzuräumen oder ihn anzuhören. Er bezeichnet Marco Gaul als "Marionette von Hattu Brand", der seines Erachtens erfolgreich Vergeltung für seinen andauernden Konflikt mit der SL der Experience und Nicole Bartsch durch deren Entfernung aus dem Explorer geübt hat, und stellt klar, dass er nicht aus persönlichen, sondern aus journalistischen Gründen in der GM-Runde verblieben war. Ein weiterer Kritikpunkt seinerseits ist das Übergehen von SG Karsten Menzel bei der Entscheidung sowie die Behauptung, Florian sei in der GM-Runde einer privaten Lauschtätigkeit nachgegangen.
Florians Erklärung schließt mit dem Ausdruck der Enttäuschung darüber, dass man ihn nach zwei Jahren engagierter und erfolgreicher Verwaltungsarbeit im Explorer und seiner ebenfalls über zweijährigen Tätigkeit als Explorer Beauftragter des Echos in einer unfairen Abstimmung aus der GM-Runde entlässt.

25.10.2001 bis 27.10.2001:
 
Florian Plum und Marco Gaul liefern sich eine erbitterte Auseinandersetzung über den Verteiler der GM-Runde. Markante Aussagen innerhalb dieser Diskussion sind Gauls Androhung von rechtlichen Schritten im Falle einer "Verleumdung seiner Person im Echo" sowie die Ankündigung, jegliche weitere Äußerung Florian Plums über den GM-Rundenverteiler als Spamming zu werten und entsprechend zu behandeln.

Über sämtliche im Explorer stattgefundenen Gespräche und Beschlüsse nach dem 24.10.2001 stehen der Echoredaktion aufgrund des Ausschlusses ihres Redakteurs aus der GM-Runde und der ausgesetzten Kooperation des Explorers mit dem Echo keine oder nur unbestätigte Daten zur Verfügung!

fp


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Unit Aufnahme

Der November bescherte und gleich zwei Anfragen von GM's, die ihre Schiffe ins Alpha Command bringen möchten. Dies sind:

  • Jan Fischer mit seiner USS Einstein
  • Thilo Schmidt mit der USS Exite

Beides sind noch sehr junge RPG's. Jan hat seinen Antrag bereits an uns zurückgeschickt. Unser Team wird nun prüfen, in wie weit beide RPG's bereits "reif" für das Alpha Command sind.

Weltenforscher:

Das Team der Weltenforscher konnte guten zuwachs an Spielern verbuchen. Der GM Florian Heinz und CoGM Marlen Welscher wurden in den Senat aufgenommen.

Um diesem Spiel Hilfe zu geben, wurde ein Zusammenspiel zwischen Weltenforschern, USS Lexington und Marine Corps vereinbart. Was sich hier die GM's ausgedacht haben? Lassen wir uns überraschen.

ua/jr


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Was denkt Ihr ?


Hallo, Freunde der Neugierde :-) In der letzten Umfrage wollten wir herausfinden, ob ihr in Spielmissionen lieber eher viele oder vorzugsweise eher wenige Vorgaben von eurer Spielleitung bekommen möchtet. Und so sieht das Ergebnis in Zahlen aus:

Viele Vorgaben Wenige Vorgaben Humbug!
1
3
3

Wenn man sich das so anschaut, könnte man auf die Idee kommen, daß ihr gern viel aus wenig Vorgaben macht. Und wenn man sich dann die Kommentare, die ihr geschrieben habt, durchliest, wird dieser Eindruck unterstrichen. Ihr wünscht euch offenbar ein relativ grob abgestecktes Spielfeld, auf dem ihr euch dann nach Herzenslust tummeln könnt.

Umso mehr sticht der Kommentar von einem der dienstältesten Leute in unserem Kreis ins Auge. Denn er zeichnet ein Bild, das dem oben geschriebenen interessant gegensätzlich gegenüber steht. Aber lest selbst, was er und die anderen uns erklären...


Als Spieler habe ich einen gewissen Freiraum immer begrüßt, obgleich natürlich der grobe Rahmen und eine gewisse Zielrichtung vorgegeben sein sollte.

Als Spielleiter habe ich jedoch in mehreren Missionen die Erfahrung machen müssen, daß viele Spieler heutzutage (verglichen mit meinem ersten Rollenspiel, der U.S.S. Tigerclaw, im Jahre 1998) ziemlich unselbständig geworden sind, i.e. von einem eigenständigen Agieren innerhalb globaler Missionsparameter kann nicht die Rede sein. So mußten wir bisher in mindestens drei Missionen die freien Vorgaben nachträglich sehr stark präzisieren und einiges an Detailinput geben (der eigentlich hätte von kreativen Spielern kommen sollen), damit die Handlung überhaupt voran kam.

Ich persönlich befürworte und präferiere eigentlich freie Führung (also etwas in der Richtung "Führen durch Ziele"), muß aber aus Erfahrung eingestehen, daß das heute offenbar nicht mehr funktioniert. (Es kann ja nicht sein, daß die Spielleitung mehr als 50% der Zugmails schreibt, um Leute zu beschäftigen, weil selbst nichts kommt!)


Vorgaben sind genauso nötig wie Freiräume. Wenn einem immer alles vorgekaut wird, macht es IMHO bald keinen Spaß mehr.


Ich ziehe eindeutig die Drehbuch-Variante vor. Ein Briefing vor einer neuen Mission, welches die Crew über alles informiert, wäre, meiner Meinung nach, ein guter Start. Dabei sollte die Spielleitung einen groben Spielfaden für die Haupthandlung, eventuell auftretende NPC's bzw. Rassen, Planeten usw. ausgearbeitet haben. Wenn man allen Spielern die Möglichkeit gibt, ihre eigene Handlung zu etablieren, kann es einfach passieren, das man soviele Handlungsstränge am Laufen hat, das jeder mit etwas anderem beschäftigt ist, so dass das Miteinander beim Spielen fehlt und grosse übergeordnete Handlungsbögen, die alle betreffen wird man so auch kaum aufbauen können. Das soll natürlich nicht heissen, das nicht auch die Spieler was zum Fortlauf des Spiel beitragen können. Es sollte jedem frei stehen eine Nebenhandlung zu erfinden, am besten natürlich eine die auch die eigentliche Mission tangiert und beeinflusst, aber man sollte dabei die Grösse der Crew berücksichtigen und ob sie noch genug 'freie Ressourcen'(sprich: Crewmitglieder) hat, um daran zu arbeiten. Ich denke das System der Serien und der Romane, eine Haupthandlung (Vorgabe der Spielleitung) flankiert von zwei oder drei Nebenhandlungen (von den Spielern), ist durchaus auch für das Rollenspiel geeignet.


Wie fast immer, so auch hier: Eine gesunde Mischung von beiden Varianten ist immer noch das Beste. Sie können nicht einfach sagen: Das ist der Weltraum, erfindet was! Aber auch nicht: Das gehört so und dies so. Halt dich dran! Man braucht, um überhaupt etwas zustande bringen zu können eine Storyline. Ohne geht es einfach nicht. Man sollte, nur um einen gewissen Orientierungspunkt zu haben, einen ungefähren Ablauf, sowie das Ziel, bzw. Ergebnis definieren. Falls die Spieler mal nicht kreativ sind, muss es auch weitergehen und wenn man dann erst anfängt sich Gedanken über die Story zu machen, dann herrscht Chaos. Aber den Spielern sollte auch genügend Freiraum gelassen werden, um eigene Ideen einzubringen. Spieler fühlen sich nicht wohl, wenn sie alles "nachspielen" müssten und der GM, bzw. der Storyleiter möchte ja auch nicht sehen, wie seine erfundene Story nachgespielt wird, so wie er es gerne hätte, sondern dass auch er immer wieder überrascht wird. Vielleicht hat ein Spieler eine gute Idee, die dem Ganzen mehr Pepp gibt und auf die der Storyleiter zuerst nicht gekommen ist. Generell ist zu sagen: Die leitung gibt den Spielern eine ungefähre Vorgabe, was anliegt und dann erfindet man zusammen ein interessantes Abenteuer mit ständigen Überraschungen, da jeder anders denkt und eine eigene Kreativität besitzt.

=/\=

Diese ganze Sache bringt mich nun auf eine ganz einfache, aber höchst interessante Frage, bei der ich - wer hätte gedacht, daß das sowas auch gibt ;-) - mal nicht lange um den heißen Brei herumreden muß: wie zufrieden seid ihr eigentlich mit eurem/n Spiel(en)?

Ich find´s einfach nur gut und hab riesig Spaß!
Es ist nicht schlecht, aber manchmal könnt´s für mich durchaus besser sein...
Mir geht´s mittlerweile sowas von auf den Keks, ich frag mich, warum ich das überhaupt noch mache...
Alles Humbug hier, ich finde, die Sache ist vielmehr so zu sehen:

Außerdem möchte ich dazu noch sagen, daß ...

Und auch diesen Monat gibt es wieder den obligatorischen Hinweis ;-)

Das Abschicken des Umfrageformulars klappt nicht bei allen Programmen ohne bestehende Internet-Verbindung! Solltest Du also grade eine Menge Mühe ins Ausfüllen investiert haben und Dir nicht ganz sicher sein, ob Deine Software die Email, die dieses Formular produziert, ordentlich in den Postausgang legt, während Du offline bist, empfehlen wir, sicherheitshalber eine Verbindung zum Inet herzustellen, bevor Du den "Abschicken"-Button betätigst. Ansonsten kann es passieren, daß all Deine Eingaben unwiderruflich und ohne Vorwarnung verloren gehen!

jr


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Trek Background:

Speicherkapazitäten

Habt Ihr Euch auch schon oft gefragt wieviel Speicherkapazität die Computer auf einem Raumschiff haben ?
Ich meine da gibt es hunderte von technischen Geräten, Scanner, Holodecks, etc. und Alle sind in irgend einer Weise mit dem Hautsystem verbunden. Wenn ich mir so einen durchschnittlichen Computer des 20. Jahrhunderts anschaue, dann bekomme ich eine Gänsehaut....

Na ja, hier mal ein paar Zahlen. Alle Angaben beziehen sich auf die Galaxy Klasse und es sind nur die Haupsysteme berücksichtigt :-)

Speicherkapazität eines Isolinearen Chips: 2,15 Kiloquad's
Basisspeichermodule: 2048
Chips pro Modul: 143 (11x13)
Basisspeichereinheiten: 2 (+1x Backup)
Gesamtkapazität (Basis): 1889 Megaquad's
Anzahl der Subsysteme: 400
Minimale Anzahl der Module: 1
Chips pro Modul: 143 (11x13)
Gesamtkapazität (Subsysteme): 115,24 Megaquads
Zusatzsysteme: unbekannt

Damit diese Zahlen etwas verständlicher werden hier die Umrechnung in ein Datanmaß, welches den meisten von uns sicherlich besser bekannt ist:
2,15 Kiloquads entsprechen 2.150.000.000.000 Megabytes. Diese Datenmenge entspricht wiederum 3.307.692.308 CD-R's mit einem Fassungsvermögen von 650 MB.
Jetzt werft doch mal bitte einen kleinen Seitenblick auf Euer CD-Regal und dann versucht mal diese Zahl vor "CD-R's" auszusprechen.

Die Phaserwaffen der Föderation

Bei den Phaserwaffen der Föderation unterscheiden wir 4 so genannte Hauptkomponenten, nämlich:

Den Sarium-Krellid-Akkumulator:
Die Speicherzelle aus Sarium-Krellid liefert die Energie für die Handfeuerwaffe. Ihre Speicherkapazität beträgt bei Phasern des Typs I 4,5 * 106 Megajoule, bei Phasern des Typs II 7,2 * 107 Megajoule. Der Akkumulator kann an den Standardzapfstellen des Elektroplasma-Systems (EPS)eines Raumschiffes oder einer Station wieder aufgeladen werden.

Die Steuermodule:
Dazu zählen Strahlkontrolle, Sicherheitsverriegelung und Subraumtransceiver.
Das Strahlkontrollmodul besteht aus Eingabetasten für Strahlstärke, Streuwinkel und dem Auslöser.
Die Sicherheitsverriegelung enthält einen Codeprozessor, um ein versehentliches oder unauthorisiertes Abfeuern der Waffe zu verhinden. Der Subraumtransceiver dient an Bord von Schiffen der Föderation als zusätzliches Sicherheitselement, um das Energieniveau der Waffe auf "schwere Betäubung" einzugrenzen. Dadurch soll ein versehentliches Durchdringen der Schiffshülle verhindert werden.

Die Phaservorbrennkammer:
Sie ist eine Kugel mit einem Durchmesser von 15 mm und besteht aus Gulium-Arkenid und LiCu 521, in der die Energie bis zum Auslösen des Schusses durch eine Ladungsbarriere aufgehalten wird. Phaser des Typs I besitzen eine, Phaser des Typs II vier Vorbrennkammern.

Der Emitterkristall:
Dies ist ein geschliffener Kristall aus LiCu 521. In ihm findet der so genannte "schnelle Nadion-Effekt" statt, worauf der Strahl den Emitterkristall verlässt

Nun gut, jetzt kennen wir die Komponenten, aber was passiert denn eigentlich, wenn ein Starfleet Oficer auf den Auslöser drückt ?
Ganz einfach, die Energie aus dem Energiespeicher durchläuft alle Steuermodule und erreicht durch geschützte Leitungen die Phaservorbrennkammer. Innerhalb dieser wird die Energie mehrmals von den Wänden reflektiert und erzeugt so einen pulsierenden Strahl.
Nach Betätigung des Auslösers, klappt eine Ladungsbarriere zusammen und die Energie erreicht den LiCu-Emitter. Durch den "schnellen Nadion-Effekt" wird die Energie in eine Phaserentladung (Protonenstrahl) umgewandelt und verlässt den Emitterkristall.

Die Energieeinstellungen der Handphaser werden in 16 Stufen eingeteilt. Typ I-Phaser besitzen nur die ersten 8 Stufen, Phaser des Typs II und III haben weitere 8 Stufen. Der Schadensindex gibt die Durchdringungstiefe eines Phaserstrahls in eine Standard Komposit-Probe in cm an.
Übrigens, diese Standard Komposit-Probe besteht aus Tritanium, Duranium, Kortenid und einigen anderen Materialien.

Stufe Schadensindex Beschreibung
1 --- leichte Betäubung
2 --- mittlere Betäubung
3 1 schwere Betäubung
4 3,5 Thermischer Effekt
5 7 Thermischer Effekt
6 15 Auflösender Effekt
7 50 Auflösender Effekt
8 120 Auflösender Effekt
9 300 Auflösender Effekt
10 450 Auflösender Effekt
11 670 Explosion - Auflösender Effekt
12 940 Explosion - Auflösender Effekt
13 1100 Explosion - Auflösender Effekt
14 1430 Explosion - Auflösender Effekt
15 1850 Explosion - Auflösender Effekt
16 2450 Explosion - Auflösender Effekt

Wie Ihr selbst sehen könnt stellen die Handphaser und Phasergewehre der Föderation damit mächtige und nicht zu unterschätzende Waffen dar.

Antworten, Fragen, Briefe, Autogrammwünsche, Lob & Tadel zu dieser Rubrik bitte wie immer an:

Technik@anarkin.de

anarkin



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Stand der Dinge - das wird gespielt!

Hinweis: ein Klick auf den jeweiligen Schiffsnamen beamt euch direkt auf dessen Homepage.


United Federations Marine Corps

Offizieller Pressebericht des UFMC, Lieutenant 1st class Suvan Talvert:

Nachdem die Angriffe auf die Siedlung abgewehrt werden konnten wurden Captain Kirah Vaughn und Lieutenant 1st class Suvan Talvert auf das Runabout USS Lector abkommandiert, um heraus zu finden wieso die Sensoren des Schiffes nicht in der Lage waren einen Teil des nördlichen Kontinents von Alvok Prime zu scannen, da dieses Phänomen mit dem Verschwinden von Captain Aremon Sopholes, sowie der Lieutenant 2nd classes Torben R. Jericho und Alexander Striker, in Verbindung gebracht wurde.

Unterdessen wurden diese von einer der Nomadenfraktionen in ein Höhlensystem verschleppt und wurden dort von dem Fraktions-Anführer Stevensen persönlich verhört.

Während dieses Verhörs schien durch, dass Gouverneur Garreth Major Mark Benester bei deren Treffen möglicher Weise etwas verschwiegen hatte.

Zum Beweis des guten Willens der Marines entschloss sich Captain Sopholes einem verwundeten Kolonisten medizinische Hilfe zukommen zu lassen. Es gelang ihm, während er an Bord der USS Lector medizinische Versorgungsgüter beschaffte, unter der Auflage die Lieutenants Jericho und Striker würden exekutiert werden, sofern der Captain nicht innerhalb einer bestimmten Zeit wieder zurück sei, Major Benester über den Status seines Teams zu informieren, bevor er sich wieder in Gefangenschaft begeben musste.

Derweil kamen zwei neue Offiziere von der Acamdemy an, die Lieutenants 2nd class Karina Saltar und Jane Simon.

Letztere diagnostizierte bei dem teils vulkanischen Lieutenant Talvert, nachdem er auf Grund eines sehr konfusen Verhaltens untersucht worden war, ein neuro-chemisches Ungleichgewicht.

Auf dem Planeten sicherten die Marines des 123sten immer noch die Siedlung und tatsächlich tauchte ein Vierter Teilnehmer der von Garreth ausgerichteten Konferenz auf: Stevensen, der Vertreter der so genannten Novkon-Group.

Bei dem Aufeinandertreffen Stevensens, der Major Benester das Team um Captain Sopholes übergab, und des betazoidischen Polizei-Chefs Curton, der zusammen mit Benester den 'Final Checkpoint' besetzte, zeigte sich, wie tief die alten Feindschaften, Rivalitäten und der daraus resultierende Hass bei einigen Kolonisten saßen.

Glücklicher Weise kam es nicht zu mehr als 'Wortgefechten', so gelangten Stevensen und weitere Gesandte der Novkon-Group unbehelligt in die Siedlung.

U.S.S. Al Batani

Thakwolf und Lt.Cmdr. Jaran Kedo von der USS Challenger hatte es in eine Art Testgelände der Nebelwesen verschlagen. Nach einem Ausgang suchend, fanden sie einen weiteren Gefangenen, den Ferengi Suck.

Sheridan und Kensington war es indes gelungen, sich zu dem anderen Gefangenen vorzuarbeiten. Schliesslich standen sie dem Klingonen Khorlass gegenüber, der ihnen nicht grad freundlich gesonnen war.

Auf der Batani indes, war es gelungen, die Brücke wieder zu kontakten und schliesslich auch wieder auf diese zu gelangen. Kurz darauf schffte es Lt.Lloyd mit Hilfe der Technik wieder Kontakt zu allen Bereichen herzustellen, ebenfalls zur Challenger. Überraschend stellte man dann kurz darauf fest, dass sich jemand "Fremdes" auf der Brücke befand. Sie entpuppte sich als Chefärztin der Challenger.

Unter den Nebelwesen hatte sich eine große Unzufriedenheit breit gemacht, sodass man einen Aufstand beschloss, um den Großen abzusetzen. Unter Führung von Iolar und weiteren "hohen" Wesen, eroberte man sich immer mehr Terrain des Herrschers.

Thakwolf, Jaran Kedo und Suck hatten Sheridan, Kensington und Khorlass ausgemacht. Gemeinsam beschloss man, einen Weg in die Freiheit zu suchen. Unterwegs wurde die Gruppe von seltsamen "Würmern" attakiert. Plötzlich tauchte ein weiteres Wesen auf und half den anderen. Der General brachte sie auf das "Testgelände", wo Thakwolf und Jaran Kedo Mengle wiedererkannten.

Das Wesen in Franklin, der Chefärztin der Challenger, spürte, dass sich Änderungen vollzogen und beschloss, den Sternenflottenleuten zu helfen. Kurz darauf befanden sich alle wieder an Bord der Al Batani. Sheridan stellte als erstes Lt. Cmdr. Jaran Kedo zur Rede, der Khorlas, aus ihrer Sicht ohne Grund niedergeschossen hatte. Seltsamer Weise jedoch, war nach dem "Transport" keine Wunde mehr zu sehen.

Dr. Franklin kümmerte sich um den Verletzten Kensington. Auf einmal jedoch tauchte der Gast des Schiffes, das kleine Nebelwesen Garli, auf, und vollbrachte am XO ein Wunder. Dann kehrte es in seine Atmosphäre zurück, die Dhor und ein paar Techniker auf dem Holodeck geschaffen hatten.

Plötzlich entdeckte man ein Föderationsshuttle, dessen Systeme alle ausgefallen waren. Nachdem Vorsichtsmaßnahmen getroffen worden waren, beamte man den Passagier auf die Krankenstation. Dieser entpuppte sich als MCPO To'kar, den man erst vor vier Wochen im All beigesetzt hatte.

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Wir von der Batani freuen uns, dass Simon Zimmer alias MCPO To'kar wieder zu uns gefunden hat. Wie und warum er überlebt hat, diese Erklärung ist er uns noch schuldig ;).

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U.S.S. Antares

Die Antares ist immer noch auf der Suche nach Professor Talbot, dem es gelungen ist, stabile Omegamoleküle herzustellen. Er hat inzwischen den Planet Beta Martikan II erreicht, auf dem es eine Grenzkolonie der Sternenflotte gibt, in der nicht viele Fragen gestellt werden, wenn man etwas benötigt. Vermutlich wird er sich dort nach Waffen oder ähnlichem umsehen, um seine Erfindung zu verteidigen.

Die Starbase, in deren Nähe sich die Antares immer noch befindet, hat eine Radio-Transmission von Talbot aufgefangen, in der er darum bittet, in Ruhe gelassen zu werden. Anhand dieser Übertragung konnte die Wissenschaftsabteilung Talbots vermutlichen Kurs ausfindig machen. Im Moment unterrichtet Captain Piper ihre Führungsoffiziere über die Hintergründe der Omegadirektive, die ansonsten nur Offiziere im Rang eines Captains oder höher zu hören bekommen.

Unterdessen hat auch ein Schiff der Romulaner, das sich getarnt in der Nähe der Starbase aufhielt, Professor Talbots Spur aufgenommen. Die Romulaner wissen allerdings nichts genaues, nur, daß Talbot etwas erschaffen hat, das als eine sehr mächtige Waffe gebraucht werden kann.

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U.S.S. Devanow

"Computerlogbuch der U.S.S. Devanow, Sternzeit 1001104, 6.00 Uhr, kommandierender Offizier Commander Nigel C. Hightower.

Die Feldversuche unserer Außenteams waren offenbar erfolgreich. Diese Schlußfolgerungen lassen zumindest deren Berichte zu. Wir begeben uns deshalb mit der Devanow in das Versuchsgebiet, um die abschließenden Vorbereitungen für eine Rückkehr in unsere angestammte Zeit vorzubereiten. Die Crew ist sehr angespannt, da der uns bevorstehende Versuch nicht risikolos ist; zwischen einer Sonde und einem Schiff der Nebula-Klasse gibt es nun einmal nicht gerade unerhebliche Unterschiede... - Ich bin jedoch zuversichtlich, daß wir auch diese Prüfung meistern werden. Ich vertraue meiner Mannschaft! - Bei all der Vorfreude auf eine baldige Heimkehr dürfen wir jedoch nicht unvorsichtig werden, denn schließlich handelt es sich bei unserem Zielgebiet unseren Erkenntnissen zufolge nicht gerade um eines der friedlichsten und ungefährlichsten Raumgebiete. Alarmstatus Gelb wird deshalb bis auf weiteres beibehalten werden."

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U.S.S. Lexington

Logbucheintrag Captain Ryan - SD200111.08

Den Nachmittag musste ich mich leider wieder einmal den leidigen Pflichten eines Captains widmen, nämlich Crewberichte und Mannschaftsbeurteilungen studieren, was nur durch einige Schokoriegel erträglich wurde. Hierbei habe ich jedoch festgestellt, dass bei einigen meiner Offiziere eine Beförderung überfällig ist.

Auch das Team um Ens. Shem konnte Erfolge verbuchen. Mit Hilfe des Ferengi-Schiffes und der Vortex gelang es uns, die Barriere zum Rakasha-Universum zu durchbrechen und eine Nachrichtensonde zu übermitteln. Somit dürfte einer Heimkehr unserer neuen Freunde ebenso wenig im Wege stehen, wie unser eigenen Rückkehr in die Vergangenheit. Den Start habe ich für morgen früh geplant, so dass wir alle rechtzeitig vor der Ankunft der Jem'Hadar verschwunden sein werden.

Darüber hinaus ist offensichtlich auch die vollständige Genesung von Lt. Taylor gelungen. Jedenfalls entwickelt die junge Dame bereits wieder ungeahnte Aktivitäten, indem sie unter Missachtung jeder Befehlshierarchie zu dem inhaftierten Khelor in die Zelle gegangen ist und dort beabsichtigt, eine Art 'betazoidischer Gedankenverschmelzung' durchzuführen, um dem Klingonen zu helfen, seine wahre Identität festzustellen. Wenigstens wird diese Prozedur von Dr. Lehár überwacht, so dass keine größeren medizinischen Komplikationen zu befürchten sein dürften.

Auch meinem nächsten klingonischen Problemfall - Kroch'pa - geht es nach Aussage unserer Bordärztin Dr. Wildman wieder gut. Jedenfalls habe ich ihn unter Bewachung aus der Zelle entlassen und bin nun mit ihm im Casino, wo bereits eine lebhafte Feier der Besatzung im Gange ist. Auf dem Weg hatte ich ihm erläutert, dass seine Freundin mich gebeten hatte, sie beide sofort zu trauen. Im Casino konnten wir alle dann aber eine heitere Überraschung erleben, als Sorijaki und Kroch'pa sich zunächst herzlich umarmten, um sich danach sofort über die Hochzeit zu streiten.

Logbucheintrag Ende

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U.S.S. Trafalgar

Die Mission der USS Trafalgar neigt sich dem Ende entegen - immernoch ;-) Aber die Vorbereitungen für den Abflug laufen auf Hochtouren. Commander Murphy ist mit Techniker Jones noch einmal auf das Piratenschiff Sword zurückgekehrt, um deren Warpkern zu bergen. Leider gestaltet sich die Aktion unerwartet schwierig und gefährlich, weil die Sword doch recht arg ramponiert worden ist.

Unterdessen bereitet ein gemischtes Team aus Technikern und Wissenschaftlern den Hangar der Trafalgar vor. Hier soll in Kürze das Volk der wolkenartigen Ash´taya vorübergehend Unterschlupf finden, um in einen für diese Wesen ungefährlichen Lebensraum gebracht werden zu können. Problematisch sind hierbei allein die von diesen Wesen erzeugten Strahlungen, die weder für Schiff noch Besatzung ungefährlich sind. Deshalb wird nun daran gearbeitet, den Hangar durch ein entsprechendes Schirmfeld entsprechend zu isolieren.

Auf der Krankenstation herrscht der fortgeschrittenen Nacht zum Trotze noch immer recht reger Betrieb. Wissenschaftler Fen konnte von seinen Verletzungen geheilt und aus der Obhut entlassen werden.

Eher rätselhaft bleibt hingegen nach wie vor der Zustand von Counselor Paris. Die Hinweise darauf, daß man sie einer ebenso radikalen wie illegalen Umstrukturierung ihrer Persönlichkeit unterzogen hat, finden immer mehr Bestätigung dadurch, daß sie zusehens ein für Counselors im allgemeinen eher untypisches Geschick im Umgang mit technischen Dingen entwickelt. Oder wiederentdeckt?

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Von den anderen Spielen stehen der Redaktion keine Missionsdaten zur Verfügung.

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Zu diesem Echo

Redaktion/Freie Mitarbeiter: Dorit Kluge (dk), Anarkin (anarkin), Marcin Junczys-Dowmunt (mjd), Florian Plum (fp), Anja Eckhardt (ae) und Jens Ruhe (jr)

Wir danken für die freundliche Unterstützung durch:

    • die Spielleiter des Alpha Command und des Explorers, deren Einsatz es dem Echo in dieser Ausgabe ermöglichte, über das Geschehen bei noch mehr Spielen zu berichten.
    • all die Leute, die sich auch diesmal wieder die Zeit genommen haben, uns zu schreiben

Kontakt:ST-Echo@gmx.net
Online: http://laser.to/echo


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